Minister Lies nimmt Einladung der BISS nach Braunschweig an

Umweltminister Olaf Lies besuchte heute die ASSE. Nach der Ausfahrt aus dem Schacht gab es zwei Info-Veranstaltungen mit Beteiligung a) der Öffentlichkeit und b) Mitgliedern des A2B (Begleitgruppe).

Während der Fragerunde in der öffentlichen Veranstaltung konnte die BISS eine Einladung an Minister Lies überreichen und ihn zu einem Besuch der BISS in Braunschweig-Thune einladen.

Minister Lies sagte zu, dass er sich ebenso wie die ASSE und Schacht Konrad auch einmal den Standort Braunschweig anschauen werde.

Minister Olaf Lies nimmt Einladung der BISS an

Mitgliederversammlung des Rechtshilfefonds Strahlenschutz e.V.

Liebe Mitglieder,
auch in diesem Jahr werden wir gemäß Satzung eine Mitgliederversammlung durchführen.

Das Treffen findet am 27.11.18 in BS-Wenden, Veltenhöferstraße 3 um 18:30 Uhr (über der Post) statt.

Das Protokoll des letzten Jahres und die anstehende Agenda ist Ihnen allen per Email zugesendet worden. Auch in diesem Jahr ist eine Vertretung durch Vollmacht möglich.

Viele Grüße
Hermann Krüger
Schriftführer Rechtshilfefonds Strahlenschutz e.V.

 

Braunschweiger Atomnarren bitten wieder um Kuchen-Spenden

Karneval 2019

Hellau und "Lachen, Tanzen überall,
so feiert Brunswiek Karneval" sind nicht die einzigen Themen zum Karneval.

Die Braunschweiger Atomnarren nehmen bereits seit acht Jahren am Braunschweiger Karnevalsumzug teil und seit vier Jahren stellen wir die Besatzung für das ASSE-Geisterschiff.

Wir stehen für die Anti-Atom Themen im Braunschweiger Land, und dass mit einem gehörigen Maß an Schalk, mit dem wir die ernsten Themen im Karneval präsentieren.

Damit wir die Kosten für das ASSE-Geisterschiff stemmen können, rufen wir jedes Jahr wieder zu Kuchenspenden auf, die wir beim Weihnachtsmärchen der Studio-Bühne an die großen und kleinen Besucher gegen Spenden verteilen.

Wenn ihr euch vorstellen könnt, uns wieder mit Kuchenspenden zu unterstützen, und vielleicht beim Verteilen der Kuchenspenden zu helfen, dann meldet euch bei uns.

Ihr könnt aber auch beim Karneval selbst mitmachen oder mitgestalten. Wir treffen uns wieder im Umweltzentrum Braunschweig. Die Termine findet ihr im Kalender der BISS.

Die Kuchenspenden brauchen wir für die Theater-Vorstellungen am 7./8. und 9. Dezember 2018.

Email: info@braunschweiger-atomnarren.de

Telefon: 0173-5383236

Eure Braunschweiger Atomnarren

Braunschweig: Mehr Atommüllfässer als am Zwischenlager Leese

(Zu Ihrer Information: Beim Starten der Youtube-Videos werden von Youtube Cookies gesetzt und Informationen übertragen.)

Das Niedersächsische Umweltministerium (NMU) hat der BISS Dokumente zugeschickt, die belegen, dass Eckert & Ziegler am Braunschweiger Standort neben Schulen und Wohnhäusern erheblich mehr radioaktive Abfall-Fässer lagern kann als im Zwischenlager Leese.

Dennoch dementiert das NMU, dass es sich beim Braunschweiger Nuklearstandort um ein Zwischenlager handelt. An der Zeit, die die Fässer am jeweiligen Standort verweilen, kann das nicht liegen - in Braunschweig lagern Abfälle teilweise über viele Jahre in den Containern.

Wir fragen also weiterhin: Wieso behauptet das NMU in öffentlichen Sitzungen, dass es sich beim deutlich größeren Müll-Standort in Braunschweig nicht um ein Zwischenlager handelt?

Die Begründung des NMU, dass in Braunschweig keine Kernbrennstoffe gelagert würden und es sich deshalb nicht um ein Zwischenlager handle, überzeugt uns nicht, denn das ist unseres Wissens im Zwischenlager Leese auch nicht der Fall.

Wir verstehen nicht, wieso hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Weshalb bezeichnet das NMU den Standort Eckert & Zieglers in Leese als Zwischenlager, während es diese Wortwahl in Braunschweig als unzutreffend verwirft?

Hat man Angst davor, dass der Widerstand der Bevölkerung zunimmt, wenn das Label "Zwischenlager" auf den Fässern klebt?

Dieses Video zeigt, was am Braunschweiger Atommüllstandort möglich ist, und setzt es ins Verhältnis zum Zwischenlager in Leese.

BISS übergibt ihren gutacherlich bestätigten Stresstest an Umweltminister Olaf Lies

Am Freitag hat die BISS ihren gutachterlich bestätigten Stresstest an Umweltminister Olaf Lies übergeben.

BISS Stresstest an Minister Olaf Lies

In einem offenen Brief fordert die BISS die Berücksichtigung ihres Stresstests bei der Überprüfung der Strahlengenehmigung von Eckert & Ziegler. Und dies kann nur bedeuten, dass die Strahlengenehmigung von Eckert & Ziegler zurückgenommen werden muss.

BISS e.V.

Kommenden Samstag ist Anti-Atom-Treck im Braunschweiger Land

Los geht's an mehreren Stellen,

  1. um 10 Uhr am Bundesamt für Strahlenschutz in Salzgitter-Lebenstedt am Bahnhof, Willy-Brandt-Str. 5
  2. um 12:15 Uhr  am Vechelder Bürgerzentrum, Hildesheimer Str. 5
  3. um 15:15 Uhr in Peine an der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), Eschenstraße 55
Streckenverlauf

Streckenverlauf

Der Einstieg in den Treck ist jederzeit mit dem Auto, dem Motorrad, Fahrrad oder Trecker möglich.

Der Anti-Atom-Fahrrad-Treck von Braunschweig nach Vechelde startet um 10:30 Uhr vom Schloßplatz in Braunschweig.

Den vollständigen Zeitplan gibt es hier:  www.anti-atom-treck.de/ablauf-am-20-oktober

Meldet euch im Kampagnen-Büro oder kommt am Samstag dazu.

Kampagnenbüro
Mi:
11:00 Uhr – 16:00 Uhr
Do: 11:00 Uhr – 19:00 Uhr
Ort: Umweltzentrum Hagenbrücke 1/2 (Eingang Reichsstraße), 38100 Braunschweig
Tel.: 0151-27 16 98 68
Mail: info@anti-atom-treck.de

www.anti-atom-treck.de

Offener Brief und gutachterlich bestätigter Stresstest an Minister Lies

Die BISS übergibt den nun geprüften BISS-Stresstest an Umweltminister Olaf Lies.

Die Aussagen des BISS-Stresstests sind eindeutig. Die Strahlengenehmigung ist zu hoch als das der Betrieb der Atomfirma Eckert & Ziegler weitergeführt werden dürfte. Die errechnete 20km Evakuierungszone (Braunschweig und Umgebung) dürfte nicht bewohnt werden.

Der BISS-Stresstest ist nun die ultimative Aufforderung an den Umweltminister endlich die seit über fünf Jahren andauernde Prüfung der Strahlengenehmigung von Eckert & Ziegler zu beenden und bis zur vollständigen Prüfung den Atombetrieb in Braunschweig-Thune stillzulegen.

Anti-Atom-Treck 2018: ASSE leerräumen – KONRAD aufgeben

Im Frühjahr dieses Jahres gab der Betreiber von Schacht KONRAD – die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) – bekannt, dass sich die Inbetriebnahme des geplanten Endlagers für schwach- und mittelradioaktiven Atommülls zum wiederholten Male verschieben würde: Von 2022 auf 2027. Es dauert länger, es wird teurer, die Diskrepanz zwischen Plan und Realität wird  immer größer und bei alldem geraten Sicherheitsaspekte immer weiter in den Hintergrund. Zusätzlich wird das Projekt augenfällig immer sinnloser: fehlende Rückholbarkeit, ungeklärte Transportfragen und für große Mengen schwach- und mittelradioaktiven Mülls wird ein weiteres Lager notwendig werden.
Gleichzeitig kommt die Rückholung des Atommülls aus der ASSE nicht voran obwohl die Zeit angesichts des drohenden Absaufens des Bergwerks davonläuft. Das zentrale Bauwerk für die Rückholung ist der neu zu errichtende Schacht 5. Dessen Fertigstellung ist erst für 2028 geplant und muss dringend beschleunigt werden. Aus dem Desaster mit der ASSE hat die Bundesregierung  Konsequenzen für den zukünftigen langfristigen Umgang mit dem Atommüll gezogen: Für ein Endlager darf kein vorhandenes Bergwerk genutzt und der Atommüll muss für einen langen Zeitraum rückholbar gelagert werden. Dies muss auch für Schacht KONRAD gelten!

Wir stellen fest
  • Die Rückholung des Atommülls aus der ASSE muss beschleunigt werden.
  • Das Projekt KONRAD entspricht nicht dem Stand von Wissenschaft und Technik.
  • Ein Endlager KONRAD gefährdet über 25.000 Arbeitsplätze, die Existenz der landwirtschaftlichen Betriebe und etwa 1 Million Menschen im Ballungsraum Braunschweig
Wir fordern
  • Für Schacht KONRAD müssen endlich die notwendigen Konsequenzen aus dem Asse-Desaster gezogen werden.
  • Das Projekt KONRAD muss aufgegeben werden.
  • Die vorhandenen Ressourcen müssen auf die schnellstmögliche und sichere Rückholung des Atommülls aus der ASSE konzentriert werden.

Darum macht! Steigt im Treck ein wo ihr wollt. Zeigt eure Meinung auf dem Fahrrad, per Auto, Motorrad oder Trecker....

https://www.anti-atom-treck.de/

3. Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit

Hallo Zusammen,

Der 3. Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit führt von Bonn (Start: 09.09.2018), dem Ort der letzten Welt-Klimakonferenz, nach Katowice (Kattowitz) in Polen, wo ab 3. Dezember die Spielregeln für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt werden. Die Veranstalter, ein ökumenisches Bündnis aus Kirchen und kirchlichen Organisationen, fordern unter anderem, die Ziele des Pariser Vertrages entschiedener zu verfolgen, damit es gelingt, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.

Menschen verschiedener Konfessionen verbinden ihre Freude am Pilgern mit dem Einsatz für Klimagerechtigkeit und Klimaschutz. Weiterlesen

Demonstration der BISS am kommenden Donnerstag 6.9. um 18:30

Ort: Gieselweg vor dem Firmengelände von Eckert & Ziegler in 38110 Braunschweig

Der Stresstest der BISS ist von einer Fachgutachterin als korrekt bestätigt worden. Wenn Radioaktivität durch einen Unfall freigesetzt wird, droht die Evakuierung in einer Entfernung von bis zu 20 km. Das ist in einer Großstadt wie Braunschweig nicht machbar. Die Verantwortlichen bei der Stadt Braunschweig und das Niedersächsische Umweltministerium werden den Stresstest bei allen Genehmigungen berücksichtigen müssen. Zu einer Erweiterung des Nuklearstandortes darf es nicht kommen!
Darum sollen die Verantwortlichen mit einer spontanen kurzen Demo aufgefordert werden, sich ernsthaft mit den Gefahren auseinanderzusetzen. Daher das Motto: „Nix verpennen! BISS-Stresstest kennen“

Der Widerstand gegen den ungeeigneten Firmenstandort geht in die entscheidende Phase—kommt zahlreich!

„Kommst Du mit zur Demo?“ - „Nein, ich hab in den nächsten 74 Tagen keinen Urlaub.“

So oder so ähnlich könnte sich zukünftig die Vorbereitung von Demonstrationen gestalten, denn das geplante neue Niedersächsische Polizeigesetz (NPOG) schränkt Bürgerrechte ein und macht jeden - auch im Vorfeld von Kundgebungen - zu Verdächtigen. Hinzu kommt die Aufhebung der Trennung von geheimdienstlicher und polizeilicher Tätigkeit, die aus geschichtlichen Erfahrungen heraus erwachsen ist und die wir für unerlässlich halten.

Wir als BISS sehen unsere demokratischen Rechte und unsere tägliche gemeinnützige Arbeit gefährdet, weil das NPOG die Möglichkeiten, unbehelligt zu demonstrieren, massiv einschränkt; und zwar auch dann, wenn sich niemand etwas zuschulden hat kommen lassen. Es reicht die Vermutung, dass jemand etwas tun könnte, um ihn bis zu 74 Tagen einzusperren.

Natürlich ist die BISS grundsätzlich für ein hohes Maß an Sicherheit. Schließlich setzen wir uns seit vielen Jahren für die Sicherheit und Gesundheit der Menschen im Umfeld der Braunschweiger Nuklearfirmen ein. Und die Polizei hat uns bei diversen Demonstrationen freundlich und neutral begleitet. Aber die Umkehr der Unschuldsvermutung, die Aushöhlung demokratischer Grundsätze und die Einschränkung der Wahrnehmung demokratischer Rechte durch abschreckende Paragraphen können wir nicht dulden.

Wir möchten, dass diese Einschränkung fundamentaler Bürgerrechte nicht festgeschrieben wird. Der Weg in einen Präventions- oder gar Polizeistaat darf nicht eingeschlagen werden. Deshalb unterstützen wir den Aufruf zur Demonstration:

8. September,
13:00 Uhr,
Ernst-August-Platz, Hannover.

Kommt das neue Polizeigesetz, wird es deutlich schwieriger, unsere Arbeit für mehr Sicherheit der Braunschweiger BürgerInnen im Umfeld der Atomfirmen weiterzuführen.

Die BGE lädt ein: „Betrifft: Asse – Konditionierung radioaktiver Abfälle“

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung lädt ein.

Die radioaktiven Abfälle in der Asse sollen aus der Schachtanlage zurückgeholt werden. In Vorbereitung der Rückholung muss auch die Konditionierung der Abfälle geplant und vorbereitet werden. Die Behandlung und Verpackung der Abfälle wird in der Region kontrovers diskutiert: Eine Konditionierung der Abfälle in unmittelbarer Nähe zur Schachtanlage Asse II wird teilweise abgelehnt. Als Grundlage weiterer Diskussionen des Themas soll sich die Veranstaltung folgenden Fragen widmen:

  • Was bedeutet Konditionierung radioaktiver Abfälle?
  • Wie funktioniert die Konditionierung radioaktiver Abfälle?
  • Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gibt es?

Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Gabriele Bandt, Projektleitung Produktkontrolle radioaktiver Abfälle bei der TÜV NORD EnSys GmbH & Co. KG.

Zur Diskussion des Themas laden wir Sie herzlich in unsere Infostelle Asse ein:

Wann: Mittwoch, 29. August 2018, 18:00 Uhr

Wo: Am Walde 1, 38319 Remlingen

https://www.bge.de/de/meldungen/2018/8/asse-infoveranstaltung-betrifft-asse-am-29-august-2018/

Anti-Atom-Treck Organisationstreffen

Banner Antiatomtreck 2018Der Anti-Atom-Treck wird am 20. Oktober von Salzgitter nach Peine zur BGE (Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH) führen.

Unter dem Motto "ASSE leerräumen - Konrad aufgeben" werden viele Gruppen und Initiativen im Weltatomerbe Braunschweiger Land an diesem Treck teilnehmen und gegen den Atommüll in der ASSE und das geplante Endlager Schacht Konrad demonstrieren.

Jeder ist eingeladen sich zu beteiligen. Viele tun es schon.

Das nächste Treffen findet am 03.09. um 18 Uhr im Umweltzentrum Braunschweig statt.

Heute abend am Braunschweiger "Hiroshima-Ufer"

Zum Gedenken an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagaskai

Einladung

73 Jahre nach dem ersten Atombombenabwurf gedenken auch wir der Opfer der ersten und hoffentlich letzten nuklearen Massenvernichtungsaktion der Geschichte, durch die im August 1945 die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki verwüstet wurden.

Freitag, den 10.August 2018 ab 20 Uhr gibt es einen Infostand an der Okerbrücke Jasperallee.
Wir gehen um 21 Uhr mit unseren Lichtern von der Brücke zum Hiroshima-Ufer an der Oker.
Hier setzen wir 100 Kerzen auf Schwimmkörpern auf die Oker, symbolisch für die zahllosen Opfer und die Überlebenden, deren Nachkommen noch heute unter Strahlenkrankheiten leiden.

Es gibt Lesungen und Musik, während die Kerzen auf dem Wasser leuchten.

Hubert Schipmann
Friedenszentrum Braunschweig e.V.

Ort: Okerbrücke Jasperallee, Jasperallee 32, 38102 Braunschweig

Kreativtermin am 4. August als Vorbereitung auf den Anti-Atom-Treck am 20. Oktober

Liebe FreundInnen, MitstreiterInnen und Aktive,

die Vorbereitungen für unseren Anti-Atom-Treck sind angelaufen. Am Samstag, 20. Oktober 2018 wollen wir mit einem bunten und lautstarken Treck vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter-Lebenstedt zur neu gegründeten Bundesgesellschaft für Endlagerung GmbH (BGE) in Peine ziehen - unter dem Motto ASSE leerräumen – KONRAD aufgeben!  Unseren Protest aus der Region „Weltatomerbe Braunschweiger Land“ wollen wir nun deutlich sichtbar und kreativ gestalten.

Am Samstag, 04.08.2018 wollen wir den Treck bei unserem Kreativ-Termin fantasievoll vorbereiten, mit aussagestarken Transparenten, Fässern, Fahrzeugen und und und … SEI DABEI! Mit Deiner Kreativität, Deiner Zeit, Deiner Energie und Geschick, für Fässer, die anzumalen sind, mit Ideen für unsere Treck-Fahrzeuge. Protest ist nicht nur eine ernste Sache, sondern macht auch Spaß – die Vorbereitung dafür auch.

Mach‘ mit, mal‘ mit, schaff‘ mit!

Wann? Am Samstag, den 4. August von 11 bis 17 Uhr

Wo?  Salzgitter Bleckenstedt, Hof von Ludwig Wasmus / Bleckenstedter Straße 37.

Vorbereitung: Alte Klamotten, die auch Farbkleckse vertragen und Handschuhe

Versorgung und kulinarische Stärkung:  Für kalte und warme Getränke ist gesorgt.
Einige Aktive haben schon leckere Sachen für ein kreativ-stärkendes Büfett zugesagt; das Büfett kann gerne noch bereichert werden.

Infos bei Bedarf im Konrad-Haus info@ag-schacht-konrad.de
Homepage http://www.anti-atom-treck.de/

Herzliche Grüße
Steffi für den
Trägerkreis Anti-Atom-Treck 2018

Mehr Mitarbeiten: Unsere Vorbereitungstreffen für den Anti-Atom-Treck finden ansonsten 14-tägig im Umweltzentrum Braunschweig (Hagenbrücke 1/2, Eingang Reichsstraße) statt. Das nächste Treffen ist am Montag, den 23. Juli um 18 Uhr. Wir freuen uns auf Unterstützung durch aktive und kreative Menschen.

Anmeldeschluss 15.7. Sommerakademie: "Atomares Erbe - Herausforderungen für die nächste Generation"

7.-11. August 2018, Karlsruhe
Welches atomare Erbe hinterlassen wir künftigen Generationen? Dieser
Frage soll eine interdisziplinäre Gruppe junger WissenschaftlerInnen und
Studierender bei der Sommerakademie nachgehen.
Ausgewiesene ExpertInnen geben eine Einführung in die Probleme bei
Umgang und Lagerung radioaktiver Abfälle und zeigen berufliche
Perspektiven auf. Gemeinsam mit den TeilnehmerInnen erarbeiten sie die
folgenden Themen.

Themen:
- Die Geschichte des atomaren Zeitalters
- Gesundheitliche Auswirkungen von Radioaktivität
- Was ist eigentlich Atommüll? Eine Bestandsaufnahme
- Technische Aspekte der Zwischen- und Endlagerung
- Ökonomische Aspekte des Atommüllproblems

Was gibt es noch?
- Exkursion zur Kerntechnischen Entsorgung Karlsruhe (KTE)

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Salzgitter macht es Braunschweig vor und entscheidet sich gegen eine weitere Prüfung des Interkommunalen Industrie- und Gewerbegebietes

Oberbürgermeister Ulrich Markurth hängt weiter am Interkommunalen Industrie- und Gewerbegebiet, aber der Rat der Stadt Salzgitter hat jetzt einen Schlussstrichgezogen.

2018-06-27_Pressemitteilung_Interkommunales-Industrie-Gewerbegebiet

Salzgitter hat sich gegen eine weitere Prüfung des Ackerlandes zwischen Salzgitter und Braunschweig (Stiddien/Timmerlah/Geitelde) als Wunschgebiet für ein neues Industrie- und Gewerbegebiet entschieden.

Damit können viele in der Umgebung aufatmen.

Hohe Transportaufkommen und Luftverschmutzung für ganz Braunschweig, Atommüllumschlagplatz für die Region Braunschweiger Land ... all das ist jetzt erstmal vom Tisch. Aber wie lange?

Demo in Lingen am Samstag, 9.6.2018

Atomrisiko jetzt beenden!  AKW abschalten!  Uranfabriken schließen!  Uran-Exporte stoppen!

Mit dem Zug von Braunschweig zur Demo und zurück:

Treffpunkt:
8:00 Uhr am Fahrkartenschalter im Braunschweiger Hauptbahnhof
(Erkennungszeichen: Atomkraft - NEIN DANKE-Fahne)
Gruppenbildung (bis je 5 Personen) für Fahrt auf Niedersachsen-Ticket Weiterlesen

BISS-Radtour: Auf den Spuren der radioaktiven Ausbreitungswolke

radioaktive Ausbreitungswolke

Auf unserer diesjährigen BISS-Radtour zu besonderen Orten der radioaktiven Geschichte im Weltkulturerbe Braunschweiger Land besuchten wir ausgezeichnete Orte, die sich bei der Neuberechnung des Stresstests durch die BISS ergeben haben.

Dabei kamen wir bis zur Evakuierungsgrenze in 19km Entfernung, dem Rathaus von Wolfenbüttel. Danach zur 20% Krebskrankenzone in 6,7km Entfernung, am Rathaus Braunschweig und zur 50% Krebskrankenzone in ca.3km Entfernung.

An diesen Orten hinterließen wir den offenen Brief der BISS bei den politisch verantwortlichen Bürgermeister*innen, der die Auswirkungen unter einer radioaktiven Wolke nach einem Störfall bei Eckert & Ziegler beschreibt.

Und so endete eine interessante Radtour bei Sonnenschein und kühlem Eis vor den Toren bei Eckert & Ziegler in Braunschweig Thune.

Danke für's Mitfahren, Mitmachen, freundlich Empfangen und informieren lassen.

BISS e.V.