Gerichtsverhandlung gegen die Strahlengenehmigung von Eckert & Ziegler

Die Anwohner der Nuklear-Firma Eckert & Ziegler in Braunschweig-Thune haben 2019 eine Klage gegen die Strahlengenehmigung von Eckert & Ziegler beim Verwaltungsgericht Braunschweig eingereicht.

Die Anwohner-Klage wurde am 17. Dezember 2019 angenommen. Der Rechtshilfefonds Strahlenschutz e.V. sammelt Geld von Unterstützern der Kläger ein, um die Kosten für die Kläger klein zu halten. Denn schließlich sorgen sie für die Sicherheit von uns allen.

Nach vielen Seiten von Schriftstücken mit Stellungnahmen zur Klage hat nun im September 2025 das Verwaltungsgericht angefangen, die Gerichtsverhandlung vorzubereiten und Fragen zu stellen.

Neben anderen Klagepunkte geht es um:

  • die Rücknahme der Vorratsgenehmigung.
    • Es ist nicht erlaubt mit mehr nuklearem Material umzugehen als für den Zweck notwendig. Aber Eckert & Ziegler besitzt eine Strahlengenehmigung die 100 Mal höher ist als die im Moment am Nuklear-Standort genutzte Radioaktivität.
  • die Durchführung einer (UVP) Umweltverträglichkeits-Prüfung.
    • 2004 hat das Gewerbeaufsichtsamt die UVP-Vorprüfung rechtswidrig unterlassen. 2025 hat das Landesumweltministerium NMU eine UVP-Vorprüfung nachgeholt und bei der Bewertung offensichtliche Fehler begangen. Eine im Ergebnis negative UVP wäre ein Grund für die Rücknahme der Strahlen-Genehmigung.
  • Schaffung der Voraussetzungen für den sicheren Umgang mit nuklaerem Material.
    • Die erst im Jahr 2012 durchgeführte Störfall-Analyse für die Strahlen-Genehmigung aus 2004 wurde nach einer Prüfung durch den TÜV als nicht ausreichend, und damit nicht geeignet als Grundlage für die vorhandene Strahlen-Genehmigung erachtet. Seit mittlerweile 14 Jahren wehrt sich Eckert & Ziegler gegen die vollständige Umsetzung der 18 Auflagen aus dem TÜV-Gutachten, wie zum Beispiel, dem Einbau eines feuersicheren Dachfensters.

Die Anwohner bemühen sich um einen baldigen Gerichtstermin in Braunschweig.

Bitte unterstützen Sie uns.

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Neuer Vorstand des "Rechtshilfefonds Strahlenschutz (e.V.)"
Vorstand des „Rechtshilfefonds Strahlenschutz (e.V.)“

BISS unterstützt die IPPNW zum 15. Jahrestag von Fukushima

IPPNW e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freund*innen und Anti-Atom-Bewegte,

dank Ihrer und eurer Unterstützung erscheint heute, am Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima, eine IPPNW-Anzeige in der Süddeutschen Zeitung.  Alle, die einer namentlichen Erwähnung zugestimmt haben, sind in der Anzeige als Unterzeichner*innen aufgeführt.

Als eine*r von 1.606 Unterstützer*innen (davon 1.556 öffentlich) haben Sie mit Ihrer Unterschrift und finanziellen Unterstützung die Anzeige ermöglicht. Dafür wollen wir uns herzlich bei Ihnen bedanken! Die große Resonanz ist für uns Ansporn, die Gefahren der Atomenergie auch weiterhin in die Öffentlichkeit zu tragen.

Die Anzeige können Sie auf unserer Internetseite aufrufen: ippnw.de/bit/anzeige2026

Am Samstag hat in Stuttgart unsere Tagung „15 Jahre Fukushima – 40 Jahre Tschernobyl“ stattgefunden. Die Dokumentation der Tagung wird bald hier abrufbar sein.

Des Weiteren möchten wir Sie und euch auf den Uranatlas hinweisen, der in einer vollständig überarbeiteten Auflage und erschienen ist, erstmals mit herausgegeben von der IPPNW. Sie können ihn hier online einsehen oder im IPPNW-Shop bestellen.

Wir werden die gesundheitlichen Folgen der Atomkraft weiter kritisch begleiten.
Bleiben Sie uns gewogen und unterstützen Sie unser Engagement.

Viele Grüße aus der IPPNW-Geschäftsstelle

Patrick Schukalla

(Referent für Atomausstieg, Energiewende und Klima)

Die IPPNW ist eine berufsbezogene, friedenspolitische Organisation, die 1981 von einer Gruppe von Ärzt*innen aus den USA und Russland gegründet wurde. Ihre Überzeugung: Als Arzt oder Ärztin hat man eine besondere Verpflichtung zu sozialer Verantwortung. Daraus entstand eine weltweite Bewegung, die 1984 den UNESCO-Friedenspreis und 1985 den Friedensnobelpreis erhielt. Heute setzen sich Mediziner und Medizinerinnen und Menschen aus anderen Gesundheitsberufen in über 60 Ländern auf allen fünf Kontinenten für eine friedliche, atomtechnologiefreie und menschenwürdige Welt ein. IPPNW – Internationale Ärzt*innen zur Verhütung des Atomkrieges/ Ärzt*innen in sozialer Verantwortung
Deutsche Sektion
Frankfurter Allee 3 | 10247 Berlin
Tel.: 030 / 698 07 40
Fax: 030 / 693 81 66
E-Mail: ippnw@ippnw.de
www.ippnw.de

Atomnarren rockten den Braunschweiger Schoduvel (Karneval)

Der diesjährige Braunschweiger Karneval am 15. Februar 2026 konnte mit strahlendem Sonnenschein prahlen, auch wenn die Lufttemperatur mit -3°C einen heißen Charakter nötig machte.

Wir waren wieder mit dem ASSE-Geisterschiff unterwegs und verteilten viele Kamellen und unsere Informationen zu den Atom-Standorten ASSE, Konrad und Eckert & Ziegler.

Die Anti-Atom-Initiativen Schacht Konrad, BISS und viele andere Engagierte trafen sich für einen politischen Karnevalstag in Braunschweig.

Wir haben einige Impressionen auf unserem Flickr-Album hinterlegt.

Und es gibt einen Youtube-Film mit unserem Begleit-Lied.

Wer Lust verspürt, uns beim nächsten Mal zu unterstützen, kann sich jederzeit bei uns melden. (info@braunschweiger-atomnarren.de)

Alle Informationen zu unseren vorhergehenden Teilnahmen und vieles mehr, findet ihr auf unserer Atomnarren Web-Seite.

Web-Seite der Braunschweiger Atromnarren: http://www.braunschweiger-atomnarren.de

Flickr-Album: https://www.flickr.com/photos/164547759@N02/albums/

youtube-Video vom Karneval (Achtung Datenschutz): https://youtu.be/btquZM8KnzI

NDR-Bericht ab 2h 55min: https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM4NDU2N19nYW56ZVNlbmR1bmc

Eure Atomnarren

Klage gegen die Strahlengenehmigung von Eckert & Ziegler

ab dem 1.1.2026 hat die Klage-Vertretung der Anwohner gegen die Strahlengenehmigung von Eckert & Ziegler gewechselt.

Unser Anwalt für die Anwohner, Dr. U. Wollenteit, ist nach langen erfolgreichen Jahren im Kampf für die Anti-Atom-Bewegung in den wohlverdienten Ruhestand gegangen.

Seine Kollegin Frau Dr. M. John übernimmt die Klage.

Aktuell arbeitet sich das Braunschweiger Verwaltungsgericht in das Thema ein.

Die Anwohner müssen erneut Stellungnahmen leisten, damit das Gericht umfassend informiert wird.

Vielleicht gelingt es doch noch, dass in naher Zukunft die Gerichtsverhandlung stattfindet.

Sie können sich über die Gerichtsverhandlung und den Rechsthilfefonds Strahlenschutz e.V. auch bei der BISS informieren.

BISS e.V.