Archiv der Kategorie: Allgemein

BISS auf dem Internationalen Fest des DGB am 1. Mai

Zum 1. Mai findet wieder das Internationale Fest des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Braunschweig im Bürgerpark statt.

Die BISS macht mit.

BISS Stand 1. Mai
BISS Stand 1. Mai

Der gesamt Ablauf mit Reden auf dem Burgplatz, Demonstrations-Umzug vom Burgplatz zum Bürgerpark und Fest im Bürgerpark, findet ihr auf der Web-Seite des DGB zum ersten Mai.

Auch wir werden einen Stand dort haben und stehen euch bei Fragen zum Status um die Gerichtsverhandlung, oder anderer Themen zur Situation am Nuklear-Standort von Eckert & Ziegler in Braunschweig-Thune, gern zur Verfügung.

Kommt vorbei.

BISS e.V.

Eröffnung des neuen ATOMMÜLL-LEHRPFADs

AG-Schacht-KonradDie Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad eröffnet ihren neuen Atommüll-Lehrpfad in Salzgitter-Bleckenstedt.

Freitag, den 29. Mai 2026, 15:00 Uhr
Treffpunkt am KONRAD-HAUS
Bleckenstedter Straße 14 a

Anmeldung erwünscht bis zum 20. Mai.

KONRAD-Haus: Bleckenstedter Straße 14a – 38239 Salzgitter – 05341 – 90 01 94
info@ag-schacht-konrad.dehttps://www.ag-schacht-konrad.de

Folgender Ablauf ist geplant:

  • 15 Uhr Treffpunkt am KONRAD-Haus
  • gemeinsamer Rundgang im Ort
  • 16 Uhr Ausklang mit einem kleinen Imbiss am KONRAD-Haus

Die BISS freut sich über die Einladung und nimmt daran teil.

BISS e.V.

Gerichtsverhandlung gegen die Strahlengenehmigung von Eckert & Ziegler

Die Anwohner der Nuklear-Firma Eckert & Ziegler in Braunschweig-Thune haben 2019 eine Klage gegen die Strahlengenehmigung von Eckert & Ziegler beim Verwaltungsgericht Braunschweig eingereicht.

Die Anwohner-Klage wurde am 17. Dezember 2019 angenommen. Der Rechtshilfefonds Strahlenschutz e.V. sammelt Geld von Unterstützern der Kläger ein, um die Kosten für die Kläger klein zu halten. Denn schließlich sorgen sie für die Sicherheit von uns allen.

Nach vielen Seiten von Schriftstücken mit Stellungnahmen zur Klage hat nun im September 2025 das Verwaltungsgericht angefangen, die Gerichtsverhandlung vorzubereiten und Fragen zu stellen.

Neben anderen Klagepunkte geht es um:

  • die Rücknahme der Vorratsgenehmigung.
    • Es ist nicht erlaubt mit mehr nuklearem Material umzugehen als für den Zweck notwendig. Aber Eckert & Ziegler besitzt eine Strahlengenehmigung die 100 Mal höher ist als die im Moment am Nuklear-Standort genutzte Radioaktivität.
  • die Durchführung einer (UVP) Umweltverträglichkeits-Prüfung.
    • 2004 hat das Gewerbeaufsichtsamt die UVP-Vorprüfung rechtswidrig unterlassen. 2025 hat das Landesumweltministerium NMU eine UVP-Vorprüfung nachgeholt und bei der Bewertung offensichtliche Fehler begangen. Eine im Ergebnis negative UVP wäre ein Grund für die Rücknahme der Strahlen-Genehmigung.
  • Schaffung der Voraussetzungen für den sicheren Umgang mit nuklearem Material.
    • Die erst im Jahr 2012 durchgeführte Störfall-Analyse für die Strahlen-Genehmigung aus 2004 wurde nach einer Prüfung durch den TÜV als nicht ausreichend, und damit nicht geeignet als Grundlage für die vorhandene Strahlen-Genehmigung erachtet. Seit mittlerweile 14 Jahren wehrt sich Eckert & Ziegler gegen die vollständige Umsetzung der 18 Auflagen aus dem TÜV-Gutachten, wie zum Beispiel, dem Einbau eines feuersicheren Dachfensters.

Die Anwohner bemühen sich um einen baldigen Gerichtstermin in Braunschweig.

Bitte unterstützen Sie uns.

  • nutzen Sie unseren Newsletter und informieren Sie sich.
  • beteiligen Sie sich an unseren Treffen und diskutieren Sie mit.
  • beteiligen Sie sich an Aktionen. Wie zum Beispiel, an der Gerichtsverhandlung als Besucher oder als Helfer an Informationsständen am 1. Mai oder während der Gerichtsverhandlung.
  • unterstützen Sie den Rechtshilfefonds Strahlenschutz e.V. für die finanzielle Sicherheit der Anwohnerkläger und unser aller Sicherheit.
Neuer Vorstand des "Rechtshilfefonds Strahlenschutz (e.V.)"
Vorstand des „Rechtshilfefonds Strahlenschutz (e.V.)“

BISS unterstützt die IPPNW zum 15. Jahrestag von Fukushima

IPPNW e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freund*innen und Anti-Atom-Bewegte,

dank Ihrer und eurer Unterstützung erscheint heute, am Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima, eine IPPNW-Anzeige in der Süddeutschen Zeitung.  Alle, die einer namentlichen Erwähnung zugestimmt haben, sind in der Anzeige als Unterzeichner*innen aufgeführt.

Als eine*r von 1.606 Unterstützer*innen (davon 1.556 öffentlich) haben Sie mit Ihrer Unterschrift und finanziellen Unterstützung die Anzeige ermöglicht. Dafür wollen wir uns herzlich bei Ihnen bedanken! Die große Resonanz ist für uns Ansporn, die Gefahren der Atomenergie auch weiterhin in die Öffentlichkeit zu tragen.

Die Anzeige können Sie auf unserer Internetseite aufrufen: ippnw.de/bit/anzeige2026

Am Samstag hat in Stuttgart unsere Tagung „15 Jahre Fukushima – 40 Jahre Tschernobyl“ stattgefunden. Die Dokumentation der Tagung wird bald hier abrufbar sein.

Des Weiteren möchten wir Sie und euch auf den Uranatlas hinweisen, der in einer vollständig überarbeiteten Auflage und erschienen ist, erstmals mit herausgegeben von der IPPNW. Sie können ihn hier online einsehen oder im IPPNW-Shop bestellen.

Wir werden die gesundheitlichen Folgen der Atomkraft weiter kritisch begleiten.
Bleiben Sie uns gewogen und unterstützen Sie unser Engagement.

Viele Grüße aus der IPPNW-Geschäftsstelle

Patrick Schukalla

(Referent für Atomausstieg, Energiewende und Klima)

Die IPPNW ist eine berufsbezogene, friedenspolitische Organisation, die 1981 von einer Gruppe von Ärzt*innen aus den USA und Russland gegründet wurde. Ihre Überzeugung: Als Arzt oder Ärztin hat man eine besondere Verpflichtung zu sozialer Verantwortung. Daraus entstand eine weltweite Bewegung, die 1984 den UNESCO-Friedenspreis und 1985 den Friedensnobelpreis erhielt. Heute setzen sich Mediziner und Medizinerinnen und Menschen aus anderen Gesundheitsberufen in über 60 Ländern auf allen fünf Kontinenten für eine friedliche, atomtechnologiefreie und menschenwürdige Welt ein. IPPNW – Internationale Ärzt*innen zur Verhütung des Atomkrieges/ Ärzt*innen in sozialer Verantwortung
Deutsche Sektion
Frankfurter Allee 3 | 10247 Berlin
Tel.: 030 / 698 07 40
Fax: 030 / 693 81 66
E-Mail: ippnw@ippnw.de
www.ippnw.de