Kinderkrebs

Zahlreiche Untersuchungen beschäftigen sich mit dem Zusammenhang zwischen Radioaktivität geringer Dosis und dem Risiko an Krebs zu erkranken. Schnell wird dabei deutlich, dass die Auswahl zitierter Studien und deren Auslegung sehr vom gewünschten Ergebnis abhängen. Tatsache ist, dass die umfangreichste und aussagekräftigste Studie die soganannte KiKK-Studie ist. Sie belegt, dass die Krebsrate bei Kindern im 5-km-Umkreis um deutsche Kernkraftwerke deutlich erhöht ist. Der Umfang des ausgewerteten Materials und die Zusammensetzung des Studiengremiums sprechen dafür, dass dies eine Untersuchung ist, die sehr ernst genommen werden kann und sollte.

Die wesentlichen Aspekte dieser sehr umfangreichen wissenschaftlichen Studie werden in der folgenden Broschüre etwas kompakter und für den Laien verständlicher zusammengefasst:

Noch kompakter und leichter zu verdauen ist ein kleiner 4-minütiger Film der :

In diesem Zusammenhang ist auch das folgende Gutachten von Bedeutung:

  • Köhnlein, W., Onkogene Effektivität niedriger Strahlendosen, in: Stevenson, A.F.G.
    (Strahlenbiologisches Gutachten zur Ermittlung des Standes wissenschaftlicher Erkenntnisse und der Verläßlichkeit der Strahlenschutzbestimmungen unter besonderer Berücksichtigung der Belastung durch Radioaktivität in der Umgebung von Kernkraftwerken und zur Frage der Strahleninduktion kindlicher Leukämien, durchgeführt im Auftrag des Ministerium für Finanzen und Energie des Landes Schleswig-Holstein, Kiel, 2002, Anlage O)

Eine besondere Situation, die dennoch in diesem Zusammenhang von Interesse ist, findet sich in der Elbmarsch, wie diese Dokumentation zeigt:

Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (International Physicians for the Prevention of Nuclear War)

Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (International Physicians for the Prevention of Nuclear War)

Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (International Physicians for the Prevention of Nuclear War)