Wolfenbütteler Umweltfestival im Rahmen der Europäischen Aktionswochen

„Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“! Das ist das Anliegen der Europäischen Aktionswochen, an denen man auch in unserer Region teilnehmen kann.

Europäische Aktionswochen

Europäische Aktionswochen

Im Rahmen dieser Aktionswochen findet in Wolfenbüttel das Umweltfestival statt. Der Wolfenbütteler Umweltmarkt ist dieses Jahr in diesen großen Rahmen eingebettet. Die BISS ist auch dabei.

Regenerative Energien und Anti-Atomkraft stehen im Mittelpunkt des Umweltmarktes, der am 26.4. von 9 bis 14 Uhr in der Fußgängerzone Wolfenbüttel und am 27.4. von 13 bis 16 Uhr in der Ostfalia statfindet.

Wolfenbütteler Umwelt Festival

Wolfenbütteler Umwelt-Festival

Erneuerbare Ernergien (Energiemobil der Ostfalia), Probefahrten mit Elektroautos und E-Bikes, Info-Stände zu ASSE II und Eckert & Ziegler, Bühnenprogramm, Energie-Fahrradtour des ADFC und noch viel mehr am 26.4. um 14 Uhr.

Informiert euch. Wir sehen uns!

 

 

Strahlung und Geschlechterverhältnis Thema bei Bundesgrünen

Die Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen veranstaltete am 07.04.2014 ein öffentliches Fachgespräch zum Thema "Auswirkungen ionisierender Strahlung auf das Geschlechterverhältnis" (hier geht's zum Kurzbericht mit Links zu den Beiträgen der Fachleute).

Für uns ist die Kenntnisnahme des Phänomens der "verlorenen Mädchen" auf Bundesebene interessant, weil wir in privater Recherche auch für Thune bzw. die nähere Umgebung des Braunschweiger Nukleargeländes eine deutliche "Mädchenlücke" ermittelt haben. Wir meinen, es reicht nicht, die vorliegenden Daten mit den bisherigen Modellen abzutun nach dem Motto: "Die Strahlung ist zu niedrig, um dafür verantwortlich zu sein". Der Zusammenhang zwischen ionisierender Strahlung und dem Geschlechterverhältnis muss endlich in unabhängiger Forschungsarbeit aufgeklärt werden. Öffentliche Fachgespräche sind ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

 

Eckert & Ziegler klagte erneut

Diesmal ging es um die Strahlenbelastung am Zaun des Thuner Industriegebietes. In einem Interview hatte ich gesagt, dass ein intensiveres Messen ein Schritt in die richtige Richtung sei, dass dadurch aber nicht das Problem der hohen Strahlenwerte geringer werde. Hier hatte ich von „Grenzwertüberschreitungen“ gesprochen, da hier in den offiziellen Berichten in fast jedem Jahr im Vergleich zu deutschen AKWs und auch dem Zwischenlager in Gorleben deutlich höhere Messwerte angegeben werden. Nur durch eine Sonderregelung (der sogenannten „2000-Stunden-Regelung“, die in Gorleben und an deutschen AKWs ganz offensichtlich nicht angewendet zu werden braucht), können hier in Thune die Grenzwerte offiziell eingehalten werden: In einem Kalenderjahr werden am Thuner Zaun Werte toleriert, die im Vergleich zum Zaun des Zwischenlagers in Gorleben 14,6 mal so hoch sind. Eckert & Ziegler spricht daher bei meiner Aussage („Grenzwertüberschreitungen“) von einer „Falschaussage“. In der Pressemitteilung Eckert & Zieglers heißt es daher: „Behörden und Betreiber haben im Zusammenhang mit den nuklearmedizinischen Betrieben in Braunschweig Thune immer nachgewiesen, dass die vorgeschriebenen Grenzwerte eingehalten werden.“ Wie gesagt, die Thuner Sonderregelung macht es möglich. Hier ein Vergleich der Direktstrahlung mit deutschen AKWs und Zwischenlagern (die Daten entstammen offiziellen Quellen).

Wir bemängeln seit Monaten, dass es sich bei dieser Sonderregelung um einen moralischen Fehler (aufgrund der Nähe zu den Schulen, Kindergärten und Wohnungen) als auch fachlichen Fehler handelt. Frau Dr. Lange vom niedersächsischen Umweltministerium hat übrigens genau an dem Tag des Interviews (in dem ich von Grenzwertüberschreitungen sprach) eine Überprüfung der Sonderregelung in Aussicht gestellt.

Dr. Thomas Huk
BISS e.V.
Bürgerinitiative Strahlenschutz
 

2. Sonntagsspaziergang der BISS mit OB-Kandidaten

Bei Sonnenschein, Wind und Wolken trafen sich etwa 26 Teilnehmer zum 2. Sonntagsspaziergang der BISS um das Firmengelände der Atomfirmen an der Harxbütteler Str./Gieselweg.

Wind_Wolken

Wind und Wolken

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Oberbürgermeister-Kandidaten Udo Sommerfeld von der Partei die LINKE und Wolfgang Büchs von den Bürgerinitiativen Braunschweig BIBS stellten sich vor und standen Rede und Antwort zu den Fragen der anwesenden Teilnehmer.

Udo Sommerfeld

Udo Sommerfeld

Wolfgang Büchs

Wolfgang Büchs

 

 

 

 

 

 

Bei dem Gang um das Gelände der Atomfirmen an der Harxbütteler Str./Gieselweg bekamen alle Teilnehmer die Chance, die Einstellung der OB-Kandidaten zum Thema Eckert & Ziegler abzufragen.

Fazit: Das war ein gelungener Nachmittag.

Machen Sie am 11. Mai mit, wenn der OB-Kandidat Herr Herlitschke und Bezirksratsmitglieder des Stadtbezirks Wenden/Thune/Harxbüttel dabei sind.

 

13. April: Sonntagsspaziergang mit OB-Kandidaten

Am kommenden Sonntag findet der zweite Sonntagsspaziergang der BISS statt.

BISS-Spaziergang

BISS-Spaziergang

Diesmal nehmen die OB-Kandidaten Wolfgang Büchs von der BiBS und Udo Sommerfeld von der Partei die LINKE teil.

Wir werden uns über die uns bewegenden Themen unterhalten. Jeder kann sich beteiligen.

Treffpunkt ist um 14 Uhr am Gieselweg.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

"Eckert & Ziegler Umweltdienste" planen Einstellungen

Die bislang angekündigte Modernisierung der "Eckert & Ziegler Umweltdienste"
gestaltet sich nun doch als Erweiterung?!

"Eckert & Ziegler" übernahm im Jahre 2009 sechs Mitarbeiter in der Sparte Umweltdienste in Braunschweig Thune.
Die "Umweltdienste" nehmen die radioaktiven Abfälle der in Braunschweig produzierten Produkte zurück, verpacken und lagern diese am Standort in Braunschweig oder leiten sie an das Zwischenlager in Leese am Steinhuder Meer weiter.
Der bislang nur durch die Veränderungssperre verhinderte Hallenneubau zur
"Messung, Konditionierung und sicheren Verpackung schwach radioaktiver Abfälle" beinhaltet im Bauantrag aus dem Jahr 2011 "Büroräume, Pausenraum, Teeküche, Sanitärräume und Umkleiden für 20 MitarbeiterInnen (16 männlich, 4 weiblich)."
Aktuell, im Jahre 2014, sucht "Eckert & Ziegler Umweltdienste" einen Geschäftsführer für 50 Mitarbeiter.
So wird aus einer angekündigten Modernisierung eine praktisch realisierte Erweiterung.
Diese Erweiterung benötigt aber einen Hallenneubau.
Weiß "Eckert & Ziegler" vielleicht bereits, ob ihre Klage gegen die Stadt Braunschweig,
mit der sie die Baugenehmigung gegen die geltende Veränderungssperre erzwingen wollen, für sie positiv entschieden wurde?
Oder kommt die Firma "Buchler" nun "Eckert & Ziegler" noch mehr entgegen und plant den Hallenneubau für "Eckert & Ziegler" im alten Bestand oder sollen alte Bestandshallen umgenutzt werden?

BISS e.V.

 

Mahnwachen-Impressionen

Am 11.03. ging's los: Seit mittlerweile fast vier Wochen finden täglich trotz der für Werktätige ungünstigen Zeit zwischen 16 und 17 Uhr Mahnwachen vor dem Werkstor von Eckert & Ziegler statt. Damit wollen wir insbesondere auf drei Sachverhalte aufmerksam machen:

 

 

1) Die neuen Messpunkte des Umweltministeriums führen nicht zu mehr Sicherheit, weil die Strahlung dank der 2000-Stunden-Regelung den Grenzwert faktisch übersteigen darf (und tatsächlich auch in bestimmten Bereichen übersteigt). Durch mehr Wiegevorgänge wird das Schwein nicht schwerer!

 

2) Die illegal platzierten Container mit (zumindest teils) radioaktivem Inhalt wurden trotz Anweisung der Stadt noch nicht abtransportiert. Stattdessen stellte man zwei neue Container auf, und zwar im hinteren Bereich des Geländes und ohne die üblichen "Füße", die einen raschen Abtransport ermöglichen würden. Die Stadt prüft derzeit, ob es sich um Lagercontainer handelt, d.h. sie erkundigt sich bei den Firmen.

3) Mit Radioaktivitätskennzeichen versehene Rostfässer im Hof vertragen sich nicht mit sicherem Wohnen für Familie & Co!

Ihr findet das auch? Dann kommt einfach mal dazu!

 

BISS beim Stadtputztag

Die BISS hat rund um Eckert & Ziegler sauber gemacht: Der Stadtputztag erlebte auch in Thune einen "Freilandreinigungsprozess", der sich sehen lassen kann. Das rostige gelbe Fässchen auf dem Foto ist übrigens weder von Eckert & Ziegler noch eine mitgebrachte Requisite, was man angesichts echter Rostfässer auf dem Gelände und eines Online-Disputs ja leider hinzufügen muss. Dem Spaß am Stadtputztag hat das aber keinen Abbruch getan, so dass wie überall in der Stadt auch an dieser Stelle Bürger etwas Sinnvolles fürs Gemeinwohl beigetragen haben, wie man hier sehen kann!

 

Ein Fass war Attrappe - viele andere nicht!

Fass war Attrappe - so steht es in der neuen Printausgabe der NB zu lesen.
"Die Firma Eckert & Ziegler legt Wert auf die Feststellung, dass auf dem zugehörigen Foto nicht ein eigenes Fass, sondern eine Attrappe abgebildet ist, die als Requisite von den Demonstranten mitgebracht wurde"
Soweit richtig.
Allerdings legen Die Demonstranten darauf Wert, dass die in den folgenden Fotos abgebildeten Rostfässer nicht als Requisite mitgebracht wurden, sondern tatsächlich auf dem Gelände der Firma Eckert & Ziegler stehen.
Bei einigen Fässern wurde lediglich das Radioaktivitätssymbol übermalt und die Fässer gedreht, so dass man es nicht so leicht erkennen kann.
Weiterhin wurden und werden gelieferte rostige Fässer unter freiem Himmel auf der Kanalseite hinter den Hallen gelagert, vermutlich nicht leer (vergl. Bild 3 und 4).
Wie schon geschrieben: Wir legen Wert auf die Feststellung der tatsächlich auf dem Gelände vorhandenen rostigen Fässer!
(Zur Vorgeschichte:
http://www.unser38.de/braunschweig-innenstadt/politisches/buergerreport-erst-hofiert-dann-zensiert-d6836.html
http://www.unser38.de/wenden-thune-harxbuettel/vereinsleben/eine-zensur-findet-nicht-statt-d6814.html
http://www.unser38.de/wenden-thune-harxbuettel/politisches/ein-fass-war-attrappe-viele-andere-nicht-d6855.html
)
Die Mahnwachen gehen weiter!
Täglich Montag - Freitag 16:00 neben der Einfahrt zum Gelände!

Aufnahme am 3.3.2014 vom Mittellandkanal auf das Gelände. Deutlich zu sehen rostige Fässer mit Radioaktivitätskennzeichnung

Aufnahme am 9.3.14. Deutlich zusehen: die Kennzeichnung der gelben Fässer wurde übermalt und es wurden weitere dazugestellt.

Aufnahme am 18.3.14, diesmal vom Gieselweg aus. Eine Lieferung mit ebenfalls rostigen Fässern wird ausgeladen. Der größte Teil der Fässer landete wieder auf der Kanalseite, hinter den Hallen im Freien.

Aufnahme am 19.3.14. -Ohne Worte-

 

1. Sonntagsspaziergang der BISS am 9. März

Bei extrem schönen Wetter trafen wir uns mit etwa 54 Interessierten zum ersten Sonntagsspaziergang um das Firmengelände der Atom-Firmen GE Healthcare Buchler und Eckert & Ziegler in Braunschweig-Thune.

BISS Interessierte beim Sonntagsspaziergang

BISS Interessierte beim Sonntagsspaziergang

Neulinge im Thema bekamen die Gelegenheit, ihre Neugier zu stillen und BISS-Aktive sowie auch unseren Ortsbürgermeister Hartmut Kroll zu befragen.

An einigen herausgehobenen Punkten unterhielten wir uns über die neuen Messpunkte oder die vielen illegalen See-Container mit, laut Gewerbeaufsichtsamt, "unbekanntem" Inhalt.

BISS Sonntagsspaziergang am Ort

BISS Sonntagsspaziergang am Ort

Auch die  rostigen Fässer, die sogar neu angemalt wurden, nachdem wir sie mit Fotos als rostige Atommüllfässer entarnt hatten, wurden besucht.

BISS Sonntagsspaziergang Fässer

BISS Sonntagsspaziergang Fässer

 

 

Nach gut eineinhalb Stunden Rundgang um das Gelände beendeten wir die Kundgebung und rollten unsere Fahnen ein.

Der nächste Sonntagsspaziergang findet am 13. April statt und danach am zweiten Sonntag eines jeden Folgemonats.

 

Morgen, am 10. März, findet die Mahnwache und Kundgebung zum 3. Fukushima-Jahrestag vor dem Braunschweiger Rathaus statt und ab Dienstag eine - zunächst - einwöchige Mahnwache vor dem Werkstor bei Eckert & Ziegler.

BISS Sonntagsspaziergang am 9. März

BISS Sonntagsspaziergang am 9. März

 

Gutachten zur Neutronenmessung

Mit der Verlagerung der Zuständigkeit vom GAA zum Umweltministerium geht neuerdings ein Mehr an Messungen, unter anderem auch Neutronenmessung, durch die Überwachungsbehörden vonstatten. Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, obwohl

  • damit natürlich nichts an der faktischen Grenzwertüberschreitung geändert wird, die durch die Anwendung der 2000-h-Regelung entsteht,
  • noch immer die Abluft nicht gegengeprüft wird, für die extrem hohe Genehmigungen vorliegen,
  • nichts kontinuierlich veröffentlicht wird (nur 1x im Jahr) und
  • die Dosimeter in größeren Intervallen, d.h. nicht sofort, ausgelesen werden, also noch immer keine Ausreißer der Emission nach oben hin dokumentiert werden können und die Bevölkerung, was Informationen bei möglichen Störfällen bzw. schnelle Warnungen in einem solchen Fall betrifft, nach wie vor vom Betreiber der Anlage abhängig ist.

Nichtsdestotrotz begrüßt die BISS diese erste minimale Veränderung, denn die Notwendigkeit der quantitativen Neutronenmessung wurde in einem Gutachten bestätigt, das wir 2013 durch die Physikerin Frau Oda Becker (Hannover) erstellen ließen. Continue reading

 

Rostige Fässer "überschminkt"

Rostige Fässer überschminkt

Von der Südseite des Thuner Geländes gut sichtbar (siehe Bild): Gelbe Fässer mit Atomkennzeichen, die deutliche Roststellen aufweisen. Die Fässer stehen im hinteren Teil des Areals, vor Blicken von der Straße durch dazwischenstehende Container geschützt.

Was befindet sich in diesen Fässern?

Wir wissen es nicht. Anfragen nach dem Inventar würden vermutlich beantwortet wie schon diverse Male früher: Auf dem Gelände gibt es Radioaktivität, aber was und wo genau, das hat man bereits beim Inventar der Container verheimlicht, mit Hinweis auf Betriebsgeheimnisse.

Warum stehen die Fässer dort?

Wir können uns vorstellen, dass sich Stoffe darin befinden, die abklingen sollen, bis sie unterhalb eines bestimmten Wertes strahlen, sodass sie mit dem normalen Müll entsorgt werden können ("Freimessen").

Wir halten das jedoch für unwahrscheinlich, denn in diesem Fall bestünde keine Notwendigkeit dafür, die Fässer länger auf dem Gelände zu belassen (sie haben nach menschlichem Ermessen, im Gegensatz zu den großen Containern, keinerlei Abschirmwirkung). Im Gegenteil, das Metall der Fässer wäre Rohstoff, der im Lager keinen Profit bringen kann und deshalb schnellstmöglich verkauft werden müsste.

Außerdem könnten in den Fässern Stoffe gelagert haben, die gerade verarbeitet werden, sodass sie aktuell leer wären. Eine Lagerung ergäbe in diesem Fall nur dann Sinn, wenn diese Stoffe anschließend wieder in dieselben Fässer verpackt würden und die Fässer unbeschädigt und rostfrei wären.

Allerdings:

Nachdem wir auf Facebook Fotos der rostigen Fässer veröffentlicht hatten, wurden die zuvor klar erkennbaren Radioaktivitätssymbole mit schwarzer Farbe übertüncht (siehe Bild). (Als ob hier gelten könnte: "Was ich nicht sehe, ist nicht da...") Das ergäbe kaum Sinn, wenn die Fässer als Rücktransportmittel zu verwenden wären.

Es gibt noch eine Vermutung:

In der Zeitschrift "Wirtschaft" der Industrie- und Handelskammer erwähnte Herr Eckert "von Vorbesitzern geerbte Müllprobleme". Nun sind alle Firmen auf dem Gelände mit der Firma Buchler verknüpft, der das Grundstück gehört. Es sei daran erinnert, dass eine der Vorgängerfirmen Eckert & Zieglers, Amersham Buchler, Fässer, die sie in der ASSE verklappen wollte, falsch deklariert hatte. Außerdem ist bekannt, dass auf dem Gelände noch immer eine beschädigte Cäsiumbox lagert, die so stark strahlt, dass niemand weiß, wie sie transportiert werden kann.

Also doch ein ungenehmigtes Zwischenlager? Ist es da wirklich sehr weit hergeholt, wenn man befürchtet, die laut Herrn Eckert eindeutig vorhandenen problematischen Müllkontingente könnten evtl. sogar in rostigen Fässern lagern?

Es wird Zeit, dass das Inventar öffentlich wird.
Kommt zu unseren Mahnwachen, die ab Dienstag, 11.03., vorläufig an jedem Werktag von 16-17 Uhr vor dem Gelände an der Harxbütteler Straße stattfinden!

 

Rostfässer und neue Container: Es reicht!

Trotz der Veränderungssperre und der Feststellung, dass über 100 Container auf dem Thuner Nukleargelände illegal lagern, wurden in der vergangenen Woche zwei weitere Container aufgestellt.
Zu allem Überfluss finden sich auf der Südseite des Geländes gelbe Fässer, die Roststellen aufweisen. Darauf befanden sich am 03.03. noch Radioaktivitätssymbole, die am 05.03. nicht mehr zu sehen waren - man hatte sie mit Farbe "überschminkt".

Wir meinen: Es reicht!
Um der Politik zu zeigen, dass nicht nur firmenseitig Druck aufgebaut wird,
veranstalten wir bis auf weiteres

Mahnwachen
ab Dienstag, 11.03.2014
jeden Werktag von 16-17 Uhr
vor dem Firmeneingang, Harxbütteler Straße 3.

Jeder ist herzlich eingeladen vorbeizukommen.

Sollte es kurzfristig Änderungen geben, werden diese hier bekanntgegeben.

 

3. Fukushima-Jahrestag 2014

Am 7. März um 18 Uhr findet das letzte Vorbereitungstreffen im Umweltzentrum, Ferdinandstr. 7. statt. Dort wird der 10. März geplant und werden noch Windräder nach dem Vorbild der Demonstration der Japanischen Gruppen am 8. März in Berlin gebastelt. Die Vorlage gibt´s hier.

Am 9. März um 14 Uhr startet die BISS ihren ersten Sonntagsspaziergang um das Gelände der Atom-Firmen "GE Healthcare Buchler" und "Eckert & Ziegler" am Gieselweg in Braunschweig Thune. Es ist jeder eingeladen, mit uns und dem eingeladenen Ortsbürgermeister über die Situation vor Ort zu reden.

Super-GAULand

Super-GAULand Niedersachsen

Am 10. März um 18 Uhr treffen wir uns zur Mahnwache vor dem Rathaus in Braunschweig und gedenken zum 3. Jahrestag der Katastrophe von Fukushima, mit dem konkreten Bezug zu der Situation in Braunschweig.

Am 11. März um 17:00 Uhr findet im DGH-Wenden, Veltenhöfer Straße 3 eine Bürgerfragestunde mit einem Vertreter der Stadtverwaltung statt. Wir werden natürlich auch zu Eckert  & Ziegler Fragen stellen.

 

Dreiste Erweiterung des Containerlagers am Gieselweg

Am 03.03.2014 wurden um ca. 13:30 Uhr Container abgeladen und zu den bereits dort ohne Genehmigung stehenden Containern dazugestellt. Die Container tragen die Nummern 921804-0 und 921926-0 und stehen leicht nach Vorne gerückt auf der Linken Seite des Lagers neben der Halle.
EZN hatte im Februar Widerspruch gegen die Aufforderung das Lager aufzulösen eingelegt, bisher ist darüber aber noch nicht entschieden worden.
Das Lager jetzt aber noch zu erweitern, und zu den bereits nachweislich illegal stehenden Containern zusätzliche aufzustellen ist allerdings an Dreistigkeit nicht zu überbieten.
Das wird der Verwaltung hoffentlich ihre Entscheidung erleichtern.

 

10. März: Mahnwache zum Fukushima-Jahrestag

Die Anti-Atom-Gruppen im Braunschweiger Land rufen zum Jahrestag der Katastrophe von Fukushima zur Mahnwache und Kundgebung auf.

Jeder ist eingeladen, der Katastrophe von Fukushima zu gedenken, und damit auch den Umgang mit gegenwärtigen Problemen, wie Eckert & Ziegler in Braunschweig, in den Mittelpunkt zu rücken.

Ort: Rathausvorplatz, Platz der Deutschen Einheit
Zeit: 18 - 19 Uhr

 

BISS e.V. Sonntagsspaziergänge

Die BISS e.V. wird an jedem zweiten Sonntag im Monat einen Spaziergang rund um das Gelände der Firmen Buchler GmbH, GE Healthcare Buchler und Eckert & Ziegler veranstalten. Dazu werden wir Persönlichkeiten wie z.B. Politiker einladen, um mit ihnen über den Atomstandort zu reden.

Der erste Sonntagsspaziergang findet am 9. März statt.
Treffpunkt ist um 14 Uhr das Werkstor von Eckert und Ziegler am Gieselweg.
Sie sind herzlich eingeladen!