Fridays for Future in Braunschweig

Tausende waren heute auf der Straße, darunter viele Schüler*innen mit dem inzwischen gut bekannten Slogan: "Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr unsere Zukunft klaut!".
Auch wir fordern von der Politik: Wacht endlich auf und handelt!
Tut etwas

  • gegen den Klimawandel,
  • gegen den rasanten Biotop- und Artenschwund,
  • gegen den Plastikmüll
  • und auch gegen den Betrieb von Atomfirmen neben Schulen (aka Eckert & Ziegler in Braunschweig).

 

 

Offener Brief an Ministerpräsident Weil

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
die wiederholten Tiefflüge großer Verkehrsmaschinen über die Nuklearfirmen Eckert & Ziegler sowie GE Healthcare Buchler zeigen eindrücklich, dass die Lage des Atomstandortes in der Nachbarschaft zu Bürger*innen und Kindern auch wegen seiner Nähe zum Braunschweiger Flughafen untragbar ist. Detallierte Informationen finden Sie in dem Offenen Brief (siehe Anhang). Wir fordern Sie auf, im Sinne der Sicherheit der Bürger*innen aktiv zu werden.

Damoklesschwert Tiefflüge

Die Atomfirma Eckert & Ziegler befindet sich nicht nur neben Wohnhäusern und Schulen, sondern auch noch in der Nähe des Braunschweiger Flughafens. Eckert & Ziegler darf unheimlich viel Radioaktivität auf dem Gelände haben. Wenn ein Tausendstel dieser genehmigten Radioaktivität freigesetzt würde, so hätte das dramatische Konsequenzen für ganz Braunschweig und die umliegenden Städte und Dörfer. Trotz dieses enormen Risikos fliegen auch große Maschinen in geringer Höhe direkt über die Atomfirma Eckert & Ziegler. Im Video ist ein wiederholter Tiefflug einer Boeing 737 dokumentiert.

BISS unterstützt: Vortrag von .ausgestrahlt zum Thema Endlagersuche

Auf Einladung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Region SüdOstNiedersachsen, der IG Metall Verwaltungsstellen Braunschweig, Salzgitter-Peine und Wolfsburg sowie der BürgerInitiative StrahlenSchutz (BISS), der Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe (WAAG), der BürgerAktion Sichere Asse (BASA), der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad und aufpASSEn wird Angela Wolff von .ausgestrahlt die aktuelle Entwicklung zur Standortsuche beleuchten, Fragen beantworten und diskutieren.

.ausgestrahlt hat an der Endlagersuchkommission der Bundesregierung für hochradioaktiven Atommüll teilgenommen und informiert die in Frage kommenden Standorte für ein solches Endlager über die beschlossenen Auswahlkriterien.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eintritt frei.

BISS e.V.

PDF-Plakat zum Download

Ort: DGB Haus, großer Saal, Erdgeschoss, Wilhelmstr.5, 38100 Bs
Zeit: 15. März 2019, 18 Uhr

9. März: überregionale Demonstration in Ahaus

Derzeit lagern bundesweit mehr als 1000 Castor-Behälter mit hochradioaktiven Abfällen in 3 zentralen und 12 dezentralen Zwischenlagern.Die Genehmigungen für Lager und Behälter sind auf jeweils 40 Jahre begrenzt, die letzte endet im Jahr 2047. Dann wird aber selbst nach den optimistischsten Prognosen kein tiefengeologisches Lager ("Endlager") in Betrieb sein, eine Lösung zur sicheren Entsorgung von Atommüll gibt es weder in Deutschland noch weltweit. Für eine "Dauer-Zwischenlagerung" sind aber weder die bestehenden Gebäude noch die Behälter ausgelegt. Sie entsprechen schon jetzt nicht mehr dem Stand von Wissenschaft und Technik. Die Bundesregierung will jedoch einfach so weitermachen und die Aufbewahrungsfristen in den bestehenden Lagern verlängern. Zugleich laufen mehrere Atomkraftwerke, die Urananreicherungsanlage in Gronau und die Brennelemente-Fabrik in Lingen weiter. Dagegen ist Widerstand erforderlich!

Warum am 9. März?

Zum einen müssen wir unseren Protest jetzt auf die Straße tragen, bevor die ersten Castoren aus Garching oder Jülich nach Ahaus rollen. Zum anderen wollen wir an den Jahrestag des Unfalls von Fukushima am 11. März 2011 erinnern und uns mit der japanischen Anti-Atom-Bewegung solidarisieren.

Kommt alle am 9. März zur überregionalen Demonstration nach Ahaus!

https://atommuell-protest.de/

Macht mit! Die Atomnarren laden euch zum Piraten-Schoduvel 2019 ein!

Die Braunschweiger Atomnarren haben bereits die Abfahrt des ASSE Geisterschiffes (NDR Bericht bei 1 Minute) auf dem nächsten Schoduvel am 3. März 2019 vorbereitet.

Karneval, Schoduvel 2019

Die Kamelle sind besorgt und die Ideen gesammelt.

Seit vier Jahren betreiben die Atomnarren das ASSE-Geisterschiff hauptverantwortlich. Die Teilnehmer kommen vielfach aus den Anti-Atom Initiativen. Aber es kann sich auch jeder melden, der sich mit dem Thema identifiziert.

Wer hat Lust mitzumachen, wenn es am 3. März losgeht?

Wir bieten Köstüme in Form vonPirat*innenkostümen (Gr.40) Stoff-Atommülltonnen, Strahlenschutzanzüge aus Papier und die Möglichkeit, sich mit allen Teilnehmern ab 11 Uhr im Grünen Laden am Madamenweg 171, 38118 Braunschweig, schminken zu lassen. Spätestens treffen wir uns zum Start des Umzugs um 12:30 Uhr am ASSE-Geisterschiff mit der Nr. 263 auf der Theodor-Heuß-Str.

Einige könnten auf dem Schiff mitfahren. Andere könnten einfach nur mit einem unserer Besen bewaffnet die Kinder davon abhalten, Kamelle unter dem Trecker zu suchen.

Alle anderen können Kamelle und Postkarten unter die Leute verteilen.....

Für die eigentliche Choreographie suchen wir noch Piraten im Stil von Fluch der Karibik auf der Suche nach einem Piraten-Schatz ... ähhh ... Endlager.

Meldet euch (info@braunschweiger-atomnarren.de) oder kommt vorbei.

Das Thema für dieses Jahr lautet "Endlagersuche" und die dazu gehörende Veranstaltung am 15.3.2019. Denn die neu gegründete BGE (Bundesgesellschaft für Endlagerung) sucht nun nach einem geeigneten Endlager AUCH im Braunschweiger Land. Und das, obwohl wir hier bereits Vier "Endlager" vor Ort haben.

  • ASSE2
  • Schacht Konrad
  • Morsleben
  • und das Zwischenlager und dessen Erweiterung bei Eckert & Ziegler

Auf geht's ... meldet euch und bringt noch jemanden mit ...

Eure Atomnarren

www.Braunschweiger-Atomnarren.de

Der „anormale Betriebszustand“ - Umweltminister Lies im Schulterschluss mit Braunschweiger Atomfirmen

Fehlerhafte Annahmen, falsche Argumente und irrwitzige Schlussfolgerungen. Umweltminister Olaf Lies weigert sich mit dem Hinweis auf „anormalen Betriebszustand“, die fehlerhaften Grundannahmen in der Störfallanalyse der Atomfirmen zu überprüfen. 

Eine (Real-)Satire und ihr Hintergrund.

2012 haben die beiden Braunschweiger Atomfirmen Eckert & Ziegler und GE Healthcare Buchler jeweils eine Störfallanalyse in Auftrag gegeben. Im Rahmen der Recherche von „Panorama 3“ konnte auch die BISS e.V. einen Einblick in diese bislang immer noch geheim gehaltenen Dokumente werfen. Hier wurde deutlich: Beide Störfallanalysen sind in weiten Teilen identisch - sogar wortgleich.

„Panorama 3“ berichtete darüber hinaus in einem TV-Beitrag ausführlich darüber, dass die Störfallanalyse von GE Healthcare falsche Annahmen trifft.

In der Störfallanalyse wurden mehrere Unfallszenarien betrachtet. Das Szenario, in dem die wenigsten Annahmen getroffen werden mussten und durch das somit prinzipiell die Auswirkungen am genauesten vorhergesagt werden können, war der „Präparateabsturz“, weil der Umfang des betroffenen radioaktiven Inventars exakt angegeben werden kann. Bei allen anderen Unfallszenarien mussten zahlreiche Zusatzannahmen getroffen werden, sodass hier die Unsicherheit wesentlich größer ist hinsichtlich der Frage, was im Fall eines Falles tatsächlich an Radioaktivität betroffen wäre und freigesetzt würde.

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Demonstration „#unfällbar“

Sehr geehrte Damen und Herren,

die BI Baumschutz Braunschweig gibt die Bäume auf der Jasperallee nicht auf!
Es gibt eine neue realistische Chance auf Aufschub der Fällungen und in Folge eine neue Ratsentscheidung, nicht zuletzt auch dank der NDR-Fernsehsendung EXTRA 3 zum Thema.

Der Hintergrund ist das Thema Denkmalschutz - hier aus ganz anderer Sicht.

Um dies zu untermauern und zu unterstützen, haben wir für

Samstag, 12.01.19 um fünf vor zwölf die Demonstration „#unfällbar

angemeldet, unterstützt durch über zwanzig Braunschweiger Initiativen (siehe Link), die darüber hinaus gemeinsam mit uns für eine Baumschutzsatzung, für mehr Bäume und für viel mehr konsequenten Klimaschutz stehen.

Wir laden Sie herzlich ein, uns dabei zu begleiten.
Das NDR-Fernsehen „Hallo Niedersachsen“ und die Firma
B.L.&P. Film | TV | New Media aus Kassel haben bereits ihr Interesse angemeldet.
Gern beantworten wir im Vorfeld ihre Fragen oder geben Interviews.
Weitere Pressemitteilungen folgen.
Den aktuellen Standort der Demonstration werden Sie live auf ihrem Handy sehen können, wenn Sie die App critical maps installieren.Wir freuen uns auf Ihre Fragen und auf eine baumstarke Demo!Einen tollen Jahreswechsel wünschen Ihnen
mit klimafreundlichen Grüßen

Sabine Sambou und
Edmund Schultz

-- 

für die

Bürgerinitiative Baumschutz Braunschweig
c/o  Umweltzentrum Braunschweig  e. V.
Hagenbrücke 1/2,  38100 Braunschweig
mail: bi-baumschutz-braunschweig@gmx.de
web: bi-baumschutz-braunschweig.jimdo.com
facebook.com/BiBaumschutzBraunschweig
twitter: bibaumschutzbs

Die Braunschweiger Atomnarren bedanken sich ...

Braunschweiger-Atomnarren verteilen wieder Kuchenspenden

Vielen, vielen Dank an all die Kuchenspender*innen für das Café zur Versorgung von Groß und Klein in der Neustadtmühle.

Am ersten Wochenende im Dezember hat dort wieder die studio-bühne ein Weihnachtsmärchen aufgeführt und die Braunschweiger Atomnarren konnten mit den Kuchenspenden alle Besucher versorgen.

Mit dem Spendenerlös werden wir auf dem Schoduvel in Braunschweig am 3. März 2019 das ASSE-Geisterschiff mit aktuellen Anti-Atom Themen durch die Karnevalswellen rauschen lassen.

Wer Lust hat, sich zu beteiligen, oder einfach nur beim Schoduvel mitzulaufen, kann sich bei uns melden. Wir freuen uns.

Eure Braunschweiger Atomnarren

Web: www.braunschweiger-atomnarren.de
Email: info@braunschweiger-atomnarren.de

Minister Lies nimmt Einladung der BISS nach Braunschweig an

Umweltminister Olaf Lies besuchte heute die ASSE. Nach der Ausfahrt aus dem Schacht gab es zwei Info-Veranstaltungen mit Beteiligung a) der Öffentlichkeit und b) Mitgliedern des A2B (Begleitgruppe).

Während der Fragerunde in der öffentlichen Veranstaltung konnte die BISS eine Einladung an Minister Lies überreichen und ihn zu einem Besuch der BISS in Braunschweig-Thune einladen.

Minister Lies sagte zu, dass er sich ebenso wie die ASSE und Schacht Konrad auch einmal den Standort Braunschweig anschauen werde.

Minister Olaf Lies nimmt Einladung der BISS an

Mitgliederversammlung des Rechtshilfefonds Strahlenschutz e.V.

Liebe Mitglieder,
auch in diesem Jahr werden wir gemäß Satzung eine Mitgliederversammlung durchführen.

Das Treffen findet am 27.11.18 in BS-Wenden, Veltenhöferstraße 3 um 18:30 Uhr (über der Post) statt.

Das Protokoll des letzten Jahres und die anstehende Agenda ist Ihnen allen per Email zugesendet worden. Auch in diesem Jahr ist eine Vertretung durch Vollmacht möglich.

Viele Grüße
Hermann Krüger
Schriftführer Rechtshilfefonds Strahlenschutz e.V.

 

Braunschweiger Atomnarren bitten wieder um Kuchen-Spenden

Karneval 2019

Hellau und "Lachen, Tanzen überall,
so feiert Brunswiek Karneval" sind nicht die einzigen Themen zum Karneval.

Die Braunschweiger Atomnarren nehmen bereits seit acht Jahren am Braunschweiger Karnevalsumzug teil und seit vier Jahren stellen wir die Besatzung für das ASSE-Geisterschiff.

Wir stehen für die Anti-Atom Themen im Braunschweiger Land, und dass mit einem gehörigen Maß an Schalk, mit dem wir die ernsten Themen im Karneval präsentieren.

Damit wir die Kosten für das ASSE-Geisterschiff stemmen können, rufen wir jedes Jahr wieder zu Kuchenspenden auf, die wir beim Weihnachtsmärchen der Studio-Bühne an die großen und kleinen Besucher gegen Spenden verteilen.

Wenn ihr euch vorstellen könnt, uns wieder mit Kuchenspenden zu unterstützen, und vielleicht beim Verteilen der Kuchenspenden zu helfen, dann meldet euch bei uns.

Ihr könnt aber auch beim Karneval selbst mitmachen oder mitgestalten. Wir treffen uns wieder im Umweltzentrum Braunschweig. Die Termine findet ihr im Kalender der BISS.

Die Kuchenspenden brauchen wir für die Theater-Vorstellungen am 7./8. und 9. Dezember 2018.

Email: info@braunschweiger-atomnarren.de

Telefon: 0173-5383236

Eure Braunschweiger Atomnarren

Braunschweig: Mehr Atommüllfässer als am Zwischenlager Leese

(Zu Ihrer Information: Beim Starten der Youtube-Videos werden von Youtube Cookies gesetzt und Informationen übertragen.)

Das Niedersächsische Umweltministerium (NMU) hat der BISS Dokumente zugeschickt, die belegen, dass Eckert & Ziegler am Braunschweiger Standort neben Schulen und Wohnhäusern erheblich mehr radioaktive Abfall-Fässer lagern kann als im Zwischenlager Leese.

Dennoch dementiert das NMU, dass es sich beim Braunschweiger Nuklearstandort um ein Zwischenlager handelt. An der Zeit, die die Fässer am jeweiligen Standort verweilen, kann das nicht liegen - in Braunschweig lagern Abfälle teilweise über viele Jahre in den Containern.

Wir fragen also weiterhin: Wieso behauptet das NMU in öffentlichen Sitzungen, dass es sich beim deutlich größeren Müll-Standort in Braunschweig nicht um ein Zwischenlager handelt?

Die Begründung des NMU, dass in Braunschweig keine Kernbrennstoffe gelagert würden und es sich deshalb nicht um ein Zwischenlager handle, überzeugt uns nicht, denn das ist unseres Wissens im Zwischenlager Leese auch nicht der Fall.

Wir verstehen nicht, wieso hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Weshalb bezeichnet das NMU den Standort Eckert & Zieglers in Leese als Zwischenlager, während es diese Wortwahl in Braunschweig als unzutreffend verwirft?

Hat man Angst davor, dass der Widerstand der Bevölkerung zunimmt, wenn das Label "Zwischenlager" auf den Fässern klebt?

Dieses Video zeigt, was am Braunschweiger Atommüllstandort möglich ist, und setzt es ins Verhältnis zum Zwischenlager in Leese.

[Kommentar] Herr Umweltminister: Was wollen Sie verantworten?

Schicksalsfrage für Braunschweig und Umgebung

Am 18.10. sendete das Magazin Panorama 3 (NDR) einen Beitrag mit dem Titel „Störfall in Braunschweig - Anwohner kämpfen um Aufklärung“. Darin wird unter anderem verdeutlicht: Die Störfallanalyse, die im Auftrag der Thuner Atomfirmen erstellt wurde, ist mit mindestens sehr zweifelhaften Daten gefüttert worden.

Beim Störfall vom November 2017 wurde mit mehr Radioaktivität hantiert, als die Störfallanalyse für vergleichbare Umstände annimmt. Dies wurde in der Sendung ironischer Weise sogar durch denselben Experten klargestellt, der im Auftrag der Stadt Braunschweig das sogenannte „Restrisikogutachten“ erstellt hatte. Trotz dieser eindeutigen Sachlage - die Störfallanalyse liegt der Panorama-Redaktion vor - bleibt Umweltminister Lies dabei: Die Störfallanalyse sei das präziseste Instrument zur Betrachtung des Risikos.

Unterdessen hat die Bürgerinitiative Strahlenschutz Braunschweig (BISS) ihren Stresstest in revidierter und leicht erweiterter Form vorgelegt. Das Fazit bleibt dasselbe: Wird nur ein Tausendstel des genehmigten Inventars frei, drohen noch in 20 km Entfernung Evakuierungen. Der Stresstest wurde Braunschweigs Oberbürgermeister Markurth übergeben sowie zusammen mit einem Offenen Brief dem Niedersächsischen Umweltminister Lies.  Weiterlesen

Offener Brief an Umweltminister Lies: Es fehlen 99,8 %

- OFFENER BRIEF -

Sehr geehrter Herr Umweltminister,

beiliegend finden Sie den revidierten Stresstest der Bürgerinitiative Strahlenschutz (BISS) für den Braunschweiger Standort der Firma Eckert & Ziegler. Dieser Stresstest zeigt: Bereits die Freisetzung eines Tausendstels des genehmigten Inventars kann dramatische Konsequenzen haben. Damit zeigt der BISS-Stresstest, dass die Gefährdung durch die Nuklearfirma in Braunschweig-Thune real und aktuell ist. Das NMU muss nun auf diese "Gefahr im Verzug" mit einer sofortigen Rücknahme der Umgangsgenehmigung für Eckert & Ziegler reagieren.

Die unabhängige Expertin Oda Becker hat diesen Stresstest überprüft. Ihre gutachterliche Stellungnahme bestätigt die Korrektheit unserer Berechnungen und zieht das Fazit: „Es ist anhand der Ergebnisse des BISS Stresstests nachzuvollziehen, dass der Bürgerinitiative BISS eine Verlagerung der Anlagen an einen geeigneteren
Standort als die einzig sinnvolle Möglichkeit zur Minderung des Risikos für die Bevölkerung erscheint. Die Ergebnisse der radiologischen Auswirkungen im BISS Stresstest, auch wenn die Freisetzungsmenge nur auf einer Annahme beruht, sollten von der Aufsichtsbehörde umgehend zum Anlass genommen werden, einen anlagenspezifischen Stresstest durchzuführen. Die Ergebnisse sollten von der Aufsichtsbehörde transparent dargestellt werden und ggf. Schritte zum Schutz der Bevölkerung ergriffen werden.“  Weiterlesen

Umweltminister Lies nimmt den gutachterlich bestätigten Stresstest der BISS e.V. zusammen mit Offenem Brief entgegen

- Pressemitteilung -

Umweltminister Lies nimmt den gutachterlich bestätigten Stresstest der BISS e.V. zusammen mit Offenem Brief entgegen

BISS Stresstest an Minister Olaf Lies

Am 26.10. nahm der Niedersächsische Umweltminister Lies den gutachterlich bestätigten Stresstest der Bürgerinitiative Strahlenschutz persönlich entgegen (siehe Foto).

Dieser Stresstest zeigt: Bereits die Freisetzung eines Tausendstels des genehmigten Inventars kann dramatische Konsequenzen haben. Damit zeigt der BISS-Stresstest, dass die Gefährdung durch die Nuklearfirma in Braunschweig-Thune real und aktuell ist. Das NMU muss nun auf diese "Gefahr im Verzug" mit einer sofortigen Rücknahme der Umgangsgenehmigung für Eckert & Ziegler reagieren.

Die BISS fordert daher das Land Niedersachsen, den Niedersächsischen Landtag und insbesondere das Niedersächsische Umweltministerium nachdrücklich auf:

  • Sorgen Sie dafür, dass das Ergebnis des Stresstests bei der Überprüfung der Umgangsgenehmigungen der Nuklearfirmen durch das Umweltministerium berücksichtigt wird und die Nuklearfirmen bis zur endgültigen Klärung der Gültigkeit der Genehmigungen stillgelegt werden.
  • Sorgen Sie dafür, dass die Stadt Braunschweig und die potentiell betroffenen umliegenden Kommunen noch vor der endgültigen Klärung der Gültigkeit der Genehmigungen einen Katastrophenschutzplan für die Bevölkerung erstellen, um die bestehende Gefährdung zu minimieren.

Außerdem übergab die Bürgerinitiative dem Umweltminister einen Offenen Brief, in dem sie vor allem zwei Punkte kritisiert:

  1. Das Umweltministerium hält an der Störfallanalyse der Firmen fest, obwohl diese 99,8 % der auf dem Gelände vorhandenen Radioaktivität unberücksichtigt lässt. 
  2. Das Umweltministerium hält an der Störfallanalyse der Firmen fest, obwohl der TV-Beitrag von Panorama eindeutig zeigt, dass die bislang geheim gehaltene Störfallanalyse die Radioaktivität erheblich unterschätzt:1. Unter den Störfall-Szenarien war das Störfall-Szenario des Präparateabsturzes am ehesten mit dem Störfall im November 2017 vergleichbar. Im November 2017 war jedoch eine knapp 70x höheren Aktivität von radioaktivem Jod-131 betroffen als in dem Szenario des Präparateabsturzes.

    2. Diese Unterschätzung ist aus folgendem Grund für die Störfallanyse von besonderer Bedeutung, denn: Das Störfallanalysen-Szenario des Präparateabsturzes ist das Szenario, bei dem die Gutachter die präzisesten Angaben über das betroffene Inventar machen können. Alle anderen Szenarien in der Störfallanalyse beruhen auf wesentlich mehr Annahmen und weisen somit wesentlich höhere Unsicherheiten auf.

Fazit: Wenn also schon das Störfall-Szenario mit den prinzipiell besten Prognosemöglichkeiten zu falschen Schlüssen kommt, so muss hinterfragt werden, ob die anderen Szenarien der Störfallanalyse valide Annahmen treffen.

BISS e.V.

BISS übergibt ihren gutacherlich bestätigten Stresstest an Umweltminister Olaf Lies

Am Freitag hat die BISS ihren gutachterlich bestätigten Stresstest an Umweltminister Olaf Lies übergeben.

BISS Stresstest an Minister Olaf Lies

In einem offenen Brief fordert die BISS die Berücksichtigung ihres Stresstests bei der Überprüfung der Strahlengenehmigung von Eckert & Ziegler. Und dies kann nur bedeuten, dass die Strahlengenehmigung von Eckert & Ziegler zurückgenommen werden muss.

BISS e.V.