9. März: überregionale Demonstration in Ahaus

Derzeit lagern bundesweit mehr als 1000 Castor-Behälter mit hochradioaktiven Abfällen in 3 zentralen und 12 dezentralen Zwischenlagern.Die Genehmigungen für Lager und Behälter sind auf jeweils 40 Jahre begrenzt, die letzte endet im Jahr 2047. Dann wird aber selbst nach den optimistischsten Prognosen kein tiefengeologisches Lager ("Endlager") in Betrieb sein, eine Lösung zur sicheren Entsorgung von Atommüll gibt es weder in Deutschland noch weltweit. Für eine "Dauer-Zwischenlagerung" sind aber weder die bestehenden Gebäude noch die Behälter ausgelegt. Sie entsprechen schon jetzt nicht mehr dem Stand von Wissenschaft und Technik. Die Bundesregierung will jedoch einfach so weitermachen und die Aufbewahrungsfristen in den bestehenden Lagern verlängern. Zugleich laufen mehrere Atomkraftwerke, die Urananreicherungsanlage in Gronau und die Brennelemente-Fabrik in Lingen weiter. Dagegen ist Widerstand erforderlich!

Warum am 9. März?

Zum einen müssen wir unseren Protest jetzt auf die Straße tragen, bevor die ersten Castoren aus Garching oder Jülich nach Ahaus rollen. Zum anderen wollen wir an den Jahrestag des Unfalls von Fukushima am 11. März 2011 erinnern und uns mit der japanischen Anti-Atom-Bewegung solidarisieren.

Kommt alle am 9. März zur überregionalen Demonstration nach Ahaus!

https://atommuell-protest.de/

Macht mit! Die Atomnarren laden euch zum Piraten-Schoduvel 2019 ein!

Die Braunschweiger Atomnarren haben bereits die Abfahrt des ASSE Geisterschiffes (NDR Bericht bei 1 Minute) auf dem nächsten Schoduvel am 3. März 2019 vorbereitet.

Karneval, Schoduvel 2019

Die Kamelle sind besorgt und die Ideen gesammelt.

Seit vier Jahren betreiben die Atomnarren das ASSE-Geisterschiff hauptverantwortlich. Die Teilnehmer kommen vielfach aus den Anti-Atom Initiativen. Aber es kann sich auch jeder melden, der sich mit dem Thema identifiziert.

Wer hat Lust mitzumachen, wenn es am 3. März losgeht?

Wir bieten Köstüme in Form vonPirat*innenkostümen (Gr.40) Stoff-Atommülltonnen, Strahlenschutzanzüge aus Papier und die Möglichkeit, sich mit allen Teilnehmern ab 11 Uhr im Grünen Laden am Madamenweg 171, 38118 Braunschweig, schminken zu lassen. Spätestens treffen wir uns zum Start des Umzugs um 12:30 Uhr am ASSE-Geisterschiff mit der Nr. 263 auf der Theodor-Heuß-Str.

Einige könnten auf dem Schiff mitfahren. Andere könnten einfach nur mit einem unserer Besen bewaffnet die Kinder davon abhalten, Kamelle unter dem Trecker zu suchen.

Alle anderen können Kamelle und Postkarten unter die Leute verteilen.....

Für die eigentliche Choreographie suchen wir noch Piraten im Stil von Fluch der Karibik auf der Suche nach einem Piraten-Schatz ... ähhh ... Endlager.

Meldet euch (info@braunschweiger-atomnarren.de) oder kommt vorbei.

Das Thema für dieses Jahr lautet "Endlagersuche" und die dazu gehörende Veranstaltung am 15.3.2019. Denn die neu gegründete BGE (Bundesgesellschaft für Endlagerung) sucht nun nach einem geeigneten Endlager AUCH im Braunschweiger Land. Und das, obwohl wir hier bereits Vier "Endlager" vor Ort haben.

  • ASSE2
  • Schacht Konrad
  • Morsleben
  • und das Zwischenlager und dessen Erweiterung bei Eckert & Ziegler

Auf geht's ... meldet euch und bringt noch jemanden mit ...

Eure Atomnarren

www.Braunschweiger-Atomnarren.de

Der „anormale Betriebszustand“ - Umweltminister Lies im Schulterschluss mit Braunschweiger Atomfirmen

Fehlerhafte Annahmen, falsche Argumente und irrwitzige Schlussfolgerungen. Umweltminister Olaf Lies weigert sich mit dem Hinweis auf „anormalen Betriebszustand“, die fehlerhaften Grundannahmen in der Störfallanalyse der Atomfirmen zu überprüfen. 

Eine (Real-)Satire und ihr Hintergrund.

2012 haben die beiden Braunschweiger Atomfirmen Eckert & Ziegler und GE Healthcare Buchler jeweils eine Störfallanalyse in Auftrag gegeben. Im Rahmen der Recherche von „Panorama 3“ konnte auch die BISS e.V. einen Einblick in diese bislang immer noch geheim gehaltenen Dokumente werfen. Hier wurde deutlich: Beide Störfallanalysen sind in weiten Teilen identisch - sogar wortgleich.

„Panorama 3“ berichtete darüber hinaus in einem TV-Beitrag ausführlich darüber, dass die Störfallanalyse von GE Healthcare falsche Annahmen trifft.

In der Störfallanalyse wurden mehrere Unfallszenarien betrachtet. Das Szenario, in dem die wenigsten Annahmen getroffen werden mussten und durch das somit prinzipiell die Auswirkungen am genauesten vorhergesagt werden können, war der „Präparateabsturz“, weil der Umfang des betroffenen radioaktiven Inventars exakt angegeben werden kann. Bei allen anderen Unfallszenarien mussten zahlreiche Zusatzannahmen getroffen werden, sodass hier die Unsicherheit wesentlich größer ist hinsichtlich der Frage, was im Fall eines Falles tatsächlich an Radioaktivität betroffen wäre und freigesetzt würde.

Weiterlesen

Demonstration „#unfällbar“

Sehr geehrte Damen und Herren,

die BI Baumschutz Braunschweig gibt die Bäume auf der Jasperallee nicht auf!
Es gibt eine neue realistische Chance auf Aufschub der Fällungen und in Folge eine neue Ratsentscheidung, nicht zuletzt auch dank der NDR-Fernsehsendung EXTRA 3 zum Thema.

Der Hintergrund ist das Thema Denkmalschutz - hier aus ganz anderer Sicht.

Um dies zu untermauern und zu unterstützen, haben wir für

Samstag, 12.01.19 um fünf vor zwölf die Demonstration „#unfällbar

angemeldet, unterstützt durch über zwanzig Braunschweiger Initiativen (siehe Link), die darüber hinaus gemeinsam mit uns für eine Baumschutzsatzung, für mehr Bäume und für viel mehr konsequenten Klimaschutz stehen.

Wir laden Sie herzlich ein, uns dabei zu begleiten.
Das NDR-Fernsehen „Hallo Niedersachsen“ und die Firma
B.L.&P. Film | TV | New Media aus Kassel haben bereits ihr Interesse angemeldet.
Gern beantworten wir im Vorfeld ihre Fragen oder geben Interviews.
Weitere Pressemitteilungen folgen.
Den aktuellen Standort der Demonstration werden Sie live auf ihrem Handy sehen können, wenn Sie die App critical maps installieren.Wir freuen uns auf Ihre Fragen und auf eine baumstarke Demo!Einen tollen Jahreswechsel wünschen Ihnen
mit klimafreundlichen Grüßen

Sabine Sambou und
Edmund Schultz

-- 

für die

Bürgerinitiative Baumschutz Braunschweig
c/o  Umweltzentrum Braunschweig  e. V.
Hagenbrücke 1/2,  38100 Braunschweig
mail: bi-baumschutz-braunschweig@gmx.de
web: bi-baumschutz-braunschweig.jimdo.com
facebook.com/BiBaumschutzBraunschweig
twitter: bibaumschutzbs

Die Braunschweiger Atomnarren bedanken sich ...

Braunschweiger-Atomnarren verteilen wieder Kuchenspenden

Vielen, vielen Dank an all die Kuchenspender*innen für das Café zur Versorgung von Groß und Klein in der Neustadtmühle.

Am ersten Wochenende im Dezember hat dort wieder die studio-bühne ein Weihnachtsmärchen aufgeführt und die Braunschweiger Atomnarren konnten mit den Kuchenspenden alle Besucher versorgen.

Mit dem Spendenerlös werden wir auf dem Schoduvel in Braunschweig am 3. März 2019 das ASSE-Geisterschiff mit aktuellen Anti-Atom Themen durch die Karnevalswellen rauschen lassen.

Wer Lust hat, sich zu beteiligen, oder einfach nur beim Schoduvel mitzulaufen, kann sich bei uns melden. Wir freuen uns.

Eure Braunschweiger Atomnarren

Web: www.braunschweiger-atomnarren.de
Email: info@braunschweiger-atomnarren.de

Minister Lies nimmt Einladung der BISS nach Braunschweig an

Umweltminister Olaf Lies besuchte heute die ASSE. Nach der Ausfahrt aus dem Schacht gab es zwei Info-Veranstaltungen mit Beteiligung a) der Öffentlichkeit und b) Mitgliedern des A2B (Begleitgruppe).

Während der Fragerunde in der öffentlichen Veranstaltung konnte die BISS eine Einladung an Minister Lies überreichen und ihn zu einem Besuch der BISS in Braunschweig-Thune einladen.

Minister Lies sagte zu, dass er sich ebenso wie die ASSE und Schacht Konrad auch einmal den Standort Braunschweig anschauen werde.

Minister Olaf Lies nimmt Einladung der BISS an

Mitgliederversammlung des Rechtshilfefonds Strahlenschutz e.V.

Liebe Mitglieder,
auch in diesem Jahr werden wir gemäß Satzung eine Mitgliederversammlung durchführen.

Das Treffen findet am 27.11.18 in BS-Wenden, Veltenhöferstraße 3 um 18:30 Uhr (über der Post) statt.

Das Protokoll des letzten Jahres und die anstehende Agenda ist Ihnen allen per Email zugesendet worden. Auch in diesem Jahr ist eine Vertretung durch Vollmacht möglich.

Viele Grüße
Hermann Krüger
Schriftführer Rechtshilfefonds Strahlenschutz e.V.

 

Braunschweiger Atomnarren bitten wieder um Kuchen-Spenden

Karneval 2019

Hellau und "Lachen, Tanzen überall,
so feiert Brunswiek Karneval" sind nicht die einzigen Themen zum Karneval.

Die Braunschweiger Atomnarren nehmen bereits seit acht Jahren am Braunschweiger Karnevalsumzug teil und seit vier Jahren stellen wir die Besatzung für das ASSE-Geisterschiff.

Wir stehen für die Anti-Atom Themen im Braunschweiger Land, und dass mit einem gehörigen Maß an Schalk, mit dem wir die ernsten Themen im Karneval präsentieren.

Damit wir die Kosten für das ASSE-Geisterschiff stemmen können, rufen wir jedes Jahr wieder zu Kuchenspenden auf, die wir beim Weihnachtsmärchen der Studio-Bühne an die großen und kleinen Besucher gegen Spenden verteilen.

Wenn ihr euch vorstellen könnt, uns wieder mit Kuchenspenden zu unterstützen, und vielleicht beim Verteilen der Kuchenspenden zu helfen, dann meldet euch bei uns.

Ihr könnt aber auch beim Karneval selbst mitmachen oder mitgestalten. Wir treffen uns wieder im Umweltzentrum Braunschweig. Die Termine findet ihr im Kalender der BISS.

Die Kuchenspenden brauchen wir für die Theater-Vorstellungen am 7./8. und 9. Dezember 2018.

Email: info@braunschweiger-atomnarren.de

Telefon: 0173-5383236

Eure Braunschweiger Atomnarren

Braunschweig: Mehr Atommüllfässer als am Zwischenlager Leese

(Zu Ihrer Information: Beim Starten der Youtube-Videos werden von Youtube Cookies gesetzt und Informationen übertragen.)

Das Niedersächsische Umweltministerium (NMU) hat der BISS Dokumente zugeschickt, die belegen, dass Eckert & Ziegler am Braunschweiger Standort neben Schulen und Wohnhäusern erheblich mehr radioaktive Abfall-Fässer lagern kann als im Zwischenlager Leese.

Dennoch dementiert das NMU, dass es sich beim Braunschweiger Nuklearstandort um ein Zwischenlager handelt. An der Zeit, die die Fässer am jeweiligen Standort verweilen, kann das nicht liegen - in Braunschweig lagern Abfälle teilweise über viele Jahre in den Containern.

Wir fragen also weiterhin: Wieso behauptet das NMU in öffentlichen Sitzungen, dass es sich beim deutlich größeren Müll-Standort in Braunschweig nicht um ein Zwischenlager handelt?

Die Begründung des NMU, dass in Braunschweig keine Kernbrennstoffe gelagert würden und es sich deshalb nicht um ein Zwischenlager handle, überzeugt uns nicht, denn das ist unseres Wissens im Zwischenlager Leese auch nicht der Fall.

Wir verstehen nicht, wieso hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Weshalb bezeichnet das NMU den Standort Eckert & Zieglers in Leese als Zwischenlager, während es diese Wortwahl in Braunschweig als unzutreffend verwirft?

Hat man Angst davor, dass der Widerstand der Bevölkerung zunimmt, wenn das Label "Zwischenlager" auf den Fässern klebt?

Dieses Video zeigt, was am Braunschweiger Atommüllstandort möglich ist, und setzt es ins Verhältnis zum Zwischenlager in Leese.

BISS übergibt ihren gutacherlich bestätigten Stresstest an Umweltminister Olaf Lies

Am Freitag hat die BISS ihren gutachterlich bestätigten Stresstest an Umweltminister Olaf Lies übergeben.

BISS Stresstest an Minister Olaf Lies

In einem offenen Brief fordert die BISS die Berücksichtigung ihres Stresstests bei der Überprüfung der Strahlengenehmigung von Eckert & Ziegler. Und dies kann nur bedeuten, dass die Strahlengenehmigung von Eckert & Ziegler zurückgenommen werden muss.

BISS e.V.

Kommenden Samstag ist Anti-Atom-Treck im Braunschweiger Land

Los geht's an mehreren Stellen,

  1. um 10 Uhr am Bundesamt für Strahlenschutz in Salzgitter-Lebenstedt am Bahnhof, Willy-Brandt-Str. 5
  2. um 12:15 Uhr  am Vechelder Bürgerzentrum, Hildesheimer Str. 5
  3. um 15:15 Uhr in Peine an der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), Eschenstraße 55
Streckenverlauf

Streckenverlauf

Der Einstieg in den Treck ist jederzeit mit dem Auto, dem Motorrad, Fahrrad oder Trecker möglich.

Der Anti-Atom-Fahrrad-Treck von Braunschweig nach Vechelde startet um 10:30 Uhr vom Schloßplatz in Braunschweig.

Den vollständigen Zeitplan gibt es hier:  www.anti-atom-treck.de/ablauf-am-20-oktober

Meldet euch im Kampagnen-Büro oder kommt am Samstag dazu.

Kampagnenbüro
Mi:
11:00 Uhr – 16:00 Uhr
Do: 11:00 Uhr – 19:00 Uhr
Ort: Umweltzentrum Hagenbrücke 1/2 (Eingang Reichsstraße), 38100 Braunschweig
Tel.: 0151-27 16 98 68
Mail: info@anti-atom-treck.de

www.anti-atom-treck.de

Offener Brief und gutachterlich bestätigter Stresstest an Minister Lies

Die BISS übergibt den nun geprüften BISS-Stresstest an Umweltminister Olaf Lies.

Die Aussagen des BISS-Stresstests sind eindeutig. Die Strahlengenehmigung ist zu hoch als das der Betrieb der Atomfirma Eckert & Ziegler weitergeführt werden dürfte. Die errechnete 20km Evakuierungszone (Braunschweig und Umgebung) dürfte nicht bewohnt werden.

Der BISS-Stresstest ist nun die ultimative Aufforderung an den Umweltminister endlich die seit über fünf Jahren andauernde Prüfung der Strahlengenehmigung von Eckert & Ziegler zu beenden und bis zur vollständigen Prüfung den Atombetrieb in Braunschweig-Thune stillzulegen.

Anti-Atom-Treck 2018: ASSE leerräumen – KONRAD aufgeben

Im Frühjahr dieses Jahres gab der Betreiber von Schacht KONRAD – die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) – bekannt, dass sich die Inbetriebnahme des geplanten Endlagers für schwach- und mittelradioaktiven Atommülls zum wiederholten Male verschieben würde: Von 2022 auf 2027. Es dauert länger, es wird teurer, die Diskrepanz zwischen Plan und Realität wird  immer größer und bei alldem geraten Sicherheitsaspekte immer weiter in den Hintergrund. Zusätzlich wird das Projekt augenfällig immer sinnloser: fehlende Rückholbarkeit, ungeklärte Transportfragen und für große Mengen schwach- und mittelradioaktiven Mülls wird ein weiteres Lager notwendig werden.
Gleichzeitig kommt die Rückholung des Atommülls aus der ASSE nicht voran obwohl die Zeit angesichts des drohenden Absaufens des Bergwerks davonläuft. Das zentrale Bauwerk für die Rückholung ist der neu zu errichtende Schacht 5. Dessen Fertigstellung ist erst für 2028 geplant und muss dringend beschleunigt werden. Aus dem Desaster mit der ASSE hat die Bundesregierung  Konsequenzen für den zukünftigen langfristigen Umgang mit dem Atommüll gezogen: Für ein Endlager darf kein vorhandenes Bergwerk genutzt und der Atommüll muss für einen langen Zeitraum rückholbar gelagert werden. Dies muss auch für Schacht KONRAD gelten!

Wir stellen fest
  • Die Rückholung des Atommülls aus der ASSE muss beschleunigt werden.
  • Das Projekt KONRAD entspricht nicht dem Stand von Wissenschaft und Technik.
  • Ein Endlager KONRAD gefährdet über 25.000 Arbeitsplätze, die Existenz der landwirtschaftlichen Betriebe und etwa 1 Million Menschen im Ballungsraum Braunschweig
Wir fordern
  • Für Schacht KONRAD müssen endlich die notwendigen Konsequenzen aus dem Asse-Desaster gezogen werden.
  • Das Projekt KONRAD muss aufgegeben werden.
  • Die vorhandenen Ressourcen müssen auf die schnellstmögliche und sichere Rückholung des Atommülls aus der ASSE konzentriert werden.

Darum macht! Steigt im Treck ein wo ihr wollt. Zeigt eure Meinung auf dem Fahrrad, per Auto, Motorrad oder Trecker....

https://www.anti-atom-treck.de/

3. Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit

Hallo Zusammen,

Der 3. Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit führt von Bonn (Start: 09.09.2018), dem Ort der letzten Welt-Klimakonferenz, nach Katowice (Kattowitz) in Polen, wo ab 3. Dezember die Spielregeln für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt werden. Die Veranstalter, ein ökumenisches Bündnis aus Kirchen und kirchlichen Organisationen, fordern unter anderem, die Ziele des Pariser Vertrages entschiedener zu verfolgen, damit es gelingt, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.

Menschen verschiedener Konfessionen verbinden ihre Freude am Pilgern mit dem Einsatz für Klimagerechtigkeit und Klimaschutz. Weiterlesen

Demonstration der BISS am kommenden Donnerstag 6.9. um 18:30

Ort: Gieselweg vor dem Firmengelände von Eckert & Ziegler in 38110 Braunschweig

Der Stresstest der BISS ist von einer Fachgutachterin als korrekt bestätigt worden. Wenn Radioaktivität durch einen Unfall freigesetzt wird, droht die Evakuierung in einer Entfernung von bis zu 20 km. Das ist in einer Großstadt wie Braunschweig nicht machbar. Die Verantwortlichen bei der Stadt Braunschweig und das Niedersächsische Umweltministerium werden den Stresstest bei allen Genehmigungen berücksichtigen müssen. Zu einer Erweiterung des Nuklearstandortes darf es nicht kommen!
Darum sollen die Verantwortlichen mit einer spontanen kurzen Demo aufgefordert werden, sich ernsthaft mit den Gefahren auseinanderzusetzen. Daher das Motto: „Nix verpennen! BISS-Stresstest kennen“

Der Widerstand gegen den ungeeigneten Firmenstandort geht in die entscheidende Phase—kommt zahlreich!

„Kommst Du mit zur Demo?“ - „Nein, ich hab in den nächsten 74 Tagen keinen Urlaub.“

So oder so ähnlich könnte sich zukünftig die Vorbereitung von Demonstrationen gestalten, denn das geplante neue Niedersächsische Polizeigesetz (NPOG) schränkt Bürgerrechte ein und macht jeden - auch im Vorfeld von Kundgebungen - zu Verdächtigen. Hinzu kommt die Aufhebung der Trennung von geheimdienstlicher und polizeilicher Tätigkeit, die aus geschichtlichen Erfahrungen heraus erwachsen ist und die wir für unerlässlich halten.

Wir als BISS sehen unsere demokratischen Rechte und unsere tägliche gemeinnützige Arbeit gefährdet, weil das NPOG die Möglichkeiten, unbehelligt zu demonstrieren, massiv einschränkt; und zwar auch dann, wenn sich niemand etwas zuschulden hat kommen lassen. Es reicht die Vermutung, dass jemand etwas tun könnte, um ihn bis zu 74 Tagen einzusperren.

Natürlich ist die BISS grundsätzlich für ein hohes Maß an Sicherheit. Schließlich setzen wir uns seit vielen Jahren für die Sicherheit und Gesundheit der Menschen im Umfeld der Braunschweiger Nuklearfirmen ein. Und die Polizei hat uns bei diversen Demonstrationen freundlich und neutral begleitet. Aber die Umkehr der Unschuldsvermutung, die Aushöhlung demokratischer Grundsätze und die Einschränkung der Wahrnehmung demokratischer Rechte durch abschreckende Paragraphen können wir nicht dulden.

Wir möchten, dass diese Einschränkung fundamentaler Bürgerrechte nicht festgeschrieben wird. Der Weg in einen Präventions- oder gar Polizeistaat darf nicht eingeschlagen werden. Deshalb unterstützen wir den Aufruf zur Demonstration:

8. September,
13:00 Uhr,
Ernst-August-Platz, Hannover.

Kommt das neue Polizeigesetz, wird es deutlich schwieriger, unsere Arbeit für mehr Sicherheit der Braunschweiger BürgerInnen im Umfeld der Atomfirmen weiterzuführen.

Die BGE lädt ein: „Betrifft: Asse – Konditionierung radioaktiver Abfälle“

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung lädt ein.

Die radioaktiven Abfälle in der Asse sollen aus der Schachtanlage zurückgeholt werden. In Vorbereitung der Rückholung muss auch die Konditionierung der Abfälle geplant und vorbereitet werden. Die Behandlung und Verpackung der Abfälle wird in der Region kontrovers diskutiert: Eine Konditionierung der Abfälle in unmittelbarer Nähe zur Schachtanlage Asse II wird teilweise abgelehnt. Als Grundlage weiterer Diskussionen des Themas soll sich die Veranstaltung folgenden Fragen widmen:

  • Was bedeutet Konditionierung radioaktiver Abfälle?
  • Wie funktioniert die Konditionierung radioaktiver Abfälle?
  • Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gibt es?

Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Gabriele Bandt, Projektleitung Produktkontrolle radioaktiver Abfälle bei der TÜV NORD EnSys GmbH & Co. KG.

Zur Diskussion des Themas laden wir Sie herzlich in unsere Infostelle Asse ein:

Wann: Mittwoch, 29. August 2018, 18:00 Uhr

Wo: Am Walde 1, 38319 Remlingen

https://www.bge.de/de/meldungen/2018/8/asse-infoveranstaltung-betrifft-asse-am-29-august-2018/