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Demo in Lingen am 1. Oktober, kommenden Samstag

Atomkraft ist gefährlich! Wir können uns solche Scheinlösungen nicht leisten!
Wir brauchen 100% Erneuerbare! Möglichst schnell! Atomausstieg und Energiewende jetzt!

Auftakt: 13 Uhr Bahnhof Lingen, Protestzug durch die City und Abschluss auf dem Marktplatz

Jetzt kommt, was seit Monaten zu befürchten war: Die 2011 gesetzlich verankerte Stilllegung der letzten drei Atomkraftwerke in der Bundesrepublik zum 31.12.2022 wird gestoppt, zwei der über 30 Jahre alten Atom-Meiler sollen bis ins nächste Jahr im Stand-By-Modus verbleiben (die süddeutschen AKW Neckarwestheim 2 und Isar 2).

FDP und CDU fordern auch einen Weiterbetrieb des AKW Emsland in Lingen.
Die Bundesregierung hat Tür und Tor geöffnet für weitere, absurde Forderungen aus den Reihen der Energiewende-Blockierer – das ist fatal! Ganzen Aufruf lesen

Die Zukunft ist erneuerbar – raus aus Atom, Kohle und Gas!

Jeder Tag, an dem wir über Atomkraft reden, ist ein verlorener Tag für die Energiewende.
Lasst uns gemeinsam vor der niedersächsischen Landtagswahl ein starkes und buntes Zeichen setzen!

Wir fahren mit dem Bus vom ZOB Braunschweig zur Demo nach Lingen!
Melde Dich jetzt zur gemeinsamen Busfahrt an!

  • Abfahrt: 09:00 Uhr ZOB Braunschweig (beim Hbf)
  • Ankunft: ca. 12:30 Uhr Bahnhof Lingen
  • Rückfahrt: 16:00 Uhr, Ankunft Braunschweig ca. 19:00 Uhr
  • Preis: Karte 30,- Euro / Sozial-Karte 20,- Euro oder weitere Ermäßigung nach Absprache möglich!
  • die Mitfahrt soll nicht am Kostenbeitrag scheitern und kann auf Anfrage erlassen werden

Kartenverkauf: Telefon Konrad-Haus (05341) 900194 oder per mail info@ag-schacht-konrad.de

Einwohnerfrage zur Stellenausschreibung „Kerntechnische Notfallplanung“

Die BISS stellte heute eine Einwohnerfrage zur Stellenausschreibung der Stadt Braunschweig „Kerntechnische Notfallplanung“ im Katastrophenschutz.

Die Frage lautete:

  • Was ist der konkrete Anlass für die Stellenausschreibung der Stadt Braunschweig Kerntechnische Notfallplanung?
  • Ist Eckert & Ziegler auch ein Grund für die Stellenausschreibung?
  • Glaubt die Stadt, dass  die Entgeldstufe E10 für einen studierten Bewerber mit solch einer verantwortungsvollen Aufgabe ausreichend ist?
  • Und, für welchen  Umkreis wäre der Verantwortliche für Kerntechnische Notfallplanung zuständig?
Die Antwort erstaunt. Und lautet:
  • Die Stelle für Kerntechnische Notfallplanung wird nur neu besetzt. Sie ist nicht neu.
  • Es ist eine halbe Stelle, für die man bereits einen geeigneten Kandidaten im Blick hat.
  • Die Aufgabe ist die landesweite Koordination im Katastrophenfall (Asse2, Schacht Konrad). Uuuund man hat da schon jemanden im Blick.
So, so, so …
Welche Fragen kann man sich als interessierter Bürger stellen?
  • Wieso erwähnt die Stadtverwaltung nicht Eckert & Ziegler als Grund für die landesweite Katastrophenplanung? Obwohl hier wesentlich mehr radioaktives Material lagert und in einem Produktionsprozess verarbeitet wird als in der ASSE liegt?
  • In Schacht Konrad liegt ja noch nicht einmal Atommüll, aber der ist ein Grund für die Stellenausschreibung?
  • Oder weiß unsere Stadtverwaltung einfach nur nicht wofür sie die Stelle ausgeschrieben hat?
  • Wie kann eine solch wichtige Aufgabe im Katastrophenschutz mit einer halben Stelle besetzt werden? Da kann es kein Zufall sein, dass die letzten Katastrophenübungen bezüglich radioaktiver Störfälle in Niedersachsen erhebliche Mängel im Katastrophenschutz aufzeigten.
  • ….

BISS e.V.

NMU hat Brandschutzauflagen vom TÜV „abgearbeitet“!?

In einem Gespräch am 16. August 2022 hat das Umweltministerium Niedersachsen, vertreten durch Minister Olaf Lies, bestätigt, dass der Wortlaut

„alle 18 Empfehlungen [Anmerkung der BISS: Auflagen] des TÜV SÜD zu der Störfallanalyse von Eckert & Ziegler aus dem Jahr 2012 sind vollständig abgearbeitet“

etwas missverständlich ist. Gemeint ist, dass alle 18 Empfehlungen betrachtet, bewertet und mit Eckert & Ziegler abgestimmt sind. Das heißt nicht, dass sie auch tatsächlich umgesetzt bzw. realisiert sind.

Im Besonderen betrifft dies 6 Empfehlungen/Auflagen, die sich mit der Umsetzung des Brandschutzes beschäftigen, wie zum Beispiel mit dem Fenster-Oberlicht über der heißen Zelle, das nun „endlich“ dem Mindestmaß von 30 Minuten 800C° heißem Feuer widerstehen soll.

Oberbürgermeister Dr.Kornblum fragte in diesem Termin dann das NMU nach dem Zeitraum, der für die Umsetzung der offenen Brandschutzanforderungen angestrebt wird. Die Antwort lautete, „so schnell wie möglich“. Eine Einschätzung der Antwort ist schwer möglich, weil bereits die „Abarbeitung“ (nicht Umsetzung) durch das NMU bereits fast 10 Jahre in Anspruch genommen hat.

Das NMU scheint zu glauben, dass die „Abarbeitung“ eine juristische Absicherung darstelle, sollte tatsächlich mal etwas Schlimmes bei Eckert & Ziegler passieren – was ja auch immer wieder passierte und dann „keine Gefahr für die Bevölkerung darstellte“, wie das NMU dann mehrfach erst danach feststellte.

Die BISS ist der Meinung, dass ein Risiko ausgeschlossen werden muss und nicht erst nach dem Unfall „gesund gemessen“ werden darf. Das Schwein wird nicht schwerer, indem man es wiegt!

BISS e.V.

 

 

 

BISS-Plakat zur Landtagswahl gestohlen!!! Und das neue Plakat zerschnitten.

Peter Meyer tritt als Einzelkandidat für den Landtag an und vertritt dabei die Themen der BISS e.V. Darum werden einige BISS-Plakate als Informationstafeln im Stadtbild aufgestellt. Nun ist eines der BISS-Plakate in der Nacht zwischen dem 19. und 20. August gestohlen worden.

Vorher…..

Das Bild auf dem Plakat zeigt praktischer Weise  direkt zum Standort von Eckert & Ziegler.

 

 

 

 

… nachher….

Atommülllager wegWir haben natürlich Strafanzeige gestellt. Wenn jemand etwas gesehen hat, dass uns hilft das Plakat wiederzubekommen, dann melde Sie/Er sich bitte bei uns. Telefonisch, per Email oder per Brief über unsere Kontaktseite auf der Homepage.

Kaum hatten wir das Plakat erneuert, wurde es wenige Tage später zerschnitten.

Aber….. ein zerschnittenes und geklebtes Plakat sieht auch nicht sooo schlecht aus.

Danke!
BISS e.V.

Thema des Monats: Laufzeitverlängerung – sinnlos, gefährlich und teuer

Kurz vor Ende der Atomenergienutzung in Deutschland wittern Befürworter*innen der Atomkraft Morgenluft angesichts möglicher Energieengpässe durch den Ukrainekrieg und die verhängten Sanktionen gegen Russland. Jahrelang wurde versucht, Atomkraft wieder hoffähig zu machen, indem Atomstrom als billig und klimafreundlich deklariert wurde. Das Argument der Versorgungssicherheit ist irreführend, da Atomkraft die Wärmeversorgung durch Gas kaum ersetzen kann. Daher wird nun mit der Solidarität mit Frankreich argumentiert, dessen Stromproduktion aufgrund einer verfehlten, einseitig auf Atomkraft setzenden Energiepolitik danieder liegt. Dabei werden Stromeinsparpotenziale bei Weitem nicht ausgeschöpft. Eine Laufzeitverlängerung hingegen ist für die Energiesicherheit völlig unnötig, hochriskant und würde sehr teuer für die Gesellschaft werden. Betreiber fordern für diesen Fall, dass der Staat ihnen sämtliche rechtlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Risiken abnimmt.

Einen erfolgreichen Monat wünscht,
Ihr Atommüllreport-Team ­
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Impressum: Atommüllreport
c/o Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V.
Bleckenstedter Straße 14a / 38239 Salzgitter