Veranstaltung „Gefahren radioaktiver Strahlung – Asse im Fokus“ am 23. November in der Ostfalia

Aufgrund der erhöhten Krebsrate in der ehemaligen Samtgemeinde Asse hatte die Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe (WAAG) ein Gesundheitsmonitoring und eine Gefährdungsanalyse gefordert.

Der Kreistag hat das Thema aufgegriffen und für Februar 2017 eine öffentliche Fachkonferenz in Aussicht gestellt. Da die Meinungen der Fachleute z. B. zu Grenzwerten sehr unterschiedlich sind, ist die WAAG der Meinung, dass auch Wissenschaftler von kritischen Organisationen wie der Gesellschaft für Strahlenschutz und der Vereinigung „Ärzten in sozialer Verantwortung“ (IPPNW) teilnehmen sollten. Dazu meinte Marcus Bosse (SPD) auf der Kreistagssitzung am 17.10.16: „Wir haben kein Misstrauen gegen Bundesbehörden.“

Zur Einführung in das Thema lädt die WAAG für den 23.11.16 zu einer Veranstaltung mit Dipl. Ing. Thomas Dersee ein. Weiterlesen

Infoabend online: Risiken durch Nuklearbetriebe im Wohngebiet

Der BISS-Informationsabend im Rahmen der bundesweiten „Atommüllalarm – Tatorte in Deutschland“-Kampagne vom 23.10.2014 ist größtenteils als Youtube-Video verfügbar. Zur Erinnerung: Der Physiker Wolfgang Neumann (INTAC Hannover) und der Mediziner Hartmut Heinz (IPPNW) hatten über Gefährdungen durch Niedrigstrahlung sowie über Gefährdungen bei Stör- und Unfällen auf dem Thuner Gelände referiert. Konkret:

  • Welche Risiken entstehen durch die Nuklearbetriebe in Braunschweig bei Störfällen oder Unfällen?
  • Welche Gefahren gehen von ionisierender Strahlung aus?

Schaut mal rein! (Achtung, Playlist – 6 aufeinanderfolgende Videos!)

Doku-Themen: Stromkonzerne und Fukushima

Warum? Wieso? Weshalb? – Vieles lässt sich besser verstehen, wenn man sich die Sachverhalte eingängig in einem Film erklären lässt.

So zum Beispiel zum Thema:

Klickt mal rein …

 

Vorträge zum Risiko durch die Strahlenbetriebe in Braunschweig

Am Donnerstag, den 23.10., veranstaltet die BISS im Rahmen der Herbstkampagne „Atommüllalarm – Tatorte in Deutschland“ einen Fachexperten-Vortrag aus Physik und Medizin mit

  • Herrn Wolfgang Neumann (Dipl. Physiker und Fachexperte für Belange in der Atom-Industrie von der INTAC) und
  • Herrn Dr. Hartmut Heinz (Arzt und Mitglied bei der IPPNW).

Beginn ist um 19 Uhr, Veranstaltungsort ist die Brunsviga (Karlstraße 35, 38106 Braunschweig).

Themen:

  • Welche Risiken entstehen durch die Nuklearbetriebe in Braunschweig bei Störfällen oder Unfällen?
  • Welche Gefahren gehen von ionisierender Strahlung aus?

Schaut vorbei und informiert euch.

BISS e.V.

Das bisschen Zusatzstrahlung…?

Seitens der Firmen auf dem Gelände und des Gewerbeaufsichtsamtes wird häufig betont, dass die Thuner Anlage strahlungsarm sei und dass sämtliche Grenzwerte eingehalten würden. Dabei werden Sondergenehmigungen mit keinem Wort erwähnt. Deshalb denken viele Menschen, die Thuner Anlage sei ungefährlich, zumal man ja im Alltag auch Röntgenaufnahmen macht und Langstreckenflüge unternimmt. Außerdem strahlen manche Gegenden, auch in Deutschland (z.B. Schwarzwald) von Natur aus recht stark. Da scheint vielen die Niedrigstrahlung, wie sie von GE Healthcare / Buchler und EZN ausgeht, harmlos.

Wir kommen zu einem völlig anderen Schluss und bieten hier einen Überblick über die wichtigsten Informationen: Weiterlesen

Gefährlicher Müll, harmlose Medizin?

In Gesprächen wird der BISS häufig entgegengehalten, man unterstütze unseren Widerstand gegen Atommüll, aber die Medizinproduktion auf dem Gelände müsse von unserem Protest ausgenommen bleiben. Dabei setzen viele Menschen voraus, dass die Strahlung, die von den Medizinprodukten ausgeht, harmlos sei im Vergleich mit der Strahlung des Mülls aus Atomkraftwerken. Und weil die Medizin unbestritten tatsächlich Menschen helfen kann, weigert man sich unbewusst, den Standort ihrer Produktion infrage zu stellen. Weiterlesen

Beispiel Schweiz: Zynischer Umgang mit Menschenleben

Der folgende Artikel zur Grenzwertberechnung bei radioaktiver Belastung spricht für sich selbst. Jeder Absatz beinhaltet neue Gedankenanstöße, und jeder, der in dieses Gebiet einsteigen will, sollte ihn gelesen haben. Von der Tatsache, dass Mitarbeiter in beurteilenden Behörden mit der Atomindustrie verbunden sind, über utilitaristische Berechnungen, die warnende Studien außer acht lassen, wird mit anschaulichen Beispielen unterfüttert dargelegt, weshalb die Grenzwerte so sind, wie sie sind – und eigentlich geringer sein müssten. Weiterführend könnte man beispielsweise nachlesen, wie im März 2011, nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima, die europäischen Grenzwerte für Nahrungsmittel heraufgesetzt wurden. Glücklicherweise hat man sie später wieder heruntergesetzt – aber selbst diese Werte sind, siehe oben, unbedingt anzuzweifeln.

EZN lädt ein … zur Betriebsbesichtigung … mit Ausnahmen …

Die Einladung als PDF-Datei oder von der BISS hier als Text:                                               

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

die Firma Eckert & Ziegler lädt über Postwurfsendungen in den Stadtteilen Wenden und Thune die Bürgerinnen und Bürger zur Betriebsbesichtigung ein. Das entsprechende Schreiben liegt in digitalisierter Form im Anhang.

Folgende Termine werden für die Besichtigung angeboten:

1.) Dienstag, 06.11.2012, 14:00 – 17:00 Uhr
2.) Mittwoch, 14.11.2012, 14:00 – 17:00 Uhr
3.) Mittwoch, 21.11.2012, 14:00 – 17:00 Uhr
4.) Mittwoch, 28.11.2012, 14:00 – 17:00 Uhr

Bei starker Nachfrage sollen weitere Besichtigungstermine angeboten werden.

Personen unter 18 Jahre, Schwangere und Stillende sind von Besichtigung ausgeschlossen.

Alles weitere ist bitte dem Einladungsschreiben (s. Anhang) zu entnehmen.

Die Anmeldungen mit Namen und Geburtsdatum können auch per Email an Antonia Zischka <antonia.zischka@ezag.de> geschickt werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Bürgerinitiative Strahlenschutz (BISS) e.V.

 

Diskussion und Startschuss für neue Diskussionen in der Braunschweiger Zeitung

Heute hat es stattgefunden. Das BZ-Forum in der Braunschweiger Zeitung.

Nicht alles wurde diskutiert, nicht alles konnte klargestellt werden, nicht alles konnte befriedigend ausgedrückt werden.

Es gab einen regen Austausch von Argumenten und ein äußerst kleines Streitgespräch. Weiterlesen

Ehemalige Bezirksbürgermeisterin verteidigt Eckert & Ziegler

Die Bezirksratsfrau und ehemalige Bezirksbürgermeisterin Heidemarie Mundlos (CDU) hat am Samstag, den 11. Februar die Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft Wenden-Thune-Harxbüttel genutzt, um ihre politischen Ansichten zum Thema Eckert & Ziegler zu verbreiten. Dabei wurde auch ein Papier verteilt, das einige Fehler enthält, die ich hier klarstellen möchte: Weiterlesen

Präsentation für Ratsfraktionen

Für die Gespräche, die Mitglieder der BISS mit den verschiedenen Fraktionen geführt haben, wurde eine Präsentation der BISS für die Ratsfraktionen vorbereitet, die auch allen anderen Interessierten zahlreiche Informationen liefert. Sie umfasst offizielle Standpunkte von EZN, Betrachtung der Risiken, Zahlenmaterial zu Grenz- und Messwerten, Visionen von EZN, und einiges mehr. – Lesenswert!