Archiv der Kategorie: Keine Atomindustrie im Wohngebiet!

CDU beantragt freiwillige Selbstkontrolle von Eckert & Ziegler trotz bekundeter Erweiterungsabsichten

– Pressemitteilung –

Am gestrigen Montag fand im Umweltausschuss des Landtages eine Anhörung zu dem Antrag der CDU „Verhandlungen mit Eckert & Ziegler direkt, transparent und jetzt führen!“ statt. Gemeint sind Verhandlungen über eine freiwillige Selbstkontrolle von Eckert & Ziegler bezüglich der Ausnutzung ihrer Strahlengenehmigungen am Standort Braunschweig-Thune, wo die Firma in einem Wohngebiet mit radioaktiven Substanzen arbeitet.

Herr Dr. Gunnar Mann, Geschäftsführer der Eckert & Ziegler Umweltdienste in Braunschweig, betonte, dass eine Erweiterung in ihrem Kerngeschäft der Medizin- und Strahlenquellen-Produktion notwendig ist und Eckert & Ziegler eine Einschränkung am Standort Braunschweig daher ablehnt. CDU beantragt freiwillige Selbstkontrolle von Eckert & Ziegler trotz bekundeter Erweiterungsabsichten weiterlesen

Stadt im Landtag gegen EZN?

Die Stadtverwaltung Braunschweig macht sich eine wesentliche Position des Stadtbezirksrats Wenden/Thune /Harxbüttel, BISS und BIBS zur anstehenden Anhörung im Nieders.Landtag in der nächsten Woche am 8.2. zu eigen:

  • Aussage Stadbaurat Hr.Leuer: „Die Verwaltung wird sich in einer am 8. Februar 2016 zu einem Entschließungsantrag der CDU-Fraktion im Landtag stattfindenden Anhörung, wenn sich die Gelegenheit ergibt, dafür aussprechen, dass das Land alles unternehmen möge, dass keinerlei ASSE-Müll und auch keinerlei zusätzlicher Atommüll aus Rückbauten von Atomkraftwerken in Braunschweig-Thune behandelt wird.“

Das ist zwar nur ein kleiner Schritt, beinhaltet zudem noch die „freiwillige Selbstverpflichtung von Eckert & Ziegler“ und sagt nichts zur Verringerung der Strahlengenehmigung, aber es zeigt eine Tendenz, die wir positiv sehen.

Näheres kann auf den Seiten von www.Braunschweig-online.com nachgelesen werden.

BISS beim Umweltausschuss in Hannover

Am 8. Februar wird die BISS mit ihrem Anwalt Dr.U.Wollenteit in einer Anhörung im Umweltaussschuss des Landtages gehört.

Die Einladung erfolgte aufgrund des Antrages der CDU über „Die Aufnahme von Verhandlungen des Landes mit Eckert & Ziegler zur freiwilligen Selbstkontrolle“.

Die BISS vertritt den Standpunkt, dass eine Nuklearfirma, die eine zehnfache Erhöhung ihres Umgangs mit Radioaktivität im Juni 2015 ankündigt, nur durch eine rechtliche Regelung an einer Erweiterung gehindert und zur Reduzierung der enorm hohen Strahlengenehmigungen bewegt werden kann.

Benefiz-Lesung für den Rechtshilfefonds Strahlenschutz e.V. am 12. Februar

Einladung Benefiz-Lesung für die BISS
Einladung Benefiz-Lesung für die BISS

Axel Klingenberg und Gäste machen Polit Poetry, eine Lesebühne mit BISS.

Am 12. Februar um 19 Uhr, in der Kaufbar, Helmstedter Str. 135, 38102 Braunschweig.

Dies ist eine Benefiz-Veranstaltung für den Rechtshilfefonds Strahlenschutz e.V.

Die Spenden sind für Braunschweiger Anwohner, die gegen die Strahlengenehmigung der Nuklearfirmen in Braunschweig klagen.

Helfen auch Sie.

 

 

Hier finden Sie die Postkarte mit allen  Informationen zum Ausdrucken.

Schauen sie auch im Kalender für den 12. Februar 2016 nach.