Wer wir sind

BISS - Bürgerinitiative StrahlenSchutz

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Unsere Initiative entstand aufgrund beunruhigender Fakten bezüglich der Firma Eckert & Ziegler / Nuclitec (EZN), die im Braunschweiger Stadtteil Thune in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern und Schulen radioaktive Stoffe verarbeitet und ihren Geschäftszweig Atommüll-Konditionierung im Zuge des AKW-Rückbaus praktisch zum Hauptgeschäftsbereich entwickeln will. (Genaueres über unsere Sorgen wegen des Firmengeländes finden Sie hier.)

Dabei ist es dem Betrieb bereits jetzt nur deshalb möglich, Grenzwerte nicht zu überschreiten, weil man eine legale Sonderregelung anwendet. Wir Bürger sind fassungslos und haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Aktivitäten der Firma genauestens zu beobachten, eine Erweiterung zu verhindern sowie, natürlich, die Öffentlichkeit zu informieren. Unser Infoblatt und die vielen Informationen auf unserer Homepage sind nur einige der vielen Schritte dahin.

Mittlerweile haben wir einen langen Weg hinter uns gebracht: Von einer Gruppe besorgter Nachbarn haben wir uns über eine lockere Verbindlichkeit schaffende Bürgerinitiative entwickelt bis zum eingetragenen Verein. Am 8. Mai 2012 haben wir die BISS e.V. gegründet, deren Gemeinnützigkeit anerkannt wurde und die die nachfolgend genannten Inhalte verfolgt.

Aus der Vereinssatzung der BISS e.V.:

„Zweck des Vereins ist der Schutz von Natur und Umwelt, insbesondere die Aufklärung über, sowie der Schutz vor den Risiken der radioaktive Stoffe verarbeitenden, aufbewahrenden und transportierenden Industrie und der in diesem Umfeld entstehenden ionisierenden Strahlung. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch Aufklärung der Öffentlichkeit, Abgabe von Stellungnahmen und gewaltfreie Aktionen.“

Wer wir sind

  • eine parteienunabhängige Bürgerinitiative
  • ein als gemeinnützig eingetragener Verein
  • ganz normale Menschen aus Braunschweig und dem Papenteich, die ihre Gesundheit und die der Kinder schützen wollen
  • Bürger, die ihr Eigentüm vor Entwertung schützen wollen
  • besorgt, weil die Firma Eckert & Ziegler im Wohngebiet und in unmittelbarer Nähe zweier Schulen mit radioaktiven Stoffen arbeitet und eine Erweiterung plant, die zu einem Drehkreuz der Atommüllentsorgung zu werden droht (Genaueres über unsere Sorgen wegen des Firmengeländes finden Sie hier)
  • erbost über die diesbezügliche Geheimniskrämerei unserer Verwaltung
  • erstaunt über die bis Anfang 2012 diesbezüglich unzureichende Aufklärung der Bürgerschaft durch die Braunschweiger Zeitung

Was wir wollen

Kein Atommüll im Wohngebiet

Im Zuge unserer Recherchen haben sich Erkenntnisse ergeben, die uns zwingen, weitaus weitreichendere Forderungen zu stellen als noch zu Anfang unserer Arbeit. Noch immer herrschen Scheintransparenz und Desinformation vor, teilweise kommt es zu direkt widersprüchlichen Aussagen. Unsere Eigenmessungen ergeben erschreckend hohe Zusatzbelastungen für die Bevölkerung. Wir halten das Industriegebiet in dieser Form für untragbar und fordern:

  • kein Transport, keine Verarbeitung, Konditionierung oder Zwischenlagerung radioaktiver Stoffe vor der Haustür und neben Schulen (weder hier noch anderswo)
  • Aufhebung der bisherigen Bebauungspläne und Umwandlung des Geländes in ein Wohngebiet, mindestens aber Festschreibung des Status Quo in einem neuen Bebauungsplan
  • den Stopp jeglicher Erweiterung der auf dem Gelände ansässigen Firmen, insoweit diese mit radioaktiven Stoffen umgehen
  • im Einklang mit dem Entwurf des neuen Bebauungsplans, der ein Gewerbegebiet vorsieht, keine Genehmigung für weitere Ausnahmeanträge des Industriebetriebes Buchler GmbH
  • bessere Überwachung der Strahlenemission außerhalb des Betriebsgeländes
  • Herunterfahren der Vorratsgenehmigungen (Erlaubnis für extrem hohe Strahlenemission)
  • Veröffentlichung der Notfallpläne, insofern diese überhaupt existieren
  • die Einstufung der Gesamtanlage als Störfallbetrieb
  • langfristig Umwandlung des Geländes in allgemeine Nutzung (z.B. Wohngebiet, Naherholungsgebiet)

Was Sie tun können

Menschenkette an der Harxbütteler Straße

Menschenkette an der Harxbütteler Straße (14. September 2013)