Stadtbezirksrat am 18.11. stellt Anträge zu Eckert & Ziegler. Kommt dazu!

Am 18. November um 19 Uhr findet die nächste Bezirksratssitzung im Stadtteil Wenden/Thune/Harxbüttel statt (Braunschweig-Wenden, Veltenhöfer Str. 3).

Der Bezirksrat möchte Änderungsanträge zum neuen Bebauungsplan Entwurf TH22 für das Buchler Gelände stellen, damit die befürchtete Erweiterung der Firma Eckert & Ziegler zur Atommülldrehscheibe im Braunschweiger Stadtgebiet nicht schon bald Wirklichkeit wird.

Schon die Begründung weist auf die Brisanz der Sachlage hin [Hervorhebungen BISS]:

Die von der Verwaltung vorgeschlagenen Festsetzungen optimieren die Bedingungen für die am Standort ansässigen Firmen und verschlechtern eindeutig die jetzige Situation für die Wohnbebauung. Es ist keineswegs so, dass ein in Braunschweig üblicher Standard angewandt wird, wie ein Blick auf das Beispiel „Pfälzerstraße-Südost“ VH 26 zeigt: Hier gilt im festgesetzten Gewerbegebiet eine Grundflächenzahl von 0,6 und eine max. Bauhöhe von 8 m. Die Situation mit angrenzender Wohnbebauung ist dort ähnlich, der Plan ist aus dem Jahr 2013 und rechtskräftig. Es ist nicht erkennbar, warum die Menschen in unserem Stadtbezirk schlechter gestellt werden sollten.

Kommt vorbei und unterstützt diese Anträge an den Rat der Stadt zusammen mit der BISS.

BISS e.V.

Orga-Treffen im Umweltzentrum für die Atommüll-Alarm Kundgebung am 15.11.

Letzte Vorbereitungen und Absprachen für den Aufbau und die Durchführung zur Atommüll-Alarm Kundgebung am Samstag den 15.11. auf dem Rathausvorplatz werden am,

  • Freitag, den 14.11. von 18 Uhr bis 20 Uhr
  • im Umweltzentrum, Ferdinandstr. 7, 38100 Braunschweig

besprochen.

Wer noch mithelfen möchte, schaut bitte vorbei oder meldet sich bei:

  • Mobil: 0176-765 865 06
  • Email: koordination@atommuell-alarm.info

BISS e.V.

WDR-Nachrichten vom 27.10.14: Atom-Schutzübung offenbart Schwächen

„Eine Notfall-Schutzübung nach einem fiktiven Gau im Atomkraftwerk Lingen hat Schwachstellen beim Katastrophen-Management deutlich werden lassen. Das hat das niedersächsische Umweltministerium eingeräumt. Bei der Übung im September 2013 hatte es unter anderem Kompetenz-Gerangel zwischen Bundes- und Landesbehörden gegeben, die Bevölkerung wäre erst fünf Stunden nach dem angenommen Zwischenfall gewarnt worden. Zu diesem Zeitpunkt wären das nördliche Münsterland sowie weite Teile Niedersachsens und Ostwestfalens bereits radioaktiv verstrahlt gewesen. Das Atomkraftwerk in Lingen liegt nur 20 Kilometer vom nördlichen Münsterland entfernt. Matthias Eickhoff von der Initiative Sofortiger Atomausstieg aus Münster hat die zuständigen Behörden im WDR-Interview scharf kritisiert: „Alles rund um Atomkraft unterlag immer schon der Geheimhaltung. Die Behörden haben es nicht gelernt, offen über Gefahren zu informieren. Diese Kultur der Geheimhaltung würde dazu führen, dass im Ernstfall die Bevölkerung nicht rechtzeitig informiert wird. Das schockiert uns.“ Das Ergebnis der Übung war erst jetzt durch Recherchen der Tageszeitung Taz ans Licht gekommen.“

Und die Presse kommentiert:

Braunschweig – statt Marketing: BISS-Video zum Weiterverbreiten!

Unser neues Video ist online: Schaut mal rein, nehmt Euch die paar Sekunden und teilt den Kurzfilm (ca. 5 Minuten) auf Facebook, Twitter, google+, WhatsApp… oder empfehlt den Link per Mail: https://www.youtube.com/watch?v=xUZhvInUkjU (auch auf eigenen Webseiten einbindbar).

Bundesweiter Aktionstag zur Atommüll-Kampagne

Bundesweiter Aktionstag Atommüll Alarm
Bundesweiter Aktionstag Atommüll Alarm

Am 15. November werden wir gemeinsam mit vielen tausend Menschen in Deutschland einen Aktionstag zur Atommüllalarm-Kampagne veranstalten.

Am Samstag von etwa 12 bis 16 Uhr werden wir uns mit vielen anderen Bürgerinitiativen der Region Braunschweiger Land an der Kundgebung auf dem Platz der Deutschen Einheit vor dem Braunschweiger Rathaus beteiligen.

Wir demonstrieren für den verantwortungsvollen Umgang mit Atommüll in Deutschland und die Berücksichtigung eines jeden Standortes, der Probleme mit Atommüll hat.

Bisher will sich die Endlagersuchkommission nur mit dem hoch radioaktiven Atommüll aus den AKWs befassen. Aber wir haben Eckert & Ziegler, Jülich hat den Kugelhaufen-Reaktor, und so weiter (vgl. www.atommüllreport.de)…

Darum beteiligt euch und schafft mit Hinblick auf die möglich scheinende Atommülldrehscheibe in Braunschweig mit uns gemeinsam die Aufmerksamkeit, die  unsere Probleme benötigen.