Laut NDR rund 2.000 Teilnehmer beim Braunschweiger Atomalarm

Der NDR berichtet in seiner Sendung „Hallo Niedersachsen“ am 14. September um 19.30 Uhr von unserer „Sentimental-Demo“. So bezeichnet Herr Eckert die Aktion in einem NDR-Interview. Der Beitrag ist in der NDR Mediathek verfügbar.

Auch die Braunschweiger Zeitung berichtet online bereits am Abend von der erfolgreichen Aktion.

Kompletter Wortlaut des BZ-Leserforums in Textform

Mitglieder des BISS e.V. haben den kompletten Wortlaut des knapp dreistündigen Leserforums vom 12. Juli in Textform überführt und online bereit gestellt (wie schon beim Hearing in der Stadthalle). Da zugleich eine Audiowiedergabe eingebettet ist, ist es nun leicht möglich, anhand von Stichworten nach Zitaten zu suchen und sich diese noch einmal im Original anzuhören (Beispiel: „Ressentiments“, „Taliban“, …).

Wiederholtes Angebot: Gemeinsam gegen Ausgrenzungen vorgehen

Bereits im Februar diesen Jahres wandte sich der Betriebsrat der Eckert & Ziegler Nuclitec GmbH in einem Brief an den Rat der Stadt Braunschweig. Weite Teile des Briefes sind für die BISS verständlich und nachvollziehbar. Wir begrüßen es ausdrücklich, dass sich Mitarbeiter des Unternehmens in sachlicher Weise zu Wort gemeldet haben – obschon wir nicht verstehen, warum sie sich ausschließlich an den Rat der Stadt und bis heute nicht an die BISS und unseres Wissens auch nicht an den Bezirksrat vor Ort gewendet haben.

Glücklicherweise hatten wir als BISS von diesem Schreiben dennoch erfahren und konnten so auch zu den darin geschilderten, für uns bis heute nicht nachvollziehbaren Umständen Stellung nehmen, die zwar nicht direkt an die BISS oder Gegner der EZN-Erweiterungspläne gerichtet waren, durch die wir uns aber dennoch zu einer eindeutigen Reaktion verpflichtet fühlten. Dies taten wir unmittelbar einen Tag nach dem Schreiben des Betriebsrates.

Nun, im Juli, mehr als vier Monate später, wird der weitgehend gleichlautende Text in einem erneuten Brief der Braunschweiger Zeitung zugespielt, beim Leserforum verlesen und in Teilen in der BZ unreflektiert abgedruckt. Leider wurde er nicht beim Leserforum  diskutiert. – Denn er ist diskussionswürdig: Warum werden die Äußerungen nach langer Zeit wortgleich zu genau diesem Zeitpunkt wiederholt? Warum wird nicht hinterfragt: Ist von den betroffenen Familien jemand auf die betreffenden Kinder bzw. deren Eltern zugegangen? Hat jemand Kontakt zur BISS, zur Schule, zur Kita gesucht? Wie groß ist das Interesse, die Probleme der Kinder zu lösen? Wie groß ist das Interesse öffentlichkeitswirksam in Erscheinung zu treten? Was von all dem ist überhaupt belegt, wo wir uns doch alle eine sachliche Diskussion wünschen?

Ich kann nur sagen: Wenn mein Kind Diskriminierungen im Freundeskreis ausgesetzt wäre, dann würde ich – je nach Sachlage mehr oder weniger offensiv – meinem Kind helfen und nicht Briefe an den Stadtrat oder an eine Zeitung schreiben, von denen mein Kind herzlich wenig hätte.

Das Angebot der BISS steht noch immer. Ich wiederhole daher den letzten Absatz unserer Stellungnahme vom Februar:

Wir bieten allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern EZNs den offenen Dialog über die Sachlage an und werden uns, wo wir Diskriminierung entdecken und insoweit dies Ihrem Wunsch entspricht, mit Ihnen und Ihren Kindern dagegen wehren. Hilfreich wäre dabei, wenn Sie uns genauer mitteilen könnten, worin diese „Diskriminierungen und Manipulationen“ bestehen, denn Sie sprechen hier offenbar von mehr als nur der Tatsache, dass das Thema zur Zeit in aller Munde ist und über Mess- wie Grenzwerte diskutiert wird. Sprechen Sie uns an, wir haben ein ebenso großes Interesse am konstruktiven Dialog wie Sie selbst!

Eckert versucht auf den Rat Einfluss zu nehmen

Schon beim Hearing versuchte Dr. Andreas Eckert zu dirigieren.

Der wesentliche Termin, um für Klarheiten rund um die relevanten Tätigkeiten von Eckert & Ziegler in der Vergangenheit und in der Zukunft zu sorgen, war bekanntlich das am 25. Januar durchgeführte Hearing in der Braunschweiger Stadthalle. Da offensichtlich auch die CDU-Fraktion sich durch Herrn Eckert an diesem Abend nicht hinreichend aufgeklärt sah, gab es eine Anfrage an die Firma, deren Antwort am 13. Februar auch an die anderen Fraktionen verteilt wurde. Dieses Dokument erfordert erneut einige Kommentierungen: Weiterlesen

Ehemalige Bezirksbürgermeisterin verteidigt Eckert & Ziegler

Die Bezirksratsfrau und ehemalige Bezirksbürgermeisterin Heidemarie Mundlos (CDU) hat am Samstag, den 11. Februar die Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft Wenden-Thune-Harxbüttel genutzt, um ihre politischen Ansichten zum Thema Eckert & Ziegler zu verbreiten. Dabei wurde auch ein Papier verteilt, das einige Fehler enthält, die ich hier klarstellen möchte: Weiterlesen

Wieviel „Öffentliches Interesse“ ist noch nötig?

Wie wir berichteten, verweigerte das Gewerbeaufsichtsamt, namentlich der Behördenleiter Herr Aplowski, bisher die Herausgabe der Inventarliste radioaktiver Stoffe der Firma Eckert & Ziegler mit der Begründung, dass nach seiner Auffassung der Schutz der Bevölkerung und die Wahrung der Geschäftsgeheimnisse der Firma das öffentliche Interesse überwiegen. Für den Fall, dass wir anderer Ansicht seien, hätten wir aber die Möglichkeit das öffentliche Interesse und die Gewichtung darzulegen.

Nun, nach dem Hearing, das von 1.300 Braunschweigern unter großer aktiver Beteiligung besucht wurde und über das die BZ mehrfach berichtete, unter anderem in einem Kommentar des Redakteurs Henning Noske vom 27.01.2012 mit der Überschrift „Öffentliches Interesse!„, dürfte offensichtlich sein, wie sehr das öffentliche Interesse an allen wichtigen Details rund um die Firma Eckert & Ziegler irgendwelche angeblichen Geschäftsgeheimnisse überwiegt.

Die BISS hat heute früh (sehr früh) dem Gewerbeaufsichtsamt entsprechend fristgerecht zum 01.02. geantwortet. Fortsetzung folgt.

EZN gibt Pressemeldung heraus – BISS kommentiert

Noch während des Hearings am 25. Januar, nämlich um 20:23 Uhr (Zeiten an verschiedene Empfänger können abweichen), gab Eckert & Ziegler eine Pressemeldung heraus. Lest selbst. Schubst Eure Maus über die unterstrichelten Passagen, um unsere Kommentare zu lesen.

Pressemeldung

Eckert & Ziegler appelliert an den Rat der Stadt Braunschweig: gelassen bleiben, Gerichtsentscheidung abwarten

Anmerkung:

Berlin, den 25.01.2012. Bei der öffentlichen Anhörung in der Stadthalle Braunschweig zu den Vorwürfen der Umweltorganisation Robin Wood, im Industriegebiet Braunschweig-Thune seien Grenzwerte oder worden, hat die Eckert & Ziegler AG heute Abend an den Rat der Stadt appelliert, gelassen zu bleiben und sich nicht von in die Irre führen zu lassen. Weiterlesen

Herr Eckert hat in dieser Angelegenheit schon viele Worte gesprochen, die nachweislich nicht gelten (Beispiele aus der Presse: 1, 2).
1. Grenzwerte kann man nicht manipulieren, höchstens Messwerte. Dies meint er sicherlich. 2. Es ist eine von Herrn Eckert häufig angewendete Taktik, seinen Kritikern Aussagen zu unterstellen, die gar nicht getroffen wurden. Dies unterscheidet ihn von Robin Wood und der BISS. Wir fordern Herrn Eckert auf, zu belegen, wo Robin Wood oder die BISS ihm eine Manipulation von Werten unterstellt haben sollen.
Den Vorwurf der Grenzwertüberschreitung erheben wir sehr wohl. Der bislang deutlichste Beleg dafür ist wohl im Jahresbericht der behördlichen Überwachung aus dem Jahr 1998 zu finden.
Die BISS liefert zahlreiche Gründe für Ihre Sorgen. Diese Gründe sind weitgehend auf den Webseiten der BISS für jedermann dokumentiert. Die Resonanz der jüngsten Vergangenheit belegt, dass viele Menschen auf diese Sorgen zunächst aufmerksam geworden sind. Spätestens am Abend des Hearings zeigte sich, dass sich unter dem Eindruck vieler von verschiedenen Experten dargelegten Fakten das Interesse in ernste Sorgen wandelte. Von „offensichtlich unbegründet“ kann keine Rede sein.

Nach dem Hearing

Das gestrige Hearing wird von der BISS weitgehend positiv bewertet. Wir bedanken uns

  • bei den vielen Menschen, die ihr Interesse und ihre Emotionen in die Stadthalle oder sogar bis ans Mikro getragen haben (das war großartig!!),
  • bei den eingeladenen Experten, die teilgenommen haben, obwohl ihnen angemessene Plätze auf dem Podium verwehrt wurden,
  • beim gesamten Team des Koordinationskreises Asse II, das das Streaming und die Video-Aufzeichnung realisiert hat,
  • bei Jens-W. Schicke-Uffmann für das Wortprotokoll,
  • bei der einheizenden Sambattac-Truppe vor dem Eingang,
  • bei allen spontanen Helfern vor und während der Veranstaltung.

Es wird nun viel Nachbereitungsarbeit geben. Allerdings müssen einige Leute, die in den vergangenen Tagen in ihrer Freizeit verBISSen an der Vorbereitung des Hearings gearbeitet haben, auch erst einmal kurz verschnaufen. Wir bitten um Verständnis, dass manche Informationen auf den Webseiten und Email-Antworten ggf. etwas Zeit benötigen. Selbstverständlich sind wir für jedes Feedback und Fragen dankbar.

Kleine Bitte: Wer hat Fotos, die er der BISS zur Verfügung stellen kann? ➞Kontakt

Dokumentation in „Markt“ im NDR Fernsehen

n3Im NDR Fernsehen wurde heute Abend in der Sendung „Markt“ ein gut 7-minütiger Beitrag  zu der Situation rund um Eckert & Ziegler gesendet. Es kommen mehrere Anwohner, Robin Wood, Schuldirektor und Bezirksbürgermeister Hartmut Kroll, ein Fachmann vom Öko-Institut Darmstadt und Herr Aplowski vom Gewerbeaufsichtsamt zu Wort. In der Abmoderation wird auch auf das Hearing am Mittwoch hingewiesen.

Dr. Eckert im Politik-Schulunterricht

Am Wendener Lessinggymnasium besuchen derzeit Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 9 das Wahlpflichtfach „Braunschweig und die Region“. In diesem Rahmen lud ein Politik-Lehrer Herrn Dr. Eckert in dieser Woche zum Unterricht ein. So sollte ein Gespräch stattfinden, um ein aktuelles Thema in spannender Weise zu behandeln. – Es wurde spannend.

Aus anschließenden Gesprächen mit den Schülerinnen und Schülern wurden deren Eindrücke sehr deutlich:

  • Es fiel auf, dass Herr Eckert gerne stolz von Medizinprodukten sprach (worum es in der aktuellen Situation ja überhaupt nicht geht) und nur eher am Rande zugeben wollte, dass er künftig auch vermehrt in Thune Atommüll verarbeiten möchte.
  • Unbefriedigend erschienen die Aussagen zur Vollständigkeit der regelmäßig durchgeführten Messungen, insbesondere in Bezug auf Neutronenstrahlung.
  • Herr Eckert begründete die Geheimhaltung des radioaktiven Inventars mit der Konkurrenzsituation.
  • Offenbar wäre Herr Eckert bereit, Thune mit der Firma zu verlassen, wenn es „Probleme gäbe“, was immer das heißt. Allerdings hält er Braunschweig für einen guten Standort.
  • Herr Eckert scheint weiterhin die KiKK-Studie massiv anzuzweifeln. Er glaubt die Gefährlichkeit von Niedrigstrahlung besser einschätzen zu können als eine Gruppe zahlreicher Fachleute, die mehrere Jahre zu diesem Thema geforscht und die umfassendste und gründlichste Studie angefertigt haben.

Insgesamt fiel den Neuntklässlern deutlich auf, wie Herr Eckert an den gestellten Fragen vorbei lavierte und sie tatsächlich nicht beantwortete. Die Schülerinnen und Schüler fühlten sich mit ihren Fragen von Herrn Eckert nicht ernst genommen. Ferner waren sie verwundert darüber, für wie ungefährlich Herr Eckert Radioaktivität hält. Bemerkenswert ist auch, dass Herr Eckert, vom Lehrer auf seine Zweifel an der KiKK-Studie angesprochen, zu den Schülerinnen und Schülern sagte, sie sollten ihren Lehrer nicht so ernst nehmen, der habe davon keine Ahnung.

(Diese Eindrücke wurden indirekt in Gesprächen und Emails übermittelt, können aber sicherlich bei Bedarf durch weitere Kontakte zu den Schülerinnen und Schülern verifiziert werden. Toll wäre es, wenn auch einige dieser Schülerinnen und Schüler am geplanten Hearing teilnehmen würden.)

 

Jahresberichte online

Wenn auch die als sehr aufschlussreich eingeschätzten Inventarlisten nach wie vor nicht freigegeben sind, so dürfen wir inzwischen zumindest die uns vorliegenden Jahresberichte der offiziellen Emissions- und Immissionsüberwachung allen Interessierten verfügbar machen. Jeder ist eingeladen, diese Berichte zu lesen und Auffälligkeiten oder Fragen bei kommenden Treffen zur Sprache zu bringen.

Enormes Potential auf dem Markt der Atomabfallkonditionierung

In der Ratssitzung am Dienstag machte Peter Rosenbaum (BIBS) einen weiteren interessanten Sachverhalt deutlich: In einer firmen-eigenen Präsentation (Seite 34) wirbt Eckert & Ziegler mit „enormem Potential u.a. auf dem Markt für Abfallkonditionierung“ und bezieht sich dazu auf Angaben des BfS, wonach 58% des zu konditionierenden Abfalls mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung (so wie er für Schacht Konrad vorgesehen ist) aus Kernkraftwerken stammen wird. Hierin sieht EZN also tatsächlich das große Geschäft – nicht in den 0,5% aus medizinischen Bereichen, die man uns Braunschweigern gerne weismachen möchte.

Herr Eckert und die Naturgesetze

Abstandsgesetz.

Quelle: Wikipedia, Urheber: Borb.

In einem BZ-Artikel vom 12. Dezember wird Herr Dr. Eckert wie folgt zitiert:

In Luft halbiert sich etwa Gammastrahlung alle drei Meter. Wenn wir den Zaun […] 50 Meter verlegen, reduzieren sich die Werte sofort auf ein Fünfundsechzigtausendstel.

Er behauptet also, die Strahlungsintensität hängt vom Abstand r mit dem Faktor \frac{1}{2^{\frac{r}{3 m}}} ab. Leider liegt er da nicht ganz richtig.

Dafür dass die Strahlungsintensität mit zunehmender Entfernung abnimmt, fallen mir zwei physikalische Gesetzmäßigkeiten ein: Absorption und das sog. Abstandsgesetz. Lediglich die Absorption führt zu einer Halbierung je Länge. Diese Länge, die sog. Halbwertsdicke, beträgt für Gammastrahlen in Luft (bei typischen Annahmen von Energieniveau, Temperatur und Dichte) allerdings nicht 3 Meter sondern rund 100 Meter.

Die Abnahme aufgrund des Abstandsgesetzes ist hingegen durch einen Faktor \frac{1}{r^2} bestimmt, also nicht 2^{xr} sondern r^2 im Nenner obiger Formel. Ein kleiner aber entscheidender Unterschied. Nur ein Versehen?

Für genauere Berechnungen sind mindestens exakte Kenntnisse über Arten und Orte der Strahlungsquellen erforderlich. Aber auch hier spielt Eckert & Ziegler bekanntlich mit verdeckten Karten. Außerdem sollten sich Fachleute mit dem Thema befassen. Ich erreiche mit diesen Überlegungen die Grenzen meiner derzeitigen Fähigkeiten. Herr Eckert offensichtlich ebenfalls.

Neue BISS-Informationen

In den letzten Tagen haben einige VerBISSene Mitstreiter die bisher vorliegenden Informationen für verschiedene Zielgruppen und Gelegenheiten umfassend aufbereitet: Es gibt nun eine Pressemappe, mit der wir auch schon an verschiedene Medien herangetreten sind. Ein neues vierseitiges Infoblatt wird bei entsprechenden Gelegenheiten verteilt. Die Informationen dieses Infoblattes finden sich auch als Webseite aufbereitet online wieder.

Weitere Berichte – weiteres Entsetzen

Seit kurzem liegen uns nun auch die NLWKN Jahresberichte für die Jahre 1998 bis 2003 vor. Nach einer ersten Durchsicht sind wir fassungslos. Wir erinnern noch einmal an das BZ Interview mit Dr. Eckert, das am 02.12.2011 gedruckt wurde:

Wir dürfen zwar hohe Aktivitäten handhaben, aber die Strahlung, die nach der Abschirmung übrig bleibt, ist genauso niedrig wie überall. [Grenzwert] … am Zaun … ein Millisievert. Unsere Jahreswerte liegen weit darunter, seit Dekaden.

Wussten wir schon durch die Berichtsjahre 2008 und 2009, dass die gesetzlichen Grenzwerte nur durch fragwürdige „Rechentricks“ scheinbar eingehalten wurden, so sind weitere Blicke in die neu vorliegenden Berichte erschütternd:

Scheinbar wurde nur in einem einzigen Jahr (2005) quantitativ Neutronenstrahlung gemessen. Die dabei ermittelten Werte (nur für die Neutronenstrahlung!) überstiegen bereits (auf das Jahr hochgerechnet) den gesetzlichen Grenzwert. Warum hat man trotz dieser alarmierenden Feststellung in den folgenden Jahren gar nicht mehr gemessen?

Noch erschreckender: Im offiziellen, erst nach hartnäckigem mehrmaligem Anfordern herausgegebenen behördlichen Bericht zum Jahr 1998 heißt es:

Die Auswertung der Gamma-Ortsdosen ergab an MP 5 (2,538 mSv/a bzw.
Nettodosis 1,960 mSv/a) und an MP 7 (3,006 mSv/a bzw. Nettodosis
2,428 mSv/a) auch nach Abzug des natürlichen Untergrundes eine
Grenzwertüberschreitung gemäß §44 Abs. 1 StrlSchV.

Den Bericht für das Jahr 2004 hat man uns bis heute vorenthalten. Den für 2010 ebenfalls. Ohne Begründung.

Neuer Musterbrief für überregionale Einwendungen

Die potentielle Gefahr, die von EZN ausgeht, macht nicht an Bezirks-
oder Stadtgrenzen halt. Auch überregional sind Einwendung gehen das
geplante Bauvorhaben mehr als berechtigt. Robin Wood hat uns daher einen
weiteren Musterbrief zur Verfügung gestellt, der nun neben den bisherigen Vorlagen in der entsprechenden Rubrik zu finden ist.

Eckert & Ziegler „Nummer eins“ bei radioaktiven Abfällen

Der FOCUS-Artikel ist zwar schon knapp zwei Jahre alt, aber erst heute im BISS Pressespiegel aufgenommen worden. Darin ein glasklares Zitat des Herrn Dr. Andreas Eckert über seine Absichten im Zusammenhang mit dem Rückbau deutscher Atomkraftwerke:

Eckert & Ziegler ist seit 20 Jahren weltweit die Nummer eins bei radioaktiven Komponenten. Wenn einer dafür qualifiziert ist, radioaktive Stoffe zu entsorgen, dann sind wir das.