Auf dem Burgplatz fanden kämpferische Reden statt, danach ein Demonstrationszug zum Bürgerpark mit anschließendem internationalen Fest, und ein paar kleinere Demonstrationszüge mit insgesamt über 1000 Teilnehmern für die Gegen-Demos zu den 40 NPD Nazi. Augenscheinlich wollten die NPDler den ersten Mai für ihre Nazi-Parolen kapern und am Gewerkschaftshaus vorbeiziehen. Schließlich wurden die Gewerkschaften am 2. Mai 1933 von den Nazis zerschlagen. Mit einem Schlag wurden alle wichtigen Gebäude der Gewerkschaften von SA- und SS-Trupps besetzt.
Auf dem Fest im Bürgerpark ging es dagegen offen und freundlich zu. Viele Diskussionen und Informationen sind ausgetauscht wordens. Und nebenbei konnten alle Besucher bei gutem Essen und Getränken in der Sonne sitzen und der Musik lauschen.
Zum 1. Mai findet wieder das Internationale Fest des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Braunschweig im Bürgerpark statt.
Die BISS macht mit.
BISS Stand 1. Mai
Der gesamt Ablauf mit Reden auf dem Burgplatz, Demonstrations-Umzug vom Burgplatz zum Bürgerpark und Fest im Bürgerpark, findet ihr auf der Web-Seite des DGB zum ersten Mai.
Auch wir werden einen Stand dort haben und stehen euch bei Fragen zum Status um die Gerichtsverhandlung, oder anderer Themen zur Situation am Nuklear-Standort von Eckert & Ziegler in Braunschweig-Thune, gern zur Verfügung.
Die Anwohner der Nuklear-Firma Eckert & Ziegler in Braunschweig-Thune haben 2019 eine Klage gegen die Strahlengenehmigung von Eckert & Ziegler beim Verwaltungsgericht Braunschweig eingereicht.
Die Anwohner-Klage wurde am 17. Dezember 2019 angenommen. Der Rechtshilfefonds Strahlenschutz e.V. sammelt Geld von Unterstützern der Kläger ein, um die Kosten für die Kläger klein zu halten. Denn schließlich sorgen sie für die Sicherheit von uns allen.
Nach vielen Seiten von Schriftstücken mit Stellungnahmen zur Klage hat nun im September 2025 das Verwaltungsgericht angefangen, die Gerichtsverhandlung vorzubereiten und Fragen zu stellen.
Neben anderen Klagepunkte geht es um:
die Rücknahme der Vorratsgenehmigung.
Es ist nicht erlaubt mit mehr nuklearem Material umzugehen als für den Zweck notwendig. Aber Eckert & Ziegler besitzt eine Strahlengenehmigung die 100 Mal höher ist als die im Moment am Nuklear-Standort genutzte Radioaktivität.
die Durchführung einer (UVP) Umweltverträglichkeits-Prüfung.
2004 hat das Gewerbeaufsichtsamt die UVP-Vorprüfung rechtswidrig unterlassen. 2025 hat das Landesumweltministerium NMU eine UVP-Vorprüfung nachgeholt und bei der Bewertung offensichtliche Fehler begangen. Eine im Ergebnis negative UVP wäre ein Grund für die Rücknahme der Strahlen-Genehmigung.
Schaffung der Voraussetzungen für den sicheren Umgang mit nuklearem Material.
Die erst im Jahr 2012 durchgeführte Störfall-Analyse für die Strahlen-Genehmigung aus 2004 wurde nach einer Prüfung durch den TÜV als nicht ausreichend, und damit nicht geeignet als Grundlage für die vorhandene Strahlen-Genehmigung erachtet. Seit mittlerweile 14 Jahren wehrt sich Eckert & Ziegler gegen die vollständige Umsetzung der 18 Auflagen aus dem TÜV-Gutachten, wie zum Beispiel, dem Einbau eines feuersicheren Dachfensters.
Die Anwohner bemühen sich um einen baldigen Gerichtstermin in Braunschweig.
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beteiligen Sie sich an Aktionen. Wie zum Beispiel, an der Gerichtsverhandlung als Besucher oder als Helfer an Informationsständen am 1. Mai oder während der Gerichtsverhandlung.
Die Bürgerinitiative Strahlenschutz e.V. hat auch dieses Jahr am Braunschweiger Stadtputz-Tag teilgenommen und einige Müll-Tüten für eine saubere Umgebung gefüllt.