“ … Verträglichkeit zwischen Industrie und Wohnen zu verbessern …“?

Der Auftrag des Rats der Stadt Braunschweig an die Verwaltung zur Erstellung des kurz vor der Veröffentlichung stehenden neuen Bebauungsplanes TH22 in Braunschweig-Thune lautet immer noch, die

„… Verträglichkeit zwischen Industrie und Wohnen zu verbessern …“

Gleichzeitig wird durch den Rat der Stadt und das Gewerbeaufsichtsamt ein 24-Stunden-3-Schicht-Betrieb von Montagmorgen 6 Uhr bis Samstagabend 22 Uhr für die Firma Buchler genehmigt.

Nun wird daraus ernst. Die Firma Buchler hat beim Gewerbeaufsichtsamt den notwendigen Antrag für die Produktionserweiterung und -Umstellung um das 3 fache gestellt.

Für ein Industiegebiet, das laut Aussagen von Behörden und Regierungsvertretern, nie hätte genehmigt werden dürfen und heute niemals mehr genehmigungsfähig wäre, wird viel getan, um diesen Standort mit seinem jetzt bereits enorm hohen Gefährdungspotential im radioaktiven Bereich, nun auch vielleicht als Heimat für Störfallbetriebe zu etablieren.

BISS e.V.

Strahlende Transporter beim Einkaufen – muss das sein?

Ist das die Braunschweiger Auslegung des Minimierungsgebots, das vorschreibt, die radioaktive Belastung für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten?
Der Laden an dieser Stelle wird übrigens gerade auch zu dieser Uhrzeit sehr stark von den Schülern des nahegelegenen Schulzentrums frequentiert.
Auch Medizintransporter dürfen genausoviel strahlen wie Castortransporte.
EZN möchte genau diese Sparte erweitern, was bedeutet so etwas wird noch weit häufiger vorkommen als bisher.
Dieser Standort ist hierfür neben Wohnhäusern und Schulen völlig ungeeignet.

 

13.09.: BISS-Sonntagsspaziergang mit Special Guest

Nach der Sommerpause starten wir durch: Beim Sonntagsspaziergang ums Braunschweiger Atomgelände am 13. September um 14:00 Uhr begleitet uns Miriam Staudte (Bündnis 90 / Die Grünen). Frau Staudte ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende ihrer Partei im Niedersächsischen Landtag. Ihre Funktion als Sprecherin für Atompolitik, Verbraucherschutz und Tierschutz verspricht Gelegenheit zu interessanten Gesprächen.

Treffpunkt: Gieselweg, 38110 Braunschweig.

Wie immer ist der Spaziergang multifunktional:

  • BISS-Info (nicht nur für Neueinsteiger)
  • PolitikerInnen stellen sich unseren Fragen
  • lockere Gespräche im Wandermodus
  • Mini-Demo
  • Frischluft für alle

100 Kerzen auf der Oker

70 Jahre nach dem ersten Atombombenabwurf…

Laternen-Mahnwache
Laternen-Mahnwache

… gedenken wir der Opfer der ersten und hoffentlich letzten
nuklearen Massenvernichtungsaktion unserer Geschichte,
die im August 1945 die japanischen Städte Hiroshima und
Nagasaki verwüstete.

Ort + Zeit: Freitag 7. August 21 Uhr, Okerbrücke an der Jasperallee

Mit 100.000 leuchtenden Papierlaternen auf dem Fluss
Motoyasu gedenken die Einwohner von Hiroshima in jedem
Jahr der zahllosen Opfer der Atombombenabwürfe. Die
Lichter erinnern heute symbolisch an die vielen Menschen,
die bei der Katastrophe verzweifelt im kühlenden Wasser der
Flüsse in Hiroshima und Nagasaki Rettung vor dem
‚atomaren Feuer‘ suchten.

  • Lichterprozession zum Okerufer
  • Einsetzen von 100 Kerzen auf Schwimmkörpern,
    symbolisch für die zahllosen Opfer und die
    Überlebenden, deren Nachkommen noch heute unter
    Strahlenkrankheiten leiden.
  • Lesung aus Augenzeugenberichten und anderen
    Texten, während die Kerzen auf dem Wasser leuchten.

Veranstalter:
Friedenszentrum Braunschweig e.V. und Braunschweiger Friedensbündnis
Goslarsche Straße 93 • 38118 Braunschweig
Tel. 0531 / 89 30 33 • kontakt@friedenszentrum.info • www.friedenszentrum.info

BISS begleitete Tour de Natur bei ihrem Start in Braunschweig bis Schacht Konrad

Start der Tour de Natur in Braunschweig
Start der Tour de Natur in Braunschweig

Heute startete nach einer stürmischen Nacht in Braunschweig die Tour de Natur auf dem Braunschweiger Kohlmarkt mit über ein Hundert Fahrradfahrern – von ganz jung bis jung geblieben.

Braunschweig begrüßt die Tour de Natur
Braunschweig begrüßt die Tour de Natur

Braunschweigs Erste Bürgermeisterin Frau Harlfinger begrüßte die Tour de Natur auf dem Kohlmarkt.

Die BISS informierte die Tour de Natur über die Situation des Atomstandortes Braunschweig.

 

 

Bei sonnigem Wetter und gemäßigtem Wind demonstrierte die Tour de Natur ihre Haltung zur Atomkraft mit einem Theaterstück über die Entstehung des Atommüll-Problems.

Theater - woher kommt das Atommüll-Problem
Theater – woher kommt das Atommüll-Problem

Für jeden verständlich wurden die finanziellen und gesellschaftlichen Abfolgen bis hin zur Einrichtung eines Atommüll-Endlagers veranschaulicht.

 

Danach startete die Tour de Natur bis vor die Tore von Schacht Konrad, von wo aus sie weiter in die Innenstadt von Wolfenbüttel und an die ASSE fuhren.

Ankunft und Informationen zum Schacht Konrad
Ankunft und Informationen zum Schacht Konrad

Eine informative und zügige Fahrt für den Start am ersten Tag der 14 tägigen Tour de Natur.

Wir wünschen euch viel Spaß und immer angenehmen Rückenwind.

BISS e.V.