Demonstration gegen Baubeginn bei Eckert & Ziegler

– Pressemitteilung –Eckert & Ziegler beginnt mit dem Bau des Industriezaunes, noch bevor der neue Bebauungsplan von der Stadt Braunschweig beschlossen wurde.
Für den gestern begonnenen Zaunbau liegt keine Baugenehmigung vor. Trotzdem sollten die Pfähle bereits einbetoniert werden.“Mit welchem Recht geschieht dies?“

Beton wird abgekippt
Beton wird abgekippt

Die BISS demonstrierte heute, einen Tag nach Beginn der Arbeiten am Industriezaun um das Gelände für den geplanten Hallenneubau von Eckert & Ziegler gegen diese Aktivitäten.

„Eckert & Ziegler investiert in die Modernisierung von Mitarbeiter- und Anwohnerschutz am Standort Braunschweig“, sagt die Firma in einer Pressemitteilung.
Wir fragen: „Seit wann müssen die Anwohner vor einem Weizenfeld geschützt werden? Soll hier vielleicht sogar eher die Anlage vor den Anwohnern geschützt werden?“
Aus Sicht der BISS läutet der fest einbetonierte Industriezaun den von Eckert & Ziegler geplanten Hallenneubau ein.

Die Baugenehmigung für diesen Industriezaun war von der Stadt Braunschweig verweigert worden, weil für dieses Gebiet eine Veränderungssperre gültig ist
und weil der neue Bebauungsplan in jedem Fall nicht mehr den kompletten Umfang des neu erworbenen Geländes von Eckert & Ziegler als Gewerbegebiet umfasst.

Eckert & Ziegler wurde gerichtlich bescheinigt, dass die Veränderungssperre für den Industriezaun nicht gültig ist.
Die notwendige Baugenehmigung haben sie aber trotzdem nicht.

BISS und BIBS haben heute die Baumaßnahmen für den Industriezaun blockiert, um auf die illegalen Bauarbeiten und die ersten Schritte zum Hallenneubau hinzuweisen.

Was unternimmt die Stadt Braunschweig gegen die geplante Erweiterung des Atom-Standortes?

Die BISS und viele Unterstützerinnen und Unterstützer stellten sich heute gegen die Bauarbeiten zum Industriezaun, der als Startschuss für den Hallenneubau gesehen werden muss.

Dieser Standort zum Veraschen, Schreddern, Verpressen und Verpacken von radioaktiven Abfällen ist generell nicht geeignet, weil Sicherheitsabstände nicht ausreichend vorhanden sind.
Da hilft auch keine vermeintliche Modernisierung.

Standorte zur Verarbeitung von radioaktiven Materialien im industriellen Maßstab wie in Braunschweig liegen in der Verantwortung von Land und Bund.
Darum sind die zuständigen Ministerien für die Auswahl geeigneter Standorte verantwortlich. Der Standort Braunschweig ist definitiv ungeeignet.

BISS e.V.

Eil-Aufruf: Demo HEUTE, 17.06.15, ab 10:00 Uhr

Der Zaun wird also niedriger als 2m…?

Seit gestern wird am Gieselweg bei Eckert & Ziegler gebaut. Zunächst einmal geht es dabei um den geplanten Zaun um das Gelände, aber auch die möglichen Hallenbauer haben bereits Maß genommen, wie aus Nachbarskreisen mitgeteilt wurde.

Der Zaun wird allem Anschein nach 2m hoch, die Zaunmatten haben eine Höhe von 2m, die Zaunpfähle 2,2m. Dies widerspricht eindeutig den Angaben der Verwaltung, der Zaun wäre niedriger als 2m und bräuchte deshalb keine Baugenehmigung.

Dieser Zaun ist aber so oder so ein deutliches Signal für die angestrebte Erweiterung und ein Schlag ins Gesicht für die AnwohnerInnen und für alle, die sich mit uns dafür einsetzen, dass es keine Erweiterung der Nuklearfirmen in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern und Schulen gibt.

Kommt heute zum Gelände, ab 10:00 Uhr wollen wir unseren Unmut über diese Entwicklung zum Ausdruck bringen.

Gieselweg, 38110 Braunschweig-Thune

Artikel wurde am 17. Juni 2015 aktualisiert.

Eckert & Ziegler: Zaunbau ohne Baugenehmigung

– Pressemitteilung –

Start zum Zaunbau bei Eckert & Ziegler
Start zum Zaunbau bei Eckert & Ziegler

Seit heute wird am Gieselweg bei Eckert & Ziegler gebaut. Zunächst einmal geht es dabei um den geplanten Zaun um das Gelände, aber auch die möglichen Hallenbauer haben bereits Maß genommen, wie aus Nachbarskreisen mitgeteilt wurde.

Dabei fehlt allerdings eine Baugenehmigung. Dies bestätigte Stadtbaurat Herr Leuer auf Anfrage gegenüber der BIBS-Fraktion. Offenbar will Eckert & Ziegler erst einmal einen Zaun von weniger als 2m Höhe bauen. Solch ein „kleiner“ Zaun bedarf nämlich noch keiner Genehmigung. Nach Ansicht der BISS ist dies ein Winkelzug, mit dem Eckert & Ziegler den Bau des „großen“ Zaunes beschleunigen will.

Als erste Reaktion der BISS erfolgt derzeit eine spontane Blockade der Bauarbeiten am Gieselweg. Polizei und der SPD-Ortsbürgermeister sind vor Ort. BISS und BIBS versuchen den Bau zu verhindern.

BISS e.V.

Alle Beteiligten vor Ort am Gieselweg
Alle Beteiligten vor Ort am Gieselweg

 

Vermessungsarbeiten am Braunschweiger Nukleargelände

Letzte Woche fanden Vermessungsarbeiten rund um das Gelände für die geplante Konditionierungsanlage von EZN statt. Die vermessene Fläche (rot) ist deutlich größer, als die Laut Bebauungsplanentwurf vorgesehene Erweiterungsfläche (blau) des Geländes.

Soll hier der beantragte Zaun gebaut werden?
Bekommt EZN doch deutlich mehr Erweiterungsfläche und unsere Einwände werden einfach ‚weggewogen‘?
Haltet die Augen offen!

Trotz Veränderungssperre: Mehr Container auf dem Braunschweiger Nukleargelände

Ungeachtet der Tatsache, dass es immer noch eine gültige Veränderungssperre gibt und die Lagercontainer im Containerlager am Gieselweg ohne die erforderliche Baugenehmigung dort stehen, stand am 13.05.15 ein Kran auf dem Gelände und das Containerlager wurde umgebaut.
Offensichtlich um noch mehr Platz für zusätzliche Container zu schaffen.

 

 

Zum Vergleich: Das Lager am 15.04.15

 

 

 

 

Wie unschwer zu erkennen ist, wurde hier eine zusätzliche Reihe Container am Zaun plaziert.

(Als Transportcontainer kann man die ja nun wirklich nicht mehr bezeichnen).

 

Wie hier im Brandfall die Feuerwehr noch rangieren soll, kann EZN ja mal versuchen zu erklären. Hier ein Bild vom 01.06.15, um zu verdeutlichen, wie schmal die Durchfahrt geworden ist: