Die Asse-Konzerte pausieren bis einschließich September 2020

Angesichts der Einschränkungen des öffentlichen Lebens haben wir beiden Organisatorinnen schweren Herzens die Entscheidung getroffen, bis einschließlich September 2020 keine Asse-Konzerte stattfinden zu lassen. Die Unsicherheit der Situation und die Unklarheit über die Dauer der Einschränkungen und Auflagen für die Konzerte lassen uns dies geboten erscheinen.

SCHADE!!! hatten wir doch (wieder) ein tolles Programm mit Musiker*innen bzw. Künstler*innen aus der Region, aus Berlin, aus Halle zusammenstellen können. Klingende Zeichen der Solidarität gegen Atomenergie, die in diesem Jahr nun nicht auf die Bühne kommen werden.

In der Hoffnung, dass sich die Lage bis Oktober 2020 stabilisiert und beruhigt hat, laden wir Euch alle schon jetzt ein zu
„dem“ Asse-Konzert des Jahres 2020:So. 25.10.2020, 17 Uhr
Historischer Ratssaal Wolfenbüttel

Weitere Infos sind auf unserer Website zu finden:www.asse-konzerte.de

Wir rufen alle auf, auch ohne konzertanten Anlass, die Entwicklung in der Asse weiter zu begleiten!1. Eine Möglichkeit dazu ist die folgende Petition.
Bereits im März, anlässlich des Jahrestages der Fukushima Katastrophe, titelte das Bundesamt für Strahlenschutz völlig verharmlosend: „Fukushima-Jahrestag im Zeichen der olympischen Runge: Aufenthalt stellt kein Risiko da!“ und verwies in seiner Pressemitteilung darauf, dass die Strahlenbelastung in Fukushima nicht höher sei, als die eines Langstreckenflugs. Verschiedene Initiatoren (Europäische Aktionswochen für eine Zukunft von Tschernobyl und Fukushima, Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe sowie der landeskirchliche Arbeitskreis Japan) haben in einem offenen Brief am 19.3.2020 das BFS zu einer fachlichen Neubewertung und angemessenen Darstellung aufgefordert. Unterstützung dazu haben sie durch verschiedene Wissenschaftler*innen in einer Petition bekommen, die online unter folgendem link unterzeichnet werden kann:
https://www.openpetition.de/petition/online/gegen-die-verharmlosung-zu-fukushima-olympia-2020.

2. Viele von Ihnen werden es über die BZ bereits wissen: Die Bundesgesellschaft für Endlagerung hat inzwischen ihr Rückholungskonzept vorgestellt, das u.a. beinhaltet, dass das Zwischenlager wohnbebauungsnah in die Asse kommen soll. Auch hier in der BZ der Hinweis, dass dies strahlungstechnisch unproblematisch sei. Da die Kurzzusammenfassung in der BZ tw. total unklar ist, ist angesichts der allgemeinen Ausgangsbeschränkungen hier die Möglichkeit, sich mit dem Originalbericht zu beschäftigen:
https://www.bge.de/fileadmin/user_upload/Asse/Wesentliche_Unterlagen/Rueckholungsplanung/Der_Rueckholplan/2020-02-19_Rueckholplan_Rev00.pdf

Wir bleiben dran! Auf ein gesundes Wiedersehen, Ihre/Eure Asse-Konzert-Organisatorinnen Ruth Jäger & Elisabeth Jürgens

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www.asse-konzerte.de
Ein klingendes Zeichen gegen Atomenergie
Organisation: Prof. Dr. Jäger & E. Jürgens