Mahnwachen vor dem Gelände

Hervorgehoben

Wir hatten ursprünglich geplant, unsere Mahnwachen vor dem Gelände am 20.04. wieder aufzunehmen.
Es hat sich aber an der Situation noch nichts grundsätzlich verbessert.
Aus diesem Grunde bleiben unsere Mahnwachen bis auf Weiteres ausgetetzt.

Sobald es die Lage wieder erlaubt, werden wir die Mahnwachen fortsetzten.

Bis dahin: Bleibt gesund und wachsam!

Das Ende der Geduld – nun ist Klage eingereicht!

Hervorgehoben

Irgendwann muss man Bilanz ziehen, man muss Konsequenzen ableiten.

Seit 2011 fragen sich nicht nur die Mitglieder der Bürgerinitiative Strahlenschutz e.V. (BISS), warum es am Standort Braunschweig –Thune derart hohe Strahlengenehmigungen gibt. In mühevoller Kleinarbeit ist ermittelt, dass es weder eine Umweltverträglichkeitsprüfung , eine gültige Störfallanalyse noch einen von der  Entsorgungskommision des Bundes empfohlenen Stresstest gibt und damit den am Standort ansässigen Firmen klare Regeln vorgibt.

Ein Antrag von 4 betroffenen Bürgern auf Rücknahme und damit Überprüfung der
Strahlengenehmigung beim Niedersächsischen Umweltministerium ist seit 2015 unbeantwortet.

Die Mitglieder der BISS haben seit ihrer Gründung alle niedersächsischen Umweltminister, zahlreiche Bundes- und Landtagsabgeordnete, den OB und einige Dezernenten, sowie etliche Ratsmitglieder kennengelernt. Übereinstimmend haben alle erklärt, dass Betriebe, die mit radioaktiver Strahlung hantieren und direkt neben Wohngebieten, Schulen und Kindereinrichtungen liegen, heute nicht mehr genehmigt werden würden. Gleichzeitig hat sich aber niemand gekümmert, die seit Jahren dauernde Hängepartie – von der ausschließlich die am Standort ansässigen Firmen profitieren – zu beenden, zumindest zu ändern.

Vier betroffene Bürger als Anwohner und/oder Eltern von Schulkindern der hiesigen Schulen haben nun vor dem Verwaltungsgericht Braunschweig Klage gegen das Land Niedersachsen eingereicht. Eine abschließende Überprüfung der Situation, eine Rücknahme der Strahlengenehmigung und ausführliche Konzepte für alle Notfälle/ Störfälle sollen erreicht werden. Weiterlesen

Freitag: Fahrrad-Demo für Klima-Rettungsschirm

Freitag um 17°° startet am Schlossplatz ein Bündnis von über 20 klimafreundlichen Initiativen und Parteien die erste große Fahrraddemo 2020. Das Motto lautet: „Klima-Rettungsschirm! Autoprämien stoppen! Freispruch für Klimaschützer:innen von #blockVW!“

Zeit: Freitag, 29.05.20 um 17°°
Start: Kundgebung auf dem Schlossplatz
Ende: Kundgebung vor dem VW-Werk Gifhorner Straße
Umfang: knapp zehn Kilometer, ca. eine Stunde
Route: einmal um die Fußgängerzone, einmal um den Cityring, dann zu VW
Plus: Lautsprecherfahrräder
Thema: Für Klimarettungsschirme weltweit!
Keine Autokauf- oder Abwrack-Prämien!
Freispruch für die Klimaschützer:innen von #blockVW
Redebeiträge Fridays for Future – Emilie Knapheide
VCD – Harald Wahlsberg
Parents for Future
BI Baumschutz – Edmund Schultz
Extinction Rebellion – Jens Mander
Seebrücke
und Aktivist:innen von #blockVW life per Telefon

Mit der kostenlosen App ‚criticalmaps‘ aus der ‚critical-mass‘-Szene können Sie die Demo jederzeit finden bzw. auf dem Handydisplay live beobachten: schalten Sie die App während der Demo ein. Sie sehen dann einen blinkenden Punkt auf einer Karte – das sind Sie – und viele andere Punkte, das sind alle anderen mit eingeschalteter App. Da, wo sich viele Punkte dicht beieinander bewegen, ist die Demo.

Mit klimafreundlichen Grüßen
Edmund Schultz

Neue Online Informationsveranstaltung zum Bereitstellungslager in Würgassen

Am 17. Mai um 19 Uhr geht es in eine neue Online-Informations-Runde zum „Atommüll-Verschiebebahnhof“ im Dreiländereck Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen.

Dirk Wilhelm, Leiter der Bürgerinitiative „gegen atomaren Dreck im Dreiländereck“ wird über die Hintergründe und Fakten referieren, sowie im Anschluss für Fragen Rede und Antwort stehen.

Alles nähere findet ihr unter diesem Link.

BISS e.V.

Würgassener Protest kommt in Schwung

Die Tagespresse berichtet, dass nun auch die Junge Union zumindest das Vorgehen zur Festlegung des Zentralen Bereitstellungslagers Konrad in Würgassen in Frage stellt.

Statt „Grüner Wiese“ eine „Strahlende Zukunft“?!

Mit „Grüner Wiese“ ist gemeint, dass das bereits zurückgebaute Atomkraftwerk in Würgassen bislang zu einer „Grünen Wiese“ werden sollte. Aber nun soll mit dem Bereitstellungslager wieder die „Strahlende Zukunft“ eintreten.

Viele sind sehr enttäuscht.

Online-Infoveranstaltung „Zentrales Atommüll-Lager Würgassen“

Mittwoch, 6. Mai 2020, 18.30 bis 20 Uhr

Die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung hat im März angekündigt, auf dem Gelände des ehemaligen AKW Würgassen eine gigantische Halle für radioaktive Abfälle zu errichten. Über Jahrzehnte soll tagtäglich mit Zügen und LKW Atommüll an- und abtransportiert werden, verbunden mit entsprechenden Unfallgefahren. Das Zwischenlager in Würgassen soll als Bereitstellungshalle für das geplante geologische Tiefenlager im alten Erzbergwerk KONRAD in Salzgitter dienen.

Öffentliche Veranstaltungen sind derzeit aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich. Deshalb laden die „Bürgerinitiative gegen atomaren Dreck im 3-Ländereck“, die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad und die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt zu einer Online-Infoveranstaltung ein, bei der Vertreter*innen der drei Initiativen mit kritischer Expertise über das Projekt, seine Funktion und seine Auswirkungen berichten und Fragen der Zuschauer*innen beantworten.

Die Veranstaltung findet in Form einer Videokonferenz statt, kann aber auch am Telefon verfolgt werden und wird auch live im Internet übertragen. Sie finden den Live-Stream auf den Seiten der Bürgerinitiative gegen atomaren Dreck im Dreiländereck:

https://www.youtube.com/watch?v=tMRgvjPGVOo

Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich. Alle Angemeldeten bekommen die Zugangsdaten, technische Hinweise und Informationen zum Ablauf der Veranstaltung.

Bitte hier anmelden: ausgestrahlt.de/anmeldung

Europäische Aktionswochen für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima

Traditionsgemäß findet im Rahmen der „Europäische Aktionswochen für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ in der Region Braunschweig (EuAW/BS) am Vorabend des Tschernobyl-Jahrestages um 21:00 h eine Kerzenaktion statt.

In den letzten Jahren waren an diesem Tag in der Trinitatiskirche in Wolfenbüttel auch immer Tschernobyl-Zeitzeugen aus Belarus anwesend. Nach entsprechender Einleitung hatte jeder Besucher eine Kerze und konnte diese in das mit Kerzen vorgelegte Radioaktivzeichen ablegen. Dies mit einem Schweigen oder einen kurzem Satz oder einem kurzem Statement. Gefragt war nach dem, was einem im Moment (am Vorabend des Tschernobyl-Jahrestages) durch Kopf und Herz geht.

In diesem Jahr (2020) ist alles anders.

Wegen der Corona-Pandemie hatten wir mit dem Fukushima-Mittagsgebet am 11.03.2020 die fünfte und gleichzeitig die letzte von insgesamt 21 Veranstaltungen der EuAW/BS). Somit kann auch die geplante Kerzenaktion am Vorabend des Tschernobyl-Jahrestages nicht wie gewohnt in der Trinitatiskirche stattfinden.
Anstatt der Kerzenaktion in der Trinitatiskirche wird die Kerzenaktion 2020 im Netz stattfinden.
Wer sich an der Kerzenaktion beteiligen möchte, schickt seinen Satz / Kurzstatement (zum Gedenken an die Opfer von Tschernobyl und Fukushima, aber auch in Gedenken an die Opfer der Corona-Pandemie und der Klima-Krise) an mich (paul.koch47@gmx.de).
Danach wird es in die Website übertragen.
Nachzulesen in: https://tschernobylerinnerungen.wordpress.com/2020/04/23/euaw-bs-kerzenaktion-2020/

Ich freue mich auf viele Zuschriften
Viele Grüße
Paul Koch

Sozialdiakon i.R.
Projektreferent – Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima –
Projektleiter „Europäische Aktionswochen…“ Ev. Akademie Abt Jerusalem/ Braunschweig
https://zukunftdanach.wordpress.com/ https://nuklearseelsorge.wordpress.com/
„Strahlenschutz-Stammtisch“ und „Umwelt-Netzwerk Wolfenbüttel“
Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/gegen-die-verharmlosung-zu-fukushima-olympia-2021

Die Asse-Konzerte pausieren bis einschließich September 2020

Angesichts der Einschränkungen des öffentlichen Lebens haben wir beiden Organisatorinnen schweren Herzens die Entscheidung getroffen, bis einschließlich September 2020 keine Asse-Konzerte stattfinden zu lassen. Die Unsicherheit der Situation und die Unklarheit über die Dauer der Einschränkungen und Auflagen für die Konzerte lassen uns dies geboten erscheinen.

SCHADE!!! hatten wir doch (wieder) ein tolles Programm mit Musiker*innen bzw. Künstler*innen aus der Region, aus Berlin, aus Halle zusammenstellen können. Klingende Zeichen der Solidarität gegen Atomenergie, die in diesem Jahr nun nicht auf die Bühne kommen werden.

In der Hoffnung, dass sich die Lage bis Oktober 2020 stabilisiert und beruhigt hat, laden wir Euch alle schon jetzt ein zu
„dem“ Asse-Konzert des Jahres 2020:So. 25.10.2020, 17 Uhr
Historischer Ratssaal Wolfenbüttel

Weitere Infos sind auf unserer Website zu finden:www.asse-konzerte.de

Wir rufen alle auf, auch ohne konzertanten Anlass, die Entwicklung in der Asse weiter zu begleiten!1. Eine Möglichkeit dazu ist die folgende Petition.
Bereits im März, anlässlich des Jahrestages der Fukushima Katastrophe, titelte das Bundesamt für Strahlenschutz völlig verharmlosend: „Fukushima-Jahrestag im Zeichen der olympischen Runge: Aufenthalt stellt kein Risiko da!“ und verwies in seiner Pressemitteilung darauf, dass die Strahlenbelastung in Fukushima nicht höher sei, als die eines Langstreckenflugs. Verschiedene Initiatoren (Europäische Aktionswochen für eine Zukunft von Tschernobyl und Fukushima, Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe sowie der landeskirchliche Arbeitskreis Japan) haben in einem offenen Brief am 19.3.2020 das BFS zu einer fachlichen Neubewertung und angemessenen Darstellung aufgefordert. Unterstützung dazu haben sie durch verschiedene Wissenschaftler*innen in einer Petition bekommen, die online unter folgendem link unterzeichnet werden kann:
https://www.openpetition.de/petition/online/gegen-die-verharmlosung-zu-fukushima-olympia-2020.

2. Viele von Ihnen werden es über die BZ bereits wissen: Die Bundesgesellschaft für Endlagerung hat inzwischen ihr Rückholungskonzept vorgestellt, das u.a. beinhaltet, dass das Zwischenlager wohnbebauungsnah in die Asse kommen soll. Auch hier in der BZ der Hinweis, dass dies strahlungstechnisch unproblematisch sei. Da die Kurzzusammenfassung in der BZ tw. total unklar ist, ist angesichts der allgemeinen Ausgangsbeschränkungen hier die Möglichkeit, sich mit dem Originalbericht zu beschäftigen:
https://www.bge.de/fileadmin/user_upload/Asse/Wesentliche_Unterlagen/Rueckholungsplanung/Der_Rueckholplan/2020-02-19_Rueckholplan_Rev00.pdf

Wir bleiben dran! Auf ein gesundes Wiedersehen, Ihre/Eure Asse-Konzert-Organisatorinnen Ruth Jäger & Elisabeth Jürgens

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www.asse-konzerte.de
Ein klingendes Zeichen gegen Atomenergie
Organisation: Prof. Dr. Jäger & E. Jürgens

Online-Petition statt Ostermarsch

Gronau/Jülich – Urananreicherung beenden / Atomwaffen ächten

Unter dem Link https://www.openpetition.de/petition/online/ostermarsch-appell-gronau-juelich-urananreicherung-beenden-atomwaffen-aechten findet ihr die Online-Petition, die statt eines Ostermarsches eingerichtet wurde.

Ausgelöst durch SOFA Münster, BBU, IPPNW und STOP Westcastor unterstützt auch die BISS diese Petition.

Die Urananreicherung in Gronau/Lingen muss aufhören. Trotz Atomausstieg exportiert Deutschland Kernbrennelemente zu Atomkraftwerken in der ganzen Welt und Atommüll nach Russland.

Bleibt gesund

BISS e.V.

Atomares Eingangslager für Schacht Konrad in Würgassen? Oder Braunschweig?

Zentrales Eingangslager Konrad

Zentrales Eingangslager Konrad

Die BGZ (Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung) nennt es

„Logistikzentrum für Endlager Konrad“

Dort soll in Zukunft die Zusammenstellung der atomaren Behältnisse durchgeführt werden, die dann in Schacht Konrad eingelagert werden sollen.

Der Standort dieses „Logistikzentrums“ oder auch „Zentrales Eingangslager für Schacht Konrad“, wie es die BGZ bis vor wenigen Wochen noch nannte, wurde in einem nicht leicht nachvollziehbaren Standort-Auswahlverfahren auf wenige Orte eingeschränkt.

An der Spitze der Liste wurde der Ort Würgassen ermittelt und gleich dahinter Braunschweig, bzw. Bechtsbüttel (siehe Grafik).

Wer sich das Ergebnis in Ruhe anschauen möchte, kann dies in dem Papier der BGZ nachlesen.

Das „Weltatomerbe Braunschweiger Land“ könnte also vielleicht wieder Nachschub bekommen.

Auserkoren ist ein Waldstück bei Bechtsbüttel.

BISS e.V.

 

Stadtputztag mit BISS

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die BISS am Braunschweiger Stadtputztag.

Bei der Abgabe am 21. März sammelten sich wieder einige Säcke von Müll aus dem Umfeld Wenden und Thune.

Danke an alle, die mitgemacht haben.

BISS e.V.

Mahnwachen vor dem Gelände

Besondere Ereignisse erfordern besondere Maßnahmen:
In der derzeitigen besonderen Situation haben wir uns entschlossen, unsere Mahnwachen vor dem Gelände bis einschließlich dem 13. April auszusetzen.
Die Mahnwachen gehen, sofern keine weiteren Ereignisse eintreten,
am Montag, 20.04. um 16:00 Uhr wieder an den Start.
Wir halten Euch auf dem Laufenden
Bleibt gesund!

 

11. März 2011, Reaktorkatastrophe von Fukushima

Und wieder jährt sich der Super-GAU von Fukushima.

Noch lange nicht wird es wieder so sein können wie vor dem Reaktorunfall.

Auch die Olympischen Spiele werden keine Normalität nach Fukushima bringen können. Der IPPNW fordert den kritischen Umgang mit den Olympischen Spielen in Fukushima.

Und die Behörden vor Ort unterlassen vieles, das für die Bevölkerung nötig wäre.

Lesen Sie dazu den Beitrag von Kazuhiko Kobayashi.

BISS e.V.

Bereitstellungslager für Schacht Konrad in Würgassen (NRW) im Dreiländereck von Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen geplant

Bereitstellungslager für Schacht Konrad in Würgassen (NRW) im Dreiländereck von Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen geplant.

Offizieller Name lautet: „Logistikzentrum für das Endlager Schacht Konrad“:

siehe https://bgz.de/2020/03/06/logistikzentrum-fuer-endlager-konrad-entsteht-in-wuergassen/
und https://www.hna.de/welt/atomkraftwerk-wuergassen-nrw-zentrales-atommuell-lager-geplant-zr-13584121.html

Eine erste Informationsveranstaltung findet am 18. März um 18 Uhr in der Stadthalle Beverungen statt. Siehe Kalender

Sonntag: Schoduvel mit den Atomnarren

Karneval, Schoduvel 2020

Helau ihr Braunschweiger Anti-Atomis …

Das ASSE Geisterschiff sticht in den Braunschweiger Karnevals-See.

Sonntag den 23.2. ab 12:40 Uhr geht’s LOS!!!

Kommt vorbei und schaut zu oder lauft selbst mit.

Die Atomnarren bieten Atommüll Stofftonnen, Schminke, Strahlenanzüge und Perücken für Kurzentschlossene.

Alle Infos findet IHR unter http://www.Braunschweiger-Atomnarren.de

Eure Atomnarren

Japan im Jahr der Olympischen Spiele

Prof. Dr. Eiichi Kido besucht die BISS am kommenden Mittwoch den 12.2. um 15:30 Uhr am Gieselweg 1.

Die Olympischen Spiele 2020 werden in Japan stattfinden, sicher ein Prestigeobjekt für die japanische Regierung – aber was kosten die Olympischen Spiele den japanischen Staat? Wie ist die Nachnutzung der jetzt speziell für die Spiele errichteten Stadien und andere Gebäude? Und wie steht das japanische Volk zu den Spielen? Wie ist die politische Situation in Japan, nur wenige Jahre nach der Katastrophe von Fukushima einzuschätzen? Welche öffentliche Diskussion über den Sinn und Zweck der Spiele und die Zukunft des Landes überhaupt gibt es in Japan?

Termin: Di. 11. Febr. 2020, 19 Uhr
Referent: Prof. Dr. Eiichi Kido, Politikwissenschaftler, Bochum
Ort: Gemeindehaus, An der Katharinenkirche 4, Braunschweig
Gebühr: Kostenfrei, Um Spenden wird gebeten

CASTOR-stoppen: Demo am Sonntag in Salzgitter

Im Rahmen der bundesweiten Kampagne CASTOR-stoppen ruft die AG Schacht
KONRAD für Sonntag, 02.02.2020 ab 13:00 Uhr zum Protest an der
Feuertonne vor dem BASE (neue Atommüllbehörde im alten BfE bzw.
BfS-Schlauch auf, in Salzgitter-Lebenstedt, Willy-Brandt-Straße 5 auf!

Hintergrund:
Erstmals nach vielen Jahren sollen wieder neue CASTOR-Transporte aus den
Plutoniumfabriken La Hague (F) und Sellafield (GB) rollen. Nun nicht
mehr nach Gorleben, sondern an die vier Zwischenlagerstandorte Biblis,
Philippsburg, Isar und Brokdorf. CASTOR-Zwischenlager werden zu
ungeeigneten Langzeitlagern. Atommüll soll wieder sinnlos von einem Ort
zum anderen verschoben werden.

Gegen die anstehenden CASTOR-Transporte hat sich ein bundesweites
Protestbündnis CASTOR-stoppen gegründet. Dieses gemeinsame Bündnis aus
der Anti-AKW-Bewegung und Klimagruppen steht unter dem Motto
„Atomausstieg und Energiewende: es ist noch lange nicht vorbei!“.

Weitere Informationen unter: www.castor-stoppen.de

Der erste Transport soll im ersten Halbjahr 2020 aus der Plutoniumfabrik
Sellafield in England nach Biblis stattfinden. Kurz vor Weihnachten
hatte das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE)
die Einlagerungsgenehmigung für sechs CASTOR-Behälter im Zwischenlager
am AKW Biblis erteilt. Es fand auch bereits ein Castor-Probetransport
nach Biblis statt. Damit steht einem hochradioaktiven Atommülltransport
aus dem britischen Sellafield nach Hessen nur noch die Erteilung der
Transportgenehmigung im Weg.

Aus Protest gegen diesen Transport nach Biblis werden am Sonntag,
02.02.2020 unter dem Motto „Da bahnt sich was an“ an einigen
Atomstandorten der Bundesrepublik Aktionen stattfinden. Die
Anti-Atom-Gruppen machen mit diesem Aktionstag auf die Problematik
aufmerksam:

– es gibt kein vertretbares Konzept für den vorhandenen Atommüll
– die Energiewende wird sabotiert
– Atomenergie ist kein Beitrag gegen die Klimakatastrophe

Bisher geplante und veröffentlichte Aktionen am 02.02.2020 in:
Biblis, Salzgitter, Gorleben, Neckarwestheim, Gronau, Karlsruhe, Berlin,
Weimar, Grohnde, Hamburg

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VW-Azubis: „Kein Atommüll neben Wohngebieten!“

Mahnwache mit VW-Azubis und Auszubildendenvertretung.

Der Protest gegen radioaktive Substanzen neben Wohnhäusern zieht Kreise: Auszubildende des Volkswagenwerkes Braunschweig schlossen sich der Forderung an, die vom Standort ausgehende Gefährdung zu beenden. Während der Montagsmahnwache wurden Fässer mit ihren Unterschriften auf dem Plakatanhänger der BISS befestigt. Zuvor hatte die Jubiläumsausstellung der AG Schacht KONRAD alle Auszubildenden über die Atomstandorte in ihrem Umkreis informiert (ASSE, KONRAD, Morsleben, Eckert & Ziegler).

BISS e.V.