„Keine Erweiterung“ der Atomfirmen neben Wohnhäusern und Schulen?

Und so sieht „keine Erweiterung der Genehmigungen“ aus, wenn es nach dem neuen Bebauungsplan geht:

 

 

 

 

 

 

Mit „keine Erweiterung der Genehmigungen“ wird keinerlei Aussage über das tatsächlich am Ort vorhandene Material gemacht. Die Genehmigungen erlauben ein Vielfaches von dem, was jetzt bereits am Ort umgesetzt und gelagert wird.
Nicht vergessen: wir reden hier über eine Konditionierungsanlage neben Wohnhäusern und Schulen.

Wir haben hier entsprechend dem neuen Bebauungsplan die erlaubte Größe der neuen Halle (Höhe, Breite, Tiefe, Ort) eingezeichnet.
Hier das Originaldokument: Bebauungsplan  Zeichnung TH22 Stand: 16.12.14

Das ist das, was der neue Bebauungsplan hergibt.

Im Vergleich die Überschriften in der Braunschweiger Zeitung:
– Umweltminister: Erweiterung am Standort undenkbar
– Eckert & Ziegler weist Expansionspläne von sich
– Stadtverwaltung streicht Gewerbefläche in Thune zusammen

Und so sieht also keine Erweiterung, mit der ‚zusammengestrichenen‘ Gewerbefläche und den nicht vorhandenen Expansionsplänen aus, wenn es nach Eckert & Ziegler, der Stadtverwaltung und dem neuen Bebauungsplan geht.

Urteilen Sie selbst.

Und wenn Sie die Sache so sehen wie wir, dann kommen Sie zu unserer Lichterkette am 04.02.’15 vors Rathaus in Braunschweig und setzen Sie ein Zeichen.

Unsere Haupt-Kritikpunkte

… haben wir in zwei Dateien zusammengefasst.

  • 1. Das Braunschweiger Atomproblem
    (ungeeigneter Standort: Konditionierung im Wohngebiet, Großstadt, Flughafen, Transporte;
    radioaktiver Müll: die Rolle Braunschweigs;
    Behörden wollen Verschärfung des Problems zulassen)

Macht Euch selbst ein Bild!

Noch mehr Fragen – noch mehr Antworten: eine Replik auf die Werbebroschüre Eckert & Zieglers

In der Samstagsausgabe der Braunschweiger Zeitung war gestern eine Broschüre der Firma Eckert & Ziegler zu finden. Eine Woche zuvor hatte die Braunschweiger Zeitung bereits in einem Artikel Teile der Broschüre zitiert. Da es sich um eine Werbebroschüre handelt, wird natürlich nur eine sehr gefärbte Sichtweise dargestellt. Es handelt sich also keinesfalls um „alle Fragen“ und schon gar nicht um „alle Antworten“.  Wir haben daher weitere wichtige Fragen gestellt und diese auf Basis behördlicher Dokumente beantwortet.

Wir finden es wichtig, dass diese Klarstellung eine möglichst breite Öffentlichkeit erreicht, damit die Leserinnen und Leser der Braunschweiger Zeitung ein ausgewogenes und umfassendes Bild erhalten. Wir sind gespannt, ob die Braunschweiger Zeitung dies auch als Notwendigkeit betrachtet.

Noch mehr Fragen – noch mehr Antworten

Alles nach Recht und Gesetz – aber ist es auch richtig?

Kein Atommüll im Wohngebiet

Wir brauchen dringend einen Konsens jenseits juristischer Überlegungen darüber, ob das, was in Braunschweig-Thune bislang gelaufen ist und noch laufen soll, unseren Vorstellungen einer menschlichen Stadtplanung und dem, was wir an Fürsorge seitens einer Stadt erwarten, überhaupt entsprechen kann.

Wir meinen: Hier geht Unverantwortliches vor sich. Unsere Diskussionsgrundlage haben wir hier zusammengestellt. Die Datei dürft Ihr gern herunterladen und (unverändert) weitergeben!

Für Viel-, Gern- und sonstige Leser: Schon Anfang 2012 haben wir uns über das Verhältnis von Recht und Gerechtigkeit in der Braunschweig-Thuner Angelegenheit Gedanken gemacht.

Nachlese des Neujahrsempfangs der Stadt Braunschweig

Eigentlich bietet das Thema „integrierte Stadtentwicklung“, unter dem der Neujahrsempfang der Stadt stand, für Braunschweig große Chancen. Aber wenn diese Stadtentwicklung damit einher geht, dass man Atomfirmen neben Wohnhäusern und Schulen die Erweiterung ermöglicht, obwohl man weiß, dass das radiologische Risiko der Anwohner bereits jetzt höher ist als für die Anwohner eines AKWs, nennen wir das Pfusch!

Oberbürgermeister Markurth muss sich fragen lassen, ob er zum Oberbürgermeister des Atommülls werden möchte. Alle Zeichen deuten darauf hin. Wir haben den Gästen des Empfangs unsere Informationen kurzgefasst zur Verfügung gestellt. So kann später niemand sagen, er habe es nicht gewusst.

Die Tatsache, dass die Stadt auch beim zweiten gegen Eckert & Ziegler verlorenen Prozess den Atommüll nicht ins Spiel brachte, sondern unwidersprochen stehen ließ, dass die Firma sich offenbar ausschließlich als Medizintechnikunternehmen präsentierte, spricht eine deutliche Sprache.