Castor-Transporte auf dem Neckar

2017 stehen bundesweit die ersten CASTOR-Transporte seit langem an.
Die EnBW bereitet aktuell den Transport von insgesamt 15 Castoren auf dem Neckar mit fünf Transporten vom stillgelegten AKW Obrigheim in das Zwischenlager am AKW Neckarwestheim vor. Erstmals in der Geschichte von CASTOR-Transporten soll es Schiffstransporte geben. Diese Transporte mit hochradioaktivem Atommüll führen durch dicht bewohnte Gebiete. Dies ist eine riskante und unnötige Atommüllverschiebung, die der Öffentlichkeit als Pseudo-„Entsorgung“ verkauft wird.

Das Initiativen-Bündnis „Neckar castorfrei“ ruft im Vorfeld des 6. Jahrestages der Fukushima-Katastrophe zum Protest und Widerstand gegen diese unsinnigen und gefährlichen Transporte auf.

Am 4. März findet in Heilbronn als Auftakt eine Demonstration statt.

weiterlesen auf neckar-castorfrei.de

Pressemitteilung: Zaunklage - Sachliche Fehler in Urteilsbegründung

Zaunklage: Sachliche Fehler in Urteilsbegründung

Das Urteil im sogenannten „Zaunprozess“ fiel Mitte Januar: Vier der fünf Beschuldigten wurden freigesprochen, einer muss den von Eckert & Ziegler geforderten „Schadensersatz“ zahlen. Zusammen bleiben Kosten von über 4000 Euro. Das ist für Privatleute kein Pappenstiel.

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Pressemitteilung: Schuld oder nicht schuld? Eckert & Ziegler zahlt Großteil der Prozesskosten

- Pressemitteilung -

Schuld oder nicht schuld? Eckert & Ziegler zahlt Großteil der Prozesskosten

Am heutigen 12. Januar 2017 wurde das Urteil im „Zaunprozess“ (Eckert & Ziegler gegen DemonstrantInnen) verkündet.

Die angebliche Verletzung des Eigentumsrechts Eckert & Zieglers durch TeilnehmerInnen einer gewaltfreien BISS-Kundgebung im Juni 2015 soll zu einem Schaden von knapp unter 1500,- € geführt haben, den nun sogar einer der Demonstranten allein tragen soll, weil den anderen Angeklagten der Aufenthalt auf dem Gelände nicht eindeutig nachgewiesen werden konnte. Im Gegenzug muss Eckert & Ziegler einen Großteil der Verfahrenskosten tragen, weil sie augenscheinlich zu viele Demonstranten angeklagt hatten.  Weiterlesen

Letzte Zeugenanhörung in der Zaunklage am 1. Dezember und Mahnwache

Bei der letzten Zeugenanhörung in der Schadensersatzklage von Eckert & Ziegler gegen Teilnehmer einer BISS Demo erbrachten einige Zeugenaussagen kein genaues Bild der Situation am 17. Juni 2015 während der Demo gegen den illegalen Zaunbau.

Auch waren immer noch nicht alle Zeugen gehört worden.

Am kommenden Donnerstag, dem wahrscheinlich letzten Gerichtstermin vor dem Urteil, werden die noch ausstehenden Zeugen gehört.

Es geht um 1500,- € Schadensersatz, die Eckert & Ziegler fordert. Darum haben bereits einige Unterstützer Spenden gesammelt und der  Rechtshilfefonds Strahlenschutz e.V. seine finanzielle Hilfe zugesagt.

Eine halbe Stunde vor dem Gerichtstermin treffen wir uns zu einer Mahnwache vor dem Amtsgericht.

Ort:  Amtsgericht Raum E06, An der Martinikirche 8, 38100 Braunschweig

Zeit: Mahnwache um 10 Uhr, Gerichtstermin 10:30 Uhr, 1. Dezember 2016

Appell an alle Küchen-Hexen: Braunschweiger Atomnarren brauchen Euch!

Was hat die Anti-AKW-Bewegung im Braunschweiger Land mit Karneval zu tun?!
Und warum kann Kuchen helfen?!

Wir, die Braunschweiger Atomnarren* sagen ganz viel!
Seit vielen Jahren begleiten wir das ASSE- Geisterschiff
als Radengel und Atommüll-Fässer, um die Besucher des Schoduvels
über aktuelle Kampagnen, Aktionen oder Mißstände zum Atomkraft-Thema
in unserer Region, auch durch humorige Flyer, zu informieren.

Die Gelegenheit dafür ist sehr gut, mit über 100.000 Besuchern auf den Straßen Braunschweigs, können wir sehr viele Menschen erreichen. 2016 sind wir auch als Crew des Schiffes durch den Schoduvel geschippert und so soll das auch 2017 bleiben. Weiterlesen

Mahnwache zur PR-Veranstaltung 'Denk deine Stadt'

Am Freitag, dem 11. November 2016 findet
der Herbstvortrag 2016 des Informationskreises für Raumplanung e.V.
zum Thema "Denk Deine Stadt - der Weg zum integrierten Stadtentwicklungskonzept" statt.
Bei dieser PR-Veranstaltung wurde die Problematik des Transports, der Behandlung und Lagerung radioaktiver Abfälle im Stadtgebiet Braunschweigs trotz hoher Zahl entsprechender Bürgerfragen im Ergebnis völlig totgeschwiegen.
Abgesehen von 'wässrigen' Antworten der Verwaltung auf anfängliche Bürgerfragen kam es überhaupt nicht zur Sprache.
Im Konzept für weiteres Arbeiten fehlt es völlig.

Deshalb treffen wir uns VOR der Veranstaltung am 11.11.2016 um 16:30 - 17:00 Uhr,
Nds. Forschungszentrum Fahrzeugtechnik, Hermann-Blenk-Str. 42, 38108 Braunschweig neben dem Eingang zur Mahnwache, um unserem Anliegen eben auf diese Weise nochmals nachdrücklich Gehör zu verschaffen.

Die Veranstaltung selbst beginnt um 17:00 Uhr.
Wir sollten auch in der anschließenden Diskussion unangenehme Fragen stellen.
Hier findet ihr die Einladung.

Es geht um Sicherheit und Lebensqualität in Braunschweig und der Region!

Asse 2: Bürgerinitiativen warnen vor Verfüllung der Atomüllkammer-Zuwege

Vernässung des Atommülls droht – BfS-„Topfkonzept“ riskant und nutzlos

Das Bundesamt für Strahlenschutz will in der Asse auf der 750 m-Sohle
Zuwege zu Atommüll-Kammern verfüllen. Um auf die weitreichenden Folgen
dieser Maßnahmen aufmerksam zu machen und davor zu warnen, lud der Asse
2-Koordinationskreis nach Remlingen ein, unter dem Titel:

"Asse 2: Flutung durch die Hintertür?! Drohende Verfüllung gefährdet unsere
Region“

Zwei Wissenschaftler, die zur wissenschaftlichen Expertengruppe der
Asse 2-Begleitgruppe (AGO, „Arbeitsgruppe Option Rückholung“) gehören,
trugen am 25.10. ihre jeweiligen Einschätzungen bezüglich der vom BfS
geplanten Maßnahmen vor. Die Veranstaltung findet am Di., 01.11.2016 um
19.30 Uhr im Rathaussaal Wolfenbüttel noch einmal statt.

Der Hydrogeologe Dr. habil. Ralf Krupp monierte, dass die vom BfS
erstellte „Machbarkeitsstudie zur Offenhaltung“ wichtige Optionen und
Varianten, einschließlich der Vorschläge der AGO, nicht betrachtet
habe.
Die darauf aufbauende „Risikoabwägung“ habe entscheidende Risiken der
Verfüllung nicht erkannt und sie nicht in die Abwägung einbezogen. Das
Ergebnis der Abwägung sei aus Sicht der AGO methodisch fehlerhaft und
nicht nachvollziehbar.
Dr. Krupp wörtlich: „Die Notfallvorsorge des BfS, insbesondere das
Topfkonzept, wird während der Rückholung der Abfälle unwirksam und
damit nutzlos. Im Fall eines unbeherrschbaren Lösungszutritts wird
durch das Topfkonzept das radiologische Risiko drastisch erhöht, indem
die Lösungen in die unverfüllten Einlagerungskammern kanalisiert
werden.“

Der Anlagenbauer Dr.-Ing. Frank Hoffmann verglich die sogenannte
Notfallplanung“ des jetzigen Betreibers der Asse mit dem
Schließungskonzept des vorherigen Betreibers. „Die Notfallplanung des
BfS setzt das alte Konzept seiner Vorgängerin, des Helmholtzinstitutes,
zur Verfüllung um. Dabei werden nach meiner Auffassung die Abläufe aus
den Einlagerungskammern in die Begleitstrecken verschlossen und eine
zusätzliche Vernässung der eingelagerten Abfälle riskiert, wodurch
Gefahren für die Rückholung entstehen können“, so Dr.-Ing. Hoffmann.

Heike Wiegel, Vorstandsmitglied von AufpASSEn e.V. stellte die
Forderungen des Asse 2-Koordinationskreises (A2K) vor, an erster Stelle
die nach einem Moratorium bezüglich der geplanten Verfüllmaßnahmen:
„Der A2K fordert ein sofortiges Aussetzen der Verfüllung der 2.
Südlichen Richtstrecke auf der 750m Sohle und eine kritische
Aufarbeitung der Probleme.“

Außerdem müssten die radiologischen Risiken des Topfkonzeptes beachtet
und ernst genommen werden, dieses Konzept müsse revidiert und die
Rückholung in die Notfallvorsorge einbezogen werden. Insbesondere das
Bundesamt für Strahlenschutz wurde aufgefordert, „alle Handlungen zu
unterlassen, die zu einer weiteren Vernässung des chemo-toxischen und
radioaktiven Mülls führen können“, so Wiegel weiter. Alle beteiligten
Behörden (das BfS selber, das Landesbergamt, die Umweltministerien in
Hannover und Berlin) müssten die Vorschläge und Stellungnahmen der
wissenschaftlichen Arbeitsgruppe Option Rückholung unverfälscht
ernsthaft prüfen und wissenschaftlich nachvollziehbar dazu Stellung
nehmen.

Fotos:

radioaktive Lauge vor Kammer 91.) Laugensumpf vor Kammer 9 auf der 750 m-Sohle: hier will das BfS
verfüllen. Radioaktive Laugen treten aus, vermutlich stammen sie aus
der Atommüllkammer 10/750 und laufen durch die Kammer 9. Rostpartikel
deuten auf eine Korrosion der Atommüll-Fässer. Nach der Verfüllung wäre
unklar, wo die Laugen bleiben; sie könnten sich in der Einlagerungskammer aufstauen und den Atommüll vernässen oder ihn gar auflösen.

2.) Die Referenten: Dr. Ralf Krupp, Heike Wiegel, Dr.-Ing. Frank
Hoffmann:
http://www.asse-watch.de/pics/161025_Referenten_Krupp_Wiegel_Hoffmann_3MB.jpg

Zeichnung:

ASSE2 750m Sohle Übersicht
die 750m-Sohle des Bergwerkes Asse 2 mit Kennzeichnung (in blau)
der 2. südlichen Richtstrecke nach Westen, die das BfS demnächst
verfüllen will.

weitere Informationen: http://www.asse-watch.de

Weitere Gründe, am 29.10. in Lingen auf die Straße zu gehen ...

Der Skandal geht weiter: Umweltministerium verweigert den Exportstopp von Brennstäben

banner-demo-lingen-690x180Es gibt nichts dran zu rütteln: Der Export von Brennelementen aus Lingen an die moraden Meiler in Doel, Fessenheim und Cattenom ist mit deutschem Recht nicht vereinbar und muss untersagt werden. Die Rechtsanwältin Cornelia Ziehm ist da sehr eindeutig, wie man im IPPNW-Gutachten nachlesen kann. Das Bundesumweltministerium dagegen behauptet weiterhin, für einen Exportstopp dieser Art gäbe es keine rechtliche Handhabe. Dabei beruft  es sich auf einen Passus im Atomgesetz, der aus dem Jahr 1958 stammt. So tief muss das BMUB also in die Mottenkiste greifen, um eine "juristische" Begründung vorzutäuschen! Doch damit nicht genug: Der Passus wird dann auch noch falsch interpretiert bzw. durch Weglassen des entscheidenden Satzes verzerrt. Ziehm hat, beauftragt von der IPPNW, die Aussagen des BMUB bewertet und in allen Punkten widerlegt bzw. entlarvt:
http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Bewertung_Antwort_BMUB.pdf
Damit ist jedenfalls klar, dass die Bundesregierung nicht nur untätig ist. Sie unterlässt es nicht nur, die Bevölkerung zu schützen. Sie täuscht dabei auch noch die Öffentlichkeit mit der Behauptung, ihr seien die Hände gebunden! Ihr selbsterklärtes Ziel, sich für die Schließung der belgischen und französischen Schrottmeiler einzusetzen, ist also nicht ernst gemeint!

Pressemitteilung veröffentlicht begleitend zur Landespressekonferenz in Hannover: https://www.ippnw.de/startseite/artikel/de/ein-exportstopp-fuer-brennelemente-a.html

Viele Busse und Mitfahrgelgenheiten werden inzwischen angeboten. Das Anreisegebiet erstreckt sich von Kiel und Hamburg über das Wendland bis runter nach Südbaden.
Anreiseseite:
http://weltweit.nirgendwo.info/demo/anfahrt/
Hinweis auf Facebook: https://www.facebook.com/lingen.demo.2016/

Für alle Gruppen vor Ort:
Mo., 24.10., 19.30 Uhr: Infoveranstaltung des AKU Schüttorf zu den Atomanlagen in Lingen, Bürgerzentrum „Alte Kirchschule“, Kirchgasse 2, Schüttorf
Di., 25.10., 10 Uhr: Prozess gegen eine Anti-Atomkraft-Aktivistin wegen einer Protestaktion im Jahr 2013 gegen die Lingener Areva-Brennelementefabrik, Amtsgericht Lingen, Saal Z 16
Mi., 26.10., 19.30 Uhr: Infoveranstaltung mit dem Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen zum Atomstandort Lingen, Kolpinghaus, Burgstr. 25, Lingen

PM zur Pressekonferenz am letzten Donnerstag in Lingen: http://weltweit.nirgendwo.info/2016/10/21/pm-20-10-anti-atom-pressekonferenz-in-lingen/

Wenn Ihr die Demo auch finanziell unterstützen könnt und wollt, überweist uns bitte einen Betrag an unser Spendenkonto:

AntiAtomBonn e.V., GLS-Bank
IBAN: DE34430609674038265600,
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: Spende Lingen-Demo 29.10.2016 (bitte unbedingt mit angeben).

Nach der aufregenden Vorbereitungszeit (die noch nicht vorbei ist!) beginnen wir nun langsam, uns auf das große Ereignis zu freuen! Ich hoffe, es geht Euch ähnlich.
Wir sehen uns in Lingen!

Herzliche Grüße
Anika Limbach
für den Trägerkreis Lingen-Demo 29.10.2016

Keine Einigung zwischen Eckert & Ziegler und BürgerInnen

- Pressemitteilung -

Schadensersatzklage von Eckert & Ziegler gegen BürgerInnen geht in die nächste Runde

Heute fand vor dem Amtsgericht die Verhandlung statt, die Eckert & Ziegler gegen mehrere BürgerInnen angestrengt hat. Hierbei handelte es sich um eine Schadensersatzklage vor einem Zivilgericht; das ebenfalls von Eckert&Ziegler angestrebte Strafverfahren wurde inzwischen eingestellt. Weiterlesen

Verhandlung am Donnerstag / Spendenmöglichkeit

- Pressemitteilung -
Braunschweiger Nuklearfirma verklagt AnwohnerInnen: Verhandlung am Donnerstag

Der in Braunschweig ansässige Zweig des Berliner Unternehmens Eckert & Ziegler Umweltdienste verklagt 5 Bürgerinnen und Bürger. Hintergrund: Eckert & Ziegler errichtete einen Zaun um das Grundstück für eine seit langem strittige Anlage zur Atommüllkonditionierung direkt neben Wohngebieten und Schulen, der eine erkennbar genehmigungspflichtige Höhe erreichte, ohne dass jedoch eine Baugenehmigung dafür vorlag. Dagegen protestierte die Bürgerinitiative Strahlenschutz Braunschweig (BISS).

Das Unternehmen bearbeitet radioaktive Substanzen unmittelbar neben Wohnhäusern und Schulen. Thomas Huk (BISS): „Mit dem Zaunbau ist ein weiterer Schritt dazu getan worden, einen unverantwortlichen Standort zu zementieren. Der Zaun reicht um das gesamte Gelände, auch um Teile, die nach unserer Rechtsauffassung nicht hätten umzäunt werden dürfen. Außerdem war er anfangs deutlich zu hoch. Das passt ins Bild: Hier wird rücksichtslos durchgepeitscht, was nicht im Sinne der Braunschweiger sein kann. Dagegen haben wir demonstriert.“

Einige Anwesende wiesen sowohl die Firma als auch das Ordnungsamt mehrfach darauf hin, dass der Zaunbau in dieser Form rechtswidrig war. Eckert & Ziegler wirft ihnen vor, den Zaunbau behindert zu haben. Es stellte sich heraus: Die Bürger hatten recht, die bereits eingesetzten Zaunpfähle mussten entfernt werden.

Die Kosten dafür sind als deutlich geringer einzuschätzen als die Kosten, die entstanden wären, wenn der Zaun bereits komplett gewesen wäre. Trotzdem klagt Eckert & Ziegler auf Schadensersatz. Peter Meyer von der BISS formuliert es salopp: „Eigentlich müsste die Firma uns dankbar sein – stattdessen verklagt sie uns“.

Der Streitwert von 1470,84 Euro ist Eckert & Ziegler dabei einen geschätzt fünfstelligen Betrag an Anwaltskosten wert. Peter Meyer: „Hier sollen offenbar Bürger massiv eingeschüchtert werden, damit es nur ja niemand mehr wagt, zu protestieren, wenn die geplante Atommüll-Konditionierungshalle gebaut wird. Von zusätzlichen Erweiterungen ganz zu schweigen.“

Ein ähnlich aggressives Verhalten lege Eckert & Ziegler, so Meyer weiter, auch bei anderen Streitpunkten an den Tag: „Das Unternehmen zog bereits mehrfach gegen die Stadt Braunschweig vor Gericht - zuletzt wegen des neuen Bebauungsplans, der die Verträglichkeit zwischen den Atomfirmen und dem Wohnumfeld verbessern sollte, aber deutlich zu viel Erweiterungsspielraum lässt, wie man an der aktuellen Erweiterung der Chemie-Anlage der Firma Buchler auf einen nahezu vollständigen 24-Stunden-Betrieb sieht. Eckert & Ziegler will sich hier an einem heute nicht mehr genehmigungsfähigen Standort noch größere Erweiterungsmöglichkeiten erstreiten.“

Um die Gerichtskosten für die Betroffenen zu verkleinern, sind Spenden sehr willkommen:

Peter Meyer, Postbank IBAN: DE46250100300235850307 Verwendungszweck: Schadensersatzklage EZ

Die Verhandlung am Amtsgericht Braunschweig am 31. März ist öffentlich und findet statt um 11:30 Uhr im Amtsgericht, An der Martinikirche 8, 38100 Braunschweig, Raum E108.

BISS e.V.

Ostermarsch am Oster-Samstag in der Braunschweiger Innenstadt

etwa 130 Teilnehmer auf dem Fahrrad und zu Fuß nahmen heute von 11-13 Uhr mit Fahnen und vielen Gesprächen am Ostermarsch der Friedensbewegung aus Braunschweig teil.

Vom Kohlmarkt ausgehend fuhren und gingen wir über das Rathaus, den Hagenmarkt, den Schloßplatz und den Magnikirchplatz zurück zum Kohlmarkt und hörten dort sowohl positive als auch negative Geschichten zur Historie von Braunschweig, die zum Denken und für einen aktiven Frieden anregen sollten.

Die Geschichten dieses Ostermarsches beschreiben den Frieden von der einen und der anderen Seite.

Und wir alle sollten im Gedenken an die vielen negativen Ereignisse an der positiven Geschichte für die Zukunft mitschreiben.

30 Jahre Tschernobyl und 5 Jahre Fukushima, darum FRÜHSTÜCKSMEILE am 24. April

Fruehstuecksmeile 201630 Jahre Tschernobyl – 5 Jahre Fukushima

Am 26. April jährt sich die Katastrophe von Tschernobyl zum 30. Mal. Eine ganze Generation ist es her, dass der Reaktor in die Luft flog, die Folgen sind noch lange nicht im Griff. Trotzdem laufen weltweit immer noch 441 Atomkraftwerke. Und wenn das letzte AKW in Deutschland abgeschaltet sein wird, wird in Gronau und Lingen weiter radioaktiver Brennstoff hergestellt.
Mit einer etwas anderen Aktion – mit einer Frühstücksmeile auf der Industriestraße vor Schacht KONRAD – wollen wir für einen generellen und endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie demonstrieren und uns den Atommüllplänen in unserer Region widersetzen.

Was kann ich tun? Weiterlesen

Aufruf zur Kundgebung: Atommülldrehscheibe steht vor der Tür!

Die Nationale Atommülldrehscheibe Braunschweig hat jetzt freie Bahn: Der Flächennutzungsplan für Thune wurde zurückgewiesen, der groß angekündigte neue Bebauungsplan, der angeblich Verbesserungen bringen sollte, ist Geschichte.

Anlässlich der Auftaktveranstaltung „Braunschweigs Zukunft“ am 21. September auf dem Platz der Deutschen Einheit, die wir unter diesen Umständen als reinen Hohn empfinden, rufen wir auf:

Verschaffen wir uns jetzt Gehör!

Kundgebung: Montag, 21.09.15 zwischen 15:30 und 17:00 Uhr vor dem Braunschweiger Dom, gegenüber dem Platz der deutschen Einheit (Rathausplatz) neben oben genannter Veranstaltung.

Bringt Töpfe, Pfannen, Trillerpfeifen, alles, was Krach macht, mit!

Eine Atommülldrehscheibe neben Schulen und Wohnhäusern ist nicht die Zukunft Braunschweigs, die wir schweigend hinnehmen werden.

Wer möchte, kann bereits ab 14:00 Uhr kommen, um OB Markurth während der Auftaktveranstaltung unangenehme Fragen zu stellen, wie er sich denn Braunschweigs Zukunft mit einer Konditionierungsanlage neben Schulen und Wohnhäusern und einem Verladebahnhof für Schacht Konrad vorstellt.

Die Mahnwache vor dem Firmengelände entfällt.

13.09.: BISS-Sonntagsspaziergang mit Special Guest

Nach der Sommerpause starten wir durch: Beim Sonntagsspaziergang ums Braunschweiger Atomgelände am 13. September um 14:00 Uhr begleitet uns Miriam Staudte (Bündnis 90 / Die Grünen). Frau Staudte ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende ihrer Partei im Niedersächsischen Landtag. Ihre Funktion als Sprecherin für Atompolitik, Verbraucherschutz und Tierschutz verspricht Gelegenheit zu interessanten Gesprächen.

Treffpunkt: Gieselweg, 38110 Braunschweig.

Wie immer ist der Spaziergang multifunktional:

  • BISS-Info (nicht nur für Neueinsteiger)
  • PolitikerInnen stellen sich unseren Fragen
  • lockere Gespräche im Wandermodus
  • Mini-Demo
  • Frischluft für alle

Sonntag 26. Juli startet die Tour de Natur auf dem Braunschweiger Kohlmarkt mit der BISS

Während in Hamburg der Regen an die Scheibe klopft, werden  noch die letzten Details geklärt, damit am kommenden Samstag die Tour de Natur starten kann. Die Wetteraussichten sehen auch nicht so übel aus;-)

Zum 25. Mal gibt es diese selbstorganisierte Umweltradtour, die seit 1991 jedes Jahr stattfindet. Mehrere tausend Teilnehmer sind seitdem mitgeradelt und über 10.000 Kilometer Strecke zusammen gekommen  - und wer weiß schon, wie viel Schweiß, Lebenszeit und Nerven die Organisation der 25 Touren gekostet und wie viel Spaß und frische Ideen sie gebracht haben! Ein paar Fotos findest du unten.

Die kommende Tour schneidet wichtige Themen an:

  • Gleich am ersten Fahrtag, den 26. Juli, geht es zwischen Braunschweig und der Asse natürlich um Atommüll.

Dazwischen gibt es breites Themenspektrum von Friedenspolitik über Massentierhaltung, Autobahn A14 bis hin zum Großflughafen BER.

http://www.tourdenatur.net

Wer Lust hat fährt noch mit oder ohne Fahrrad danach mit zum Schacht Konrad und zur ASSE. Nähere Informationen finden Sie auf der Web-Seite der AG Schacht Konrad.

Sonntagsspaziergang mit Landtagsabgeordneten

Heute (12.07.) findet um 14 Uhr wieder unser Sonntagsspaziergang ums Buchler-Gelände statt. Diesmal dabei:

Am Wochenende nach der Entscheidung von SPD und CDU für den neuen Bebauungsplan und kurz vor der Verabschiedung des Planes durch den Rat der Stadt Braunschweig kommt es dabei sicher zu spannenden Diskussionen.

Flaniert mit, stellt Eure Fragen und zeigt dabei, dass Euch eine Welt am Herzen liegt, in der verantwortungsvoll mit Atommüll umgegangen wird!

Treffpunkt: Ecke Gieselweg / Harxbütteler Straße, 38110 Braunschweig (OT Thune).

Plump und nicht Vertrauen schaffend

- Pressemitteilung -

Sie bauen wieder! Eckert & Ziegler errichtet nach einer kurzen Unterbrechung einen nach dem altem Bebauungsplan genehmigungsfreien Zaun, den sie aber gemäß des neuen Bebauungsplans zumindest im südlichen Bereich ihres neuen Geländes gar nicht mehr bauen dürften.

südliche Pfosten, die wieder abgebaut werden müssen

südliche Pfosten, die wieder abgebaut werden müssen

Will die Firma jetzt noch schnell Fakten schaffen? Und soll so Vertrauen, Kooperation und ein friedliches Nebeneinander der sowieso schon angespannten Nachbarschaft erreicht werden? Sicherlich nicht. Aus Sicht der BISS handelt es sich um eine eindeutige Machtdemonstration. In Salami-Taktik wird es dann wohl auch weitergehen und wir dürfen gespannt sein, wann die ersten Atommüll-Container auf der eingezäunten Fläche abgestellt werden.

Die Stadt Braunschweig und die Bürger vor Ort werden auf die Probe gestellt. Eckert & Ziegler schafft fortlaufend Fakten gegen geltendes Recht. Das schafft kein Vertrauen, sondern beweist, wie Eckert & Ziegler sich über die Interessen der Stadt Braunschweig und die der Bürger vor Ort hinweg setzt.

Wir fordern die Stadt Braunschweig auf, sich von Eckert & Ziegler nicht an der Nase herum führen zu lassen und unsere Interessen – die von uns Braunschweiger Bürgern - selbstbewusst zu vertreten.

BISS e.V.