Benefiz-Veranstaltung für die AG Schacht Konrad: ARNULF RATING: TORNADO

Der Kabarettist Arnulf Rating hat spontan zugesagt, für eine Benefiz-Veranstaltung anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad in Braunschweig aufzutreten und auf sein Honorar zu verzichten.

Weitere Informationen: http://www.brunsviga-kulturzentrum.de/de/veranstaltungen.html

Karten gibt es auch an der Abendkasse.
Zeit: Sonntag, 15.10.2017, 19.30 Uhr
Ort: Brunsviga, Karlstraße 35, 38104 Bs

Petition zu Asse II: Durch geplante Verfüllmaßnahme droht Flutung des Atommülls

Bitte unterschreiben Sie die Petition der Bürgerinitiativen zur Asse II (A2K) gegen die geplante Verfüllmaßnahme vor den Einlagerungskammern


Die Petition kann auf https://kurzlink.de/keine-asseflutung
online unterschrieben werden.

Wir befürchten, dass durch die vom BfS geplante Verfüllung der Strecke vor den
Einlagerungskammern der eingelagerte radioaktive und chemotoxische Müll
durchnässt wird und dadurch die Bergung zusätzlich erheblich erschwert – wenn
nicht sogar unmöglich – wird.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und Ministerien in Hannover und Berlin stellen sich taub gegenüber der wissenschaftlichen Kritik der unabhängigen Fachleute der Asse II-Begleitgruppe.
Es erfolgte keine schriftliche Bewertung der Kritik und keine Abwägung der
Alternativvorschläge.

Also müssen wir den Druck auf BfS, NMU und BMUB erhöhen. Dazu brauchen wir Ihre
Unterschrift unter den Brief an Frau Hendricks (BMUB), Herrn Wenzel (NMU) und Herrn König (BfS).

Die Petition bzw. den Brief bitte auf
https://kurzlink.de/keine-asseflutung unterschreiben
und diese Mail bzw. den Link weiterverbreiten.

Verschieben ist noch nicht die Lösung

Braunschweig will Atommüllkonditionierung bedingungslos erlauben, das ist seit Freitag offensichtlich. Was dies für den betroffenen Bezirk und für die ganze Stadt bedeutet, scheint sich in der Verwaltung niemand so recht klar zu machen. Am Montag tagte der Planungs- und Umweltausschuss, um über den Verzicht auf Nichtzulassungsbeschwerde und über einen neuen Aufstellungsbeschluss zu entscheiden.

Der Zeitraum für eine nachhaltig wirkende Entscheidung nach dem Gerichtsurteil gegen den Bebauungsplan für die Atombetriebe in Braunschweig war zu kurz. Dies war heute die einhellige Meinung aller Fraktionen im Planungs- und Umweltausschuss der Stadt  Braunschweig.

Nun soll der Rat der Stadt am 21.2. entscheiden, ob Braunschweig komplett einknickt oder doch versucht, eine Ausweitung der Atombetriebe in Baunschweiger Wohngebieten und neben Schulen und KiTa zu verhindern.

Dazu muss aber mehr passieren, als die Einsicht „Wir hatten zu wenig Grundlagen vorzulegen“ oder „Eckert & Ziegler hat uns mit seinen Klagen in die Zange genommen“.

Ein positiver Blick nach vorn und ein wenig Mut für neue Ideen wären von Nöten.

Eckert & Ziegler macht Druck. Braunschweig wurden bereits Schadensersatzklagen angedroht. Und zwar gleich mehrfach. Nun hat Eckert & Ziegler es plötzlich eilig.

Aber Braunschweig muss jetzt alle Rechtsmittel ausschöpfen. Auch das Land muss in die Pflicht genommen werden und endlich Grundlagen zu der Rechtmäßigkeit der Genehmigungen von Eckert & Ziegler liefern.

BISS e.V.

Pressemitteilung – Braunschweig will Atommüllkonditionierung bedingungslos erlauben

Nach einer zum wiederholten Male schlechten Vorstellung vor Gericht hat die Stadtverwaltung nach dem verlorenen Prozess gegen Eckert & Ziegler dem zuständigen Gremium am Freitag eine Entscheidung vorgeschlagen, die mehr ist als ein Schlag ins Gesicht der Braunschweiger Bürger*innen.

  • Die Stadt Braunschweig soll keine Revision gegen das Urteil beantragen
  • Die Atomfirma Eckert & Ziegler soll alle Zugeständnisse bekommen, um sich faktisch ohne Einschränkungen erweitern zu können: Die neue Atommüll-Halle soll genehmigt werden!

Die Realität, das Braunschweiger Atom-Klo, wäre dann nur noch eine Frage von Monaten. Bis nämlich die neue Atommüll-Konditionierungshalle genehmigt, gebaut und in Betrieb ist. Bereit, als Zulieferer für Schacht Konrad und sogar zur Verarbeitung Europäischen Atommülls.

Jetzt kommt es darauf an. Wo steht Braunschweig?

Die BISS hatte den B-Plan TH22 trotz seiner Einschränkungen für die Atomfirmen mit ähnlichen Argumenten für verbesserungswürdig gehalten wie das OVG Lüneburg. Darum muss Braunschweig jetzt endlich aktiv voranschreiten.

Die BISS hatte hier zahlreiche Argumente aufgelistet, die beweisen, dass auch mit dem neuen B-Plan den Nuklearfirmen (viel zu) weitrechende Erweiterungsmöglichkeiten gegeben wären (Stichworte: erhöhter Schallpegel, 3-Schicht-Betrieb, zugelassene Gebäudehöhen höher als in anderen Braunschweiger B-Plänen, maximale Ausschöpfung der überbaubaren Grundflächenzahl). Diese Argumente wurden gegenüber dem OVG nicht in das Feld geführt, um zu beweisen, dass auch den Bürger*Innen mit dem aktuellen B-Plan (zu) viel zugemutet wurde.

Die Stadt darf sich nicht hinter dem OVG-Urteil verstecken, sondern muss aktiv werden:

  1. Die Stadt muss einfordern, dass das Landesumweltministerium, sich zu den (nicht) vorhandenen Betriebsgenehmigungen und zu den enormen Strahlengenehmigungen belastbar äußert.
  2. In dem bundesweiten Stresstest der Entsorgungskommission des Bundes (ESK) deutscher Zwischenlager und Konditionierungsanlagen ist Eckert&Ziegler als einziger Standort aufgrund der Nähe zur Wohnbebauung durchgefallen. Die ESK hat daher einen spezifischen Stresstest gefordert und darauf hingewiesen, dass es „bei einer gleichzeitigen Einwirkung auf mehrere der am Ort vorhandenen Anlagen“ zu „deutlich höheren Auswirkungen“ kommen könnte. Das Fehlen des spezifischen Stresstests hat auch das OVG bemängelt. Die Stadt muss hier von dem Landesumweltministerium einfordern, dass dieser bislang ausstehende spezifische Stresstest durchgeführt wird.

Braunschweig muss endlich eine Richtung für die Entwicklung des Braunschweiger Nordens vorgeben.

Dazu müssen sämtliche rechtlichen Mittel ausgenutzt werden. Einen Zeitdruck für unausgereifte Entscheidungen darf es nicht geben. Darum darf es auch nicht zu Gremienentscheidungen oder Ratsentscheidungen kommen, die den Mitgliedern gerade 2 Tage vorliegen.

BISS e.V.

Explosion in französischem Atomkraftwerk Flamanville – „Kein Strahlenrisiko“

Fünf Personen sollen bei einer Explosion in dem AKW in Nordwesten Frankreichs leicht verletzt worden sein. Für die Bevölkerung bestehe kein Strahlenrisiko, sagt der Betreiber.

In einem Maschinenraum des französischen Atomkraftwerks Flamanville hat sich offenbar am heutigen Morgen gegen 10 Uhr eine Explosion ereignet. Dabei ist ein Feuer ausgebrochen, das nach Angaben des Betreibers inzwischen unter Kontrolle ist. Ein Reaktorkern sei nicht betroffen, es bestehe „kein Strahlenrisiko“, zitiert die französische Nachrichtenagentur AFP einen Verantwortlichen. Fünf Personen seien leicht vergiftet worden. Zur Ursache der Explosion wurde bisher noch nichts bekannt.

Nach dem Vorfall am Morgen wurde ein Reaktor heruntergefahren. Zwei Reaktoren des AKW Flamanville in der Normandie sind seit 1985 beziehungsweise 1986 in kommerziellen Betrieb, seit 2007 wird ein dritter Reaktor gebaut. Betreiber ist der Elektrizitätskonzern EDF.

Verfüllung und Rückholung: SSK will beides betrachtet wissen

In der Empfehlung der Strahlenschutzkommission Kapitel „Zusammenfassung“ schreibt dieses Beratungsgremium entgegen der offiziellen Verlautbarung des Bundesumweltministeriums, dass der Schutz der Bevölkerung und der Arbeiter an der ASSE nur durch die Option Vollverfüllung, neben der Rückholung, gewährleistet werden kann.

Das Bundesamtamt für Strahlenschutz kommentiert diese Empfehlung mit etwas Zurückhaltung und verweist auf die gesetzliche Entscheidung, die definitiv die Rückholung festschreibt.

Was die SSK im Moment zu einer öffentlichen Aussage treibt, die bereits über zwei Jahre alt ist und inhaltlich nicht nachvollziehbar, bleibt wohl ihr Geheimnis.

Appell an alle Küchen-Hexen: Braunschweiger Atomnarren brauchen Euch!

Was hat die Anti-AKW-Bewegung im Braunschweiger Land mit Karneval zu tun?!
Und warum kann Kuchen helfen?!

Wir, die Braunschweiger Atomnarren* sagen ganz viel!
Seit vielen Jahren begleiten wir das ASSE- Geisterschiff
als Radengel und Atommüll-Fässer, um die Besucher des Schoduvels
über aktuelle Kampagnen, Aktionen oder Mißstände zum Atomkraft-Thema
in unserer Region, auch durch humorige Flyer, zu informieren.

Die Gelegenheit dafür ist sehr gut, mit über 100.000 Besuchern auf den Straßen Braunschweigs, können wir sehr viele Menschen erreichen. 2016 sind wir auch als Crew des Schiffes durch den Schoduvel geschippert und so soll das auch 2017 bleiben. Weiterlesen

Eckert & Ziegler klagt gegen Braunschweig und will endlich bauen

Wie die Stadt Braunschweig bereits am 11. November mitteilte, findet die Klage von Eckert & Ziegler gegen den neuen Bebauungsplan am 15.Dezember in Lüneburg statt.

Eckert & Ziegler möchte den Bebauungsplan an der Stelle ändern, an der er die Erweiterung im Bereich der Verarbeitung radioaktiver Stoffe verbietet.

Aber auch eine nicht näher benannte Firma, die auch auf dem Gelände ansässig ist, hat nun eine Klage gegen den Bebauungsplan eingereicht.

Verlautbarung der Stadt Braunschweig

Bekommen wir nun doch den Nuklearstandort wie ihn die Bundesregierung in ihrem Plan zum Umgang mit Radioaktivität im August 2015 an die EU gemeldet hat (NaPro)?

Auch hat EZ vier Bauanträge gestellt, die zur Bewertung beim Landsumweltminsterium liegen, weil es sich um Anträge zu Änderungen im Nuklearbereich handelt.

Ob nun Atommülldrehscheibe oder Nuklearindustrie, all das hat nichts in einem Wohngebiet, neben zwei Schulen, Kindergarten und Jugendzentrum zu suchen.

Dies muss und darf die Stadt gegenüber dem OVG Lüneburg energisch vertreten.

BISS e.V.

Presseerklärung der AG Schacht Konrad zur morgigen SPD-Veranstaltung

Presseerklärung 14.11.2016

Verwunderung über Atommüllveranstaltung in Braunschweig

Mit großer Verwunderung nimmt die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V. eine Veranstaltung der SPD-Bundestagsfraktion unter dem Titel „Der Atommüll muss weg – aber wohin?“ am 15.11. in Braunschweig zur Kenntnis. Schon der Titel zeugt von mangelndem Problembewusstsein. Er deutet die Probleme des Atommülls lediglich zu einer Frage des Standorts um. Gerade im Braunschweiger Land aber weiß man mit Asse II was passiert, wenn man Atommüll „mal eben“ weg bringt.

Auch Antext und Programm wirken eher als – hoffentlich ungewollte – Provokation denn als Einladung und Gesprächsgrundlage. „Eine Veranstaltung zu Atommüll im Braunschweiger Land anzukündigen ohne ein einziges Wort zu den Problemen rund um KONRAD, Asse II, Morsleben und Eckert und Ziegler zu verlieren, zeugt ganz offensichtlich von so großer Ignoranz, dass wir diese Veranstaltung nicht als ernst gemeinte Auseinandersetzung mit einem generationenübergreifenden Problem betrachten können“ erklärt Silke Westphal, Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD.

Die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD hat ihre Absage in Briefen an die beiden Bundestagsabgeordneten Dr. Carola Reimann und Hubertus Heil erläutert und gleichzeitig ihre Bereitschaft zum Informationsaustausch über die vielfältigen Probleme mit dem Atommüll in der Region Braunschweig erklärt.

Für Rückfragen: Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V. 05341 / 90 01 94

Mit freundlichen Grüßen,
Pressedienst der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD

Wieder rostige Fässer nach Braunschweig?

Umweltministerium: Fassinspektion ergibt erneute Auffälligkeit in Leese – Handlungsstrategie erweitert

Bei der in der letzten Woche im Zwischenlager Leese angesetzten Inspektion sind erneut zwei auffällige Fässer entdeckt worden. Die Fassinspektionen finden inzwischen auf Anforderung des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz in einem umfangreicheren Rahmen statt.

Bei dem aktuellen Fund handelt es sich um zwei Altabfallfässer mit radioaktivem Inhalt aus der ehemaligen Landessammelstelle Steyerberg, die im Fassverbund stehen und nicht ohne weiteres zugänglich sind. Die Fässer weisen aufgrund ihres Alters starke Rostspuren auf. Um genauere Hinweise zu erhalten, hat das Umweltministerium die Betreiberin des Zwischenlagers, die Firma Eckert & Ziegler Nuclitec GmbH (EZN), aufgefordert, vertiefte Prüfungen vorzunehmen.

Im Mai hatte das Umweltministerium über die Untersuchungsergebnisse des Fasses mit der Nummer 1989 informiert. Das rostige Fass war im Rahmen der regelmäßigen Fassinspektion im Jahr 2013 im Zwischenlager Leese entdeckt, geborgen und bei EZN in Braunschweig geöffnet und untersucht worden. In diesem Zusammenhang war auch eine erweiterte Handlungsstrategie von Umweltminister Wenzel vorgestellt worden. Dazu gehören die Erarbeitung eines Bergungskonzeptes und die Nachqualifizierung der Altabfallfässer nach den gültigen Endlagerungsbedingungen. Das Umweltministerium strebt eine verbesserte Lagerung an, die langfristig in einem Hallenneubau umgesetzt werden soll.

Nähere Informationen finden sich unter http://www.umwelt.niedersachsen.de/minister/reden_beitraege_interviews/auffaellige-faesser-mit-altabfaellen-im-zwischenlager-leese-143873.html
Herausgeber: Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz

Diese Presseinformation im Portal des Landes Niedersachsen: http://www.umwelt.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=2147&article_id=145531&_psmand=10

ASSE-Konzert spendet für die BISS

Am 24. April, direkt nach der Frühstücksmeile, begann in der Katharinenkriche am Hagenmarkt in Braunschweig das erste ASSE-Konzert 2016.

Wie immer gut organisiert und mit einem Spendenaufruf für die Bürgerinitiativen im Weltatomerbe Braunschweiger Land.

Weltatomerbe Braunschweiger Land

Weltatomerbe Braunschweiger Land

Die BISS war dieses Mal ebenso begünstigt wie die Europäischen Aktionswochen und die Bürgerinitiativen aufpASSEn! e.V. und AG Schacht KONRAD. Wir sagen: Danke!

Mit unserem BISS Info-Stand informierten wir die Zuhörer vor und nach einem gelungenen ASSE-Konzert.

ASSE-Konzerte unterstützen die Anti-Atom-Initiativen

ASSE-Konzerte unterstützen die Anti-Atom-Initiativen

Coole Aktion – Frühstück und Informationen bei der FRÜHSTÜCKSMEILE vor Schacht Konrad

– Pressemitteilung –

Die Jahrestage von Tschernobyl und Fukushima, aber auch die vier Standorte im Weltatomerbe Braunschweiger Land mahnen zu verantwortlichem Handeln.

Mehr als 1000 Teilnehmer nahmen heute an der Frühstücksmeile teil. Trotz April Wetter kamen zwei Fahrradkorsos, viele Gruppen und Kurzentschlossene zum Bürgerfrühstück auf die Industriestraße Nord vor Schacht Konrad.

Mit Musik und Info-Ständen der Bürgerinitiativen und Gewerkschaften ist ein Frühstück zu einem Ereignis geworden.

Info- und Versorgungs-Stände verschiedener Initiativen, das Landvolk mit Traktoren und IG-Metaller sorgten mit Kaffee, Kuchen, Grills, Rührei und vielem mehr, für ein vielfätiges und buntes Angebot.

Auf der Bühne kamen Zeitzeugen aus Fukushima und Tschernobyl zu Wort.
Sie berichteten sehr eindringlich von den Katastrophen und mahnten mit Blick auf die Folgen, dass der Atomausstieg in Deutschland lange noch nicht geschafft ist.

Ebenso berichteten Vertreter der vier Standorte Schacht Konrad, Eckert & Ziegler/Braunschweig, Morsleben und ASSE von den Fehlern, die gemacht wurden und gerade gemacht werden.

Schacht Konrad darf nicht in Betrieb gehen, Eckert & Ziegler darf nicht mitten im Wohngebiet Atommüll verarbeiten, der ASSE-Müll muss zurück geholt werden und Morsleben muss verantwortlich behandelt werden … und das AKW Grohnde muss endgültig vom Netz.

Ursula Schönberger, Ulrike Jacob-Prael und Emilie Schmidt führten durch ein Bühnen-Programm mit Singer Song writern und der Band RestRisiko mit stimmungsgeladenener Musik … ein cooles Ereignis.

Ein gelungener Spagat zwischen dem Gedenken an die Jahrstage der Atom-Katastrophen und der Demonstration gegen die vier Atommüll-Standorte im Weltatomerbe Braunschweiger Land: Schacht Konrad, Eckert & Ziegler, ASSE, Morsleben, sowie für das endgültige Ende der Atomkraft.

Weitere Informationen gibt es unter www.fruehstuecksmeile.de

BISS-Newsletter: Rechtshilfefonds und BISS unterstützen die Frühstücksmeile

Am kommenden Sonntag um 11 Uhr startet die Frühstücksmeile auf der gesperrten Industriestraße Nord vor Schacht Konrad. Über 1000 Teilnehmer haben bereits Tische gemietet.

Wer sich sportlich betätigen will, kann bereits um 9:30 Uhr vom Schloßplatz in Braunschweig und um 9 Uhr aus Sickte mit dem Fahrradkorso auf die Industriestraße Nord fahren.

Auch kurzfristig Entschlossene sind willkommen. Entweder ihr meldet euch noch schnell unter info@fruehstuecksmeile.de an, oder ihr kommt einfach und meldet euch vor Ort am Pressewagen.

Dann geht’s auch schon los mit, Frühstücken, Musik und Informationen in lockerer Form. Vergesst bitte nicht, euch Frühstück und Geschirr selbst mitzubringen. Einiges an Versorgung mit Essen und Getränken ist auch vor Ort gegen Spenden vorhanden.

Lasst uns einen gemütlichen Sonntag mit dem einmaligen Erlebnis vor Schacht Konrad erleben und gemeinsam für einen Atomausstieg demonstrieren.

BISS e.V.

Frühstücksmeile

Frühstücksmeile

Weltatomerbe Braunschweiger Land

Weltatomerbe Braunschweiger Land

CDU beantragt freiwillige Selbstkontrolle von Eckert & Ziegler trotz bekundeter Erweiterungsabsichten

– Pressemitteilung –

Am gestrigen Montag fand im Umweltausschuss des Landtages eine Anhörung zu dem Antrag der CDU „Verhandlungen mit Eckert & Ziegler direkt, transparent und jetzt führen!“ statt. Gemeint sind Verhandlungen über eine freiwillige Selbstkontrolle von Eckert & Ziegler bezüglich der Ausnutzung ihrer Strahlengenehmigungen am Standort Braunschweig-Thune, wo die Firma in einem Wohngebiet mit radioaktiven Substanzen arbeitet.

Herr Dr. Gunnar Mann, Geschäftsführer der Eckert & Ziegler Umweltdienste in Braunschweig, betonte, dass eine Erweiterung in ihrem Kerngeschäft der Medizin- und Strahlenquellen-Produktion notwendig ist und Eckert & Ziegler eine Einschränkung am Standort Braunschweig daher ablehnt. Weiterlesen

Ortsdosisleistung online – nicht für Eckert & Ziegler

Das Niedersächsische Umweltministerium verkündet:

Messdaten an AKW-Standorten: Ortsdosisleistungssonden gehen online

Pressemitteilung Nr. 14/2016

Ab heute (Donnerstag) sind die Messdaten zur Ortsdosisleistung an den Standorten der niedersächsischen Atomkraftwerke (Kernkraftwerk Unterweser, Kernkraftwerk Grohnde, Kernkraftwerk Emsland) über das Internet einsehbar. Unter dem Link https://www.odlonline.nlwkn.niedersachsen.de werden die Daten werktäglich eingestellt. Die Kernkraftwerk-Fernüberwachung wird seitens des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz (NLWKN) im Auftrage des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz (MU) durchgeführt.

Die Darstellung als Verlauf von Tagesmittelwerten ermöglicht dabei auch das Erkennen von langsam ablaufenden langfristigen Einflüssen. Weiterhin ist ein Vergleich mit den Daten der im Rahmen der allgemeinen Umweltüberwachung betriebenen Gamma-Ortsdosisleistungssonden des Bundesamtes für Strahlenschutz möglich.

Mit der Veröffentlichung der Daten im Internet geben wir erstmals die Möglichkeit, Resultate der landeseigenen Kernkraftwerk-Fernüberwachungs-Sonden einzusehen und die Werte in der Umgebung der Atomkraftwerke zu verfolgen.

Herausgeber: Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz
Diese Presseinformation im Portal des Landes Niedersachsen: http://www.umwelt.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=2147&article_id=140297&_psmand=10

Leider ist Braunschweig-Thune mit dem Standort von Eckert & Ziegler nicht dabei.

Tausend DemonstrantInnen empfingen Frau Hendricks

Heute, am 19. Januar, kam Bundesumweltministerin Frau Hendricks zu einem Gespräch mit vielen Gemeindevertretern, Bürgermeistern und der AG Schacht Konrad nach Salzgitter.

Die in dem Appell an die Bundesministerin geeinte Region gegen die Einlagerung von Atommüll in Schacht Konrad konnte in dem eineinhalbstündigen Podiumsgespräch kein Ergebnis erzielen und schon gar nicht eine Aussage zum weiteren Vorgehen der Bundesministerin, außer: Schacht Konrad ist planfestgestellt und darum kann dort eingelagert werden.

Aber hupende Trecker und pfeifende Bürger machten ihre Meinung und ihre Argumente deutlich:

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ASSE-Rundgang der WAAG

Am ersten Tag des Jahres trafen sich über 50 interessierte Bürger zu einem Rundgang um den ASSE-Schacht, um die neuesten Informationen auszutauschen.

Rundgang um den ASSE Schacht

Rundgang um den ASSE Schacht

Auch BISS-Vertreter nahmen teil.

 

 

 

 

 

 

Eleonore Bischoff (WAAG) informierte die Anwesenden und den NDR über den Antrag zur Ermittlung der Krebsfälle um die ASSE herum, den die WAAG an den Kreistag stellen will.

Neujahrstreffen am ASSE Schacht

Neujahrstreffen am ASSE-Schacht

 

 

Pressekonferenz zum Antrag auf Widerruf der Strahlengenehmigung in Braunschweig

Dr. Thomas Huk, als Anwohner und Vorsitzender der BISS, hat heute mit dem bekannten Hamburger Rechtsanwalt Dr. U. Wollenteit den Antrag auf Widerruf der Strahlengenehmigungen in Braunschweig-Thune der Presse vorgestellt.

Siehe Pressemappe.

 

RA Dr. Ulrich Wollenteit und Dr. Thomas Huk (BISS) auf der Pressekonferenz

RA Dr. Ulrich Wollenteit und Dr. Thomas Huk (BISS) auf der Pressekonferenz

Entwicklung der Strahlengenehmigung ist zu hoch

Entwicklung der Strahlengenehmigung ist zu hoch

RA Dr. U. Wollenteit erläutert den Antrag auf Widerruf der Strahlengenehmigung

RA Dr. U. Wollenteit erläutert den Antrag auf Widerruf der Strahlengenehmigung